Wotan Wilke Möhring

Weitere Namen
Wotan Wilke (Weiterer Name)
Darsteller, Produzent
Detmold

Biografie

Wotan Wilke Möhring, Jahrgang 1967, kam über Umwege zur Schauspielerei. Nach Tätigkeiten als Elektriker, Musiker, Clubbesitzer, Türsteher und Model hatte er seine erste Filmrolle 1997 in Roland Suso Richters Fernsehfilm "Die Bubi Scholz Story". Darauf folgten zahlreiche Film- und Fernsehrollen, beispielsweise in "Hat er Arbeit?" (2001, Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis) von Kai Wessel oder "Das Experiment" (2001) von Oliver Hirschbiegel. Die zweite Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis erhielt er für das TV-Melodram "Liebe und Verrat" (2002) von Mark Schlichter. Möhring ist kaum auf ein Rollenmuster festzulegen und spielte in so unterschiedlichen Filmen wie der schwarzen Komödie "Eierdiebe" (2003, Regie: Robert Schwentke) und Christian Alvarts Serienmörder-Thriller "Antikörper" (2005). 2007 war Möhring nicht nur im hoch gelobten Schuldendrama "Kuckuckszeit" im Fernsehen zu sehen, sondern auch im Kino äußerst präsent: in der Verliererkomödie "Video Kings", Jan Bonnys Ehedrama "Gegenüber" und der Judith-Hermann-Verfilmung "Nichts als Gespenster".

Die folgenden Jahre fielen für den gefragten Schauspieler, der sich immer stärker als Charakterdarsteller mit Mainstream-Appeal etablierte, nicht weniger arbeitsreich aus: 2008 kamen drei Filme – das Drama "Neben der Spur", die Milieu-Komödie "Hardcover" und das Beziehungsdrama "In jeder Sekunde" – mit Wilke Möhring in die Kinos, im Fernsehen sah man ihn sogar in fünf verschiedenen Produktionen.

Nach kleinen Nebenrollen in "Operation Walküre" an der Seite von Tom Cruise und in dem britisch-deutschen Science-Fiction-Thriller "Pandorum" an der Seite von Dennis Quaid und Ben Foster hatte Wotan Wilke Möhring 2009 zwei sehr prägnante Kinoauftritte: In der Ensemble-Komödie "Männerherzen" gab er einen romantischen U-Bahn-Fahrer, der um jeden Preis seine Ex-Frau zurückgewinnen will, und in Fatih Akins preisgekrönter Kiez-Komödie "Soul Kitchen" spielte er einen schmierigen Immobilienhai.

Einen gänzlich anderen Typus verkörperte Wilke Möhring dann 2010 in "Das letzte Schweigen". In dem psychologischen Thriller brilliert er als angesehener Kleinstadtarchitekt, der einst ein Mädchen ermordete und Jahrzehnte später von seiner Schuld eingeholt wird.

2011 wurde für Möhring ein außerordentlich produktives Jahr: Er wirkte in acht Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter im preisgekrönten Drama "Der Brand", in dem er einen Vergewaltiger spielt, in der Kinokomödie "Männerherzen... und die ganz ganz große Liebe", in der er einmal mehr als krankhaft eifersüchtiger Ex-Ehemann für schrille Komik sorgt, und in dem  Familiendrama "Der letzte schöne Tag" (TV), das von einem Mann handelt, der gemeinsam mit seinen Kindern den Suizid seiner Frau verarbeiten muss. Für seine eindringliche Leistung in diesem Film erhielt Möhring einen Deutschen Fernsehpreis.

Leichtere Kost war dann sein nächster Kinofilm: In Marc Rothemunds Komödie "Mann tut was Mann kann" gab er einen Frauenhelden und eingefleischten Junggesellen, der überraschende Liebesgefühle entwickelt und zugleich seinen beiden besten Freunden bei deren Beziehungsproblemen unter die Arme greifen muss.

Eine ähnliche Rolle wie in "Der letzte schöne Tag" hatte er dann in dem Drama "Das Leben ist nichts für Feiglinge", das beim Hamburger Filmfest uraufgeführt wurde und im November 2012 in die Kinos kam: Darin spielte Möhring einen Ehemann, dessen Leben nach dem Unfalltod seiner Frau aus dem Ruder zu laufen droht.

Im Ensemble des modernen Weihnachts-Märchens "Obendrüber, da schneit es" (2012, TV) sah man Möhring als Pfarrer, der sich mit seinem Vater aussöhnen muss; in dem TV-Dreiteiler "Das Adlon. Eine Familiensaga" (2012) hatte er eine Schlüsselrolle als Concierge und unehelicher Vater eines adeligen Kindes.

2013 spielte Möhring nach fünf Folgen zum letzten Mal den Kommissar Benjamin Lutz in der Krimireihe "Stralsund". Dafür übernahm er den Part des neuen Hauptkommissars Thorsten Falke in den Hamburger Folgen der Krimireihe "Tatort".

Auf der Kinoleinwand sah man ihn 2014 in drei sehr unterschiedlichen Rollen: Als Hacker in dem Cyber-Thriller "Who Am I - Kein System ist sicher", als trauernden Witwer und Vater der jungendlichen Hauptfigur in der Coming-of-Age-Geschichte "Besser als nix" und als reumütigen Schürzenjäger in der Ensemble-Komödie "Alles ist Liebe". In "Da muss Mann durch" (2014; Kinostart: 2015), einer Fortsetzung von "Mann tut was Mann kann", schlüpfte er erneut in die Rolle des lässigen Frauentyps Paul. Einen eher unsteten Typen verkörperte er auch in "Kleine Ziege, sturer Bock" (2015): Einen Lebenskünstler und Elvis-Imitator, der sich unverhofft um seine ihm unbekannte Tochter kümmern muss.

Im Jahr 2016 sah man Wotan Wilke Möhring in mehreren Kino- und Fernsehfilmen. In der schwarzen Komödie "Sex Crime" (2016) half er als bester Freund einem Bestsellerautor bei der Beseitigung einer (vermeintlichen) Leiche; in Vivian Naefes Körpertausch-Komödie "Seitenwechsel" (2016) gab er einen machohaften Fußballtrainer, der auf wundersame Weise den Körper mit seiner Frau tauscht; ebenfalls unter Naefes Regie spielte er in dem TV-Drama "Was im Leben zählt" (eine Fortsetzung von "Obendrüber, da schneit es" von 2012) erneut den Pfarrer Gregor, der sich in eine noch verheiratete Frau verliebt. Nach einer kleineren Rolle in dem Rapper-Film "Unsere Zeit ist jetzt" (2016) sah man Möhring Ende 2016 in einer legendären Rolle: In Philipp Stölzls dreiteiliger "Winnetou"-Neuverfilmung verkörperte er den Old Shatterhand.

Im Frühjahr 2017 starteten gleich zwei Filme mit Möhring in den Kinos: "Lommbock", eine Fortsetzung der Kifferkomödie "Lammbock", in der er einen massiv geschädigten Kiffer spielt, der nur noch beim Geruch von Gras Lebenszeichen von sich gibt; und die Komödie "Happy Burnout", mit Möhring als alterndem Punk, der eine Burnout-Klinik aufmischt. Im Fernsehen sieht man ihn in dem Krimi "Am Ruder" (Ausstrahlung: Sommer 2017) als Geisel einer Bankräuberin, der beschließt, mit ihr gemeinsame Sache zu machen. Unter der Regie von Christian Alvart steht Wotan Wilke Möhring  anschließend für den Thriller "Steig. Nicht. Aus!" (2017) vor der Kamera, als Bauunternehmer, der in seinem Auto wortwörtlich auf einer Bombe sitzt.

 

FILMOGRAFIE

2018
  • Darsteller
2018
  • Darsteller
2017/2018
  • Darsteller
2017/2018
  • Darsteller
2017/2018
  • Darsteller
2017
  • Darsteller
2017
  • Darsteller
2016/2017
  • Darsteller
2016/2017
  • Darsteller
2016/2017
  • Darsteller
2016
  • Darsteller
2015/2016
  • Darsteller
2015/2016
  • Darsteller
2015/2016
  • Darsteller
2015/2016
  • Darsteller
2014/2015
  • Darsteller
2014/2015
  • Darsteller
2014-2016
  • Darsteller
2014
  • Darsteller
2014
  • Darsteller
2013/2014
  • Darsteller
2013/2014
  • Darsteller
2013
  • Darsteller
2012/2013
  • Darsteller
2012-2014
  • Darsteller
2012
  • Darsteller
2011/2012
  • Darsteller
2011/2012
  • Darsteller
  • Executive Producer
2011
  • Darsteller
2010/2011
  • Darsteller
2010/2011
  • Darsteller
2010/2011
  • Darsteller
2010
  • Darsteller
2010
  • Darsteller
2010
  • Darsteller
2009/2010
  • Darsteller
2009/2010
  • Darsteller
2009-2011
  • Darsteller
2009
  • Darsteller
2009
  • Darsteller
2009
  • Darsteller
2009
  • Darsteller
2008/2009
  • Darsteller
2008/2009
  • Darsteller
2008/2009
  • Darsteller
2008/2009
  • Darsteller
2008-2010
  • Darsteller
2007/2008
  • Darsteller
2007/2008
  • Darsteller
2007/2008
  • Darsteller
2007
  • Darsteller
2006/2007
  • Darsteller
2006/2007
  • Darsteller
2006/2007
  • Darsteller
2006/2007
  • Darsteller
2006/2007
  • Darsteller
2006
  • Darsteller
2005/2006
  • Darsteller
2005/2006
  • Darsteller
2005/2006
  • Darsteller
2005-2007
  • Darsteller
2005
  • Darsteller
2004/2005
  • Darsteller
2004/2005
  • Darsteller
2004/2005
  • Darsteller
2004/2005
  • Darsteller
2004
  • Darsteller
2004
  • Darsteller
2003/2004
  • Darsteller
2002/2003
  • Darsteller
2002-2004
  • Darsteller
2002
  • Darsteller
2002
  • Darsteller
2001/2002
  • Darsteller
2001-2003
  • Darsteller
2001
  • Darsteller
2000/2001
  • Darsteller
2000/2001
  • Darsteller
2000/2001
  • Darsteller
2000/2001
  • Darsteller
2000
  • Darsteller
2000
  • Darsteller
2000
  • Darsteller
1999/2000
  • Darsteller
1998/1999
  • Darsteller
1998/1999
  • Darsteller
1997/1998
  • Darsteller