"Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes", Quelle: Universal Pictures Germany, DIF, © 2018 CTV, Célestes, Solares, Neue Road Movies, Decia, PTS ART’s Factory
Papst Franziskus

Neu im Kino: Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes

Papst Franziskus ist zweifellos ein Phänomen. Bislang konnte kein Oberhaupt der katholischen Kirche selbst religionsferne Menschen so begeistern, wie der 1936 geborene Argentinier. Zugleich macht er sich mit seinen teilweise provokativ-progressiven Äußerungen nicht nur Freunde, speziell in konservativen Kreisen. Auch Wim Wenders hegt eine große Faszination für den Mann – und hat ihm nun einen ganzen Film gewidmet: In "Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes" begleitet er den Papst auf seinen Reisen und bei seinen Begegnungen mit Menschen in Flüchtlingslagern, Krankenhäusern und Gefängnissen. Vor allem aber lässt er ihn zu allerlei weltlichen Fragen Stellung beziehen, die ihm Menschen aus aller Welt stellten. Wenders hat dabei keinen klassischen Porträtfilm gedreht: Nicht der Lebenslauf des Papstes steht im Zentrum, sondern seine entwaffnende Ausstrahlung und seine einnehmende Präsenz. Es gibt auch keine Interviewsituationen, sondern Franziskus spricht direkt in die Kamera, den Blick quasi auf den Zuschauer gerichtet. So ist "Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes" nicht einfach ein Film über Papst Franziskus, sondern ein Film mit ihm.

Aktuelles

Am 24. September ehrt FIRST STEPS den Berlinale-Direktor Dieter Kosslick mit dem Ehrenpreis für die Offenheit und Entschiedenheit, mit der er seit 2002 junge Filmschaffende beim wichtigsten deutschen Filmfestival willkommen heißt.

Der Vorstand des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V., bestehend aus Milena Gregor, Birgit Kohler und Stefanie Schulte Strathaus, übernimmt die Interimsleitung für das Forum 2019 (siehe auch Pressemitteilung vom 16.05.2018).

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben in ihrer heutigen Sitzung eine Novellierung des Telemedienauftrags beschlossen. ARD und ZDF sollen Spiel- und Dokumentarfilme sowie Fernsehserien künftig zeitlich weitgehend unbegrenzt in ihren Mediatheken und auf kommerziellen Plattformen wie YouTube oder Facebook anbieten können.

Filmbildung wird mobil. FILMmobil heißt ein neues Pilotprojekt des Deutschen Filminstituts, das Filmbildung in Hessens ländliche Regionen bringt.

Von 29. Juni bis 30. September 2018 zeigt die Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen in Berlin unter dem Titel "Schwermut und Leichtigkeit" eine Sonderschau für den Regisseur, Autor und Produzenten Helmut Dietl.