"Was uns nicht umbringt", Source: Alamode Film, DIF, © Matthias Bothor, Alamode Film
August Zirner, Barbara Auer

Ab Donnerstag im Kino: Was uns nicht umbringt

Viele, die die magische 50 erreicht haben oder kurz davor stehen, stellen sich die Frage: Wie ist mein bisheriges Leben verlaufen, und was kommt jetzt noch? Die Antworten darauf können die vielgefürchtete Midlife Crisis auslösen oder aber eine neue Gelassenheit mit sich bringen. Auch kann die zweite Lebenshälfte der Anfang von etwas ganz Neuem sein. In ihrem Generationenporträt "Was uns nicht umbringt" beleuchtet Regisseurin Sandra Nettelbeck genau diesen Lebensabschnitt, der von Zweifeln wie von Sehnsucht geprägt ist. Unterstützt wird sie dabei von einem sehenswerten Ensemble, allen voran August Zirner als geschiedenem Psychotherapeuten Max, der sich oft viel zu emotional auf die Sorgen und Nöte seiner illustren Patienten einlässt und dabei in seinem eigenen Leben genug Probleme hat. Da scheint es zunächst nicht sehr hilfreich, dass er auch noch sein Herz an eine Patientin (Johanna ter Steege) verliert... Bis in kleinste Rollen namhaft besetzt, etwa mit Barbara Auer, Christian Berkel, Peter Lohmeyer und Bjarne Mädel, wirft "Was uns nicht umbringt" einen humorvollen Blick aufs Älterwerden und zeigt, dass es nie zu spät für ein Happy End ist.

Aktuelles

Von 14. bis 23. November 2018 zeigt das Zeughauskino Berlin eine Werkschau mit Filmen des Künstlers und Filmemachers Lutz Dammbeck.

Nach einer Woche vielfältigen Programms fand die 42. Duisburger Filmwoche am Sonntag ihren Höhepunkt in der feierlichen Preisverleihung. Im filmforum am Dellplatz wurden fünf Auszeichnungen im Gesamtwert von 23.000 Euro vergeben.

Die European Film Academy und EFA Productions haben am Samstag auf dem European Film Festival in Sevilla die Nominierungen für den 31. Europäischen Filmpreis vergeben.

Im 20. Jahr des Amtes der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) wächst der Gesamthaushalt für Kultur und Medien nach der entscheidenden Sitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages für das Jahr 2019 auf gut 1,9 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von fast 140 Millionen Euro gegenüber dem erst im Sommer beschlossenen Haushalt 2018.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien zeichnet jährlich herausragende Leistungen bei der Produktion von Kurzfilmen mit dem Deutschen Kurzfilmpreis aus.