"Ghost Song", © bombero international GmbH & Co. KG, Rialto Film GmbH, Warner Bros. Entertainment GmbH
Eren M. Güvercin, Mariam Dawoud (v.l.)

Ab Donnerstag im Kino: Geister

Fatih Akin ist vor allem für raue und düstere Filme wie "Gegen die Wand" und "Aus dem Nichts" bekannt. Tatsächlich aber ist sein Werk auch von romantischen Geschichten über die Macht und Magie des Schicksalhaften durchzogen. Sein neuer Film "Geister" fügt sich da gut ein: Auf einer Abiparty begegnen sich Farasha (Mariam Dawoud) und Faris (Eren M. Güvercin), beide 20 Jahre alt – und es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch noch in derselben Nacht nimmt ihr Glück eine dramatische Wendung. Farasha stirbt bei einem Autounfall. Faris bleibt zurück, verzweifelt, voller Schuldgefühle und unfähig, den Verlust zu begreifen. Doch dann geschieht das Unmögliche: Farasha findet einen Weg zurück zu ihm. In seinen Träumen können sich die beiden wiedersehen – vierzig Nächte lang. Getragen von zwei großartigen Newcomern in den Hauptrollen, entwickelt Akin daraus eine große, leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen zwei Welten, bei der die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit mit jeder Nacht ein Stück mehr verschwimmen. "Geister" ist sicherlich Fatih Akins poetischster Film, eine beinahe märchenhafte Geschichte über Liebe, Tod und Trauer. Dabei entwickelt der Film eine Bildwelt zwischen Romantik und düsterem Traum für eine schmerzhafte Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen: einem der bleiben muss, und einem, der gehen muss.

Aktuelles

Die European Award Season 2027 der European Film Academy ist zurück: Kinos, Festivals, Kinematheken, Kulturzentren, Filmnetzwerke und Online-Plattformen in ganz Europa und darüber hinaus feiern gemeinsam die Filme und Filmschaffenden, die das europäische Kino prägen, und bringen sie einem breiten Publikum näher.

Gemeinsam mit dem Verband der deutschen Filmkritik haben die MFG Filmförderung Baden-Württemberg (MFG), die Film- und Medienstiftung NRW und die Hessen Film & Medien den Autor Lukas Stern mit dem Siegfried Kracauer Preis 2026 für die Beste Filmkritik ausgezeichnet. Der Preis für die Beste innovative Form der Filmkritik ging an Max Osenstätter, Klaus Uhrig, Judith Goetsch und Johannes Munzinger.

Anlässlich der dritten Ausgabe von "Frankfurt schaut einen Film" zeigt das Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum am kommenden Sonntagvormittag, 8. November um 11 Uhr, Alexander Kluges "Abschied von gestern" (BRD 1966) mit einer Einführung von Eva Hielscher (DFF) sowie einem Gespräch mit Kameramann Thomas Mauch im Anschluss. Im November zeigt das DFF insgesamt sechs Kluge-Filme. 

15 deutsche und deutsch-koproduzierte Kurzfilme sind im Wettbewerb um die 98. Oscars® in den Kategorien "Animated Short Film", "Live Action Short Film" und "Documentary Short Film" eingereicht, nachdem sie sich zwischen 1. Oktober 2025 und 30. September 2026 durch den Gewinn eines Preises oder Kinovorführung in den USA für die Einreichung qualifiziert hatten.

Das FFA-Serviceportal öffnet am 17. November, 10:00 Uhr die Antragstellung für die drei neuen Säulen der Anreizförderung, die ab 2027 den DFFF I, DFFF II sowie den GMPF ablösen werden: Säule 1 Kinofilme – Hersteller; Säule 2 TV/VoD-Produktionen – Hersteller und Säule 3 Produktionsdienstleister.