"Bright Days", © Sommerhaus Filmproduktion, Constantin Film Distribution GmbH, Luis Zeno Kuhn
Jakob Diehl, Julia Jentsch, Emilia Maier, Natasha Petrovikj, Ruben Meiller, Marko Cindrić, Samirah Breuer, Karoline Herfurth (v.l.)

Produktionsnotizen: Die hellen Tage

Kürzlich endeten in Tallinn und München die Dreharbeiten zu "Die hellen Tage", einer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Zsuzsa Bánk. Unter der Regie von Maggie Peren, die auch das Drehbuch schrieb, wird die Geschichte dreier Kinder erzählt, die Ende der 1960er-Jahre in einer süddeutschen Kleinstadt aufwachsen: Seri, Aja und Karl verbindet eine enge Freundschaft, doch hinter der scheinbaren Idylle verbergen sich Verluste, Geheimnisse und offene Wunden, die ihre Kindheit prägen. Halt finden sie bei ihren Müttern, die trotz unterschiedlicher Lebenswege zu einer starken Gemeinschaft zusammenwachsen. Jahre später führt das Leben die drei nach Rom. Dort werden Erinnerungen wach, verdrängte Fragen kommen an die Oberfläche, und die Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft wird unausweichlich. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart entfaltet sich eine Geschichte über Identität, Zusammenhalt und den Mut, den eigenen Weg zu finden. Bei den Kinderdarsteller*innen setzt Maggie Peren mit Emilia Maier, Samirah Breuer und Ruben Meiller auf drei vielversprechende Newcomer, zum prominenten Ensemble gehören außerdem Karoline Herfurth und Julia Jentsch. Und mit Blick auf Perens Filmografie darf man von einer feinfühligen, atmosphärisch dichten Verfilmung des Bestsellers ausgehen. Etwas Geduld braucht es aber noch, der Start von "Die hellen Tage" ist für 2027 angekündigt.

Aktuelles

Der Filmpreis der Werner Herzog Stiftung 2026 wird an die beiden kanadischen Filmemacher Gabriela Osio Vanden und Jack Weisman für ihren Film "Nuisance Bear" verliehen. 

Die Deutsch-Französische Förderkommission hat 1.049.250 Euro Produktionsförderung an drei bilaterale Koproduktionen vergeben, zwei weitere deutsch-französische Projekte erhielten zusammen 100.000 Euro Projektentwicklungsförderung. Insgesamt werden somit drei majoritär deutsche und zwei majoritär französische Koproduktionen mit 1.149.250 Euro aus Minitraité-Mitteln gefördert.

Ab sofort sind Filmtalente eingeladen, ihre Werke für die Wettbewerbe und Nebenreihen der 48. Ausgabe des Filmfestival Max Ophüls Preis (25.–31. Januar 2027) einzureichen. 

Der renommierte Filmregisseur Sönke Wortmann übernimmt den Juryvorsitz des 16. Günter Rohrbach Filmpreises. Er folgt damit auf Dominik Graf, der den Juryvorsitz 2025 innehatte. Die Preisverleihung findet am 6. November 2026 in Neunkirchen statt.

Wie ihre Familie und der Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V. mitteilten, ist die Schauspielerin und Initiatorin des Friedenspreises des deutschen Films – Die Brücke Elisabeth Wicki-Endriss am 16. Juli verstorben.