"Herkunft", © LEONINE Studios, ARD Degeto Film, UFA Fiction, Wolfgang Ennenbach
Gordana Boban, Saša Stanišić, Clara Zoë My-Linh von Arnim, Slavko Popadić, Maro Lovrić, Marija Škaričić (v.l.n.r.) am Set

Produktionsnotizen: Herkunft

Der Roman "Herkunft" von Saša Stanišić wurde vielfach ausgezeichnet und von Kritik und Leser*innen gleichermaßen gefeiert. Nun endeten im Juni die Dreharbeiten zur Verfilmung des Beststellers: "Herkunft" ist das Kinodebüt der Regisseurin Clara Zoë My-Linh von Arnim und handelt von einem jungen Bosnier, dessen Lebensweg von Flucht und Migration geprägt ist. Als er von Deutschland nach Bosnien reist, um seine an Demenz erkrankte, aber noch immer rüstig-resolute Großmutter in ein Pflegeheim zu bringen, beginnt ein tragikomischer Roadtrip, der das ungleiche Gespann in die bewegte Vergangenheit ihrer Familie führt … Als Roman wurde "Herkunft" vor allem für seinen ebenso persönlichen wie universellen und sanft humorvollen Blick auf Themen wie Familie, Erinnerung, Verlust und natürlich Herkunft gelobt – und man darf davon ausgehen, dass dies auch im Film zentrale Themen sein werden. Die Hauptrollen spielen Slavko Popadić ("Monster im Kopf") und die bosnisch-herzegowinische Schauspielerin Gordana Boban, die man hierzulande aus den neuen Frankfurter "Tatort"-Folgen kennt. Der Kinostart von "Herkunft" ist für 2027 angekündigt.

Aktuelles

Meisterwerke des Stummfilms, Open Air an einem der exklusivsten Spielorte Berlins: Vom 26. bis zum 28. August 2026 präsentiert Bertelsmann in Kooperation mit der UFA die inzwischen 15. UFA Filmnächte – an drei Abenden unter freiem Himmel, vor der spektakulären Kulisse der Berliner Museumsinsel und begleitet von Live-Musik.

Die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung schreibt auch im Jahr 2026 zum 6. Mal einen Preis für Drehbuch-Exposés aus. Dies, wie bewährt, in Kooperation mit der Kreisstadt Neunkirchen und der Arbeitskammer des Saarlandes und in Zusammenarbeit mit dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. (VeDRA) und der Master School Drehbuch Berlin (MSD).

Der Preis für Schauspielkunst des 22. Festival des Deutschen Films Ludwigshafen am Rhein geht im Jahr 2026 an Christian Berkel. Im Zusammenhang mit der Preisverleihung werden seine aktuellen Filme "Ein Nachthemd für zwei" und "Block 10" gezeigt.

Die FFA-Jury für Verleihförderung hat in ihrer jüngsten Sitzung die Kinostarts von vier Spiel- und drei Dokumentarfilmen mit insgesamt 446.000 Euro gefördert. Sechs der sieben Titel wurden von Regisseurinnen realisiert.

Am 28. Juni wurden im Gloria Palast bereits zum 31. Mal die renommierten Bernd Burgemeister Fernsehpreise für herausragende, produzentische Leistungen verliehen.