Die Deutsche Filmakademie hat am heutigen 31. März die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2026 bekannt gegeben. Das Drama "In die Sonne schauen" geht mit elf Nominierungen ins Rennen um die Lolas.
Florian Gallenberger, Präsident der Deutschen Filmakademie, und Maria Ehrich, Botschafterin des Deutschen Filmpreises gaben die Nominierungen in den drei Kategorien "Bester Kinderfilm", "Bester Dokumentarfilm" und "Bester Spielfilm" im ARD MITTAGSMAGAZIN bekannt. Zuvor hatten die Vorstandsmitglieder der Deutschen Filmakademie Adriana Altaras und Lenn Kudrjawizki die Nominierungen in den vierzehn filmischen Gewerken auf der Website des Deutschen Filmpreises verkündet.
Zwei Lola-Gewinner stehen zum heutigen Tag bereits fest: Wim Wenders wird bei der Verleihung mit dem Ehrenpreis für seine herausragenden Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet. Die Lola in der Kategorie "Besucherstärkster Film" geht an Regisseur und Produzent Michael Bully Herbig (herbX film) für den Film "Das Kanu des Manitu". Die Komödie hat über 5 Millionen Besucher:innen ins Kino gelockt.
Die von Christian Friedel moderierte, feierliche Verleihung des Deutschen Filmpreises am 29. Mai wird am selben Abend in der ARD übertragen – um 19:00 Uhr als Livestream in der ARD Mediathek sowie um 22:20 Uhr im Ersten.
Der Deutsche Filmpreis ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH. In diesem Jahr ist die ARD Degeto Film für die Ausstrahlung im Ersten und in der ARD Mediathek redaktionell verantwortlich.
Für die Preiskategorien des Deutschen Filmpreises 2026 sind nominiert:
Bester Spielfilm
"22 Bahnen"
Produktion: Anna-Malike Eigl, Thomas Wöbke, Philipp Trauer (BerghausWöbke Filmproduktion, Constantin Film)
"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke"
Produktion: Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade (Komplizen Film, Sentana Filmproduktion, Doll Filmproduktion, Warner Bros. Film Productions Germany)
"Amrum"
Produktion: Fatih Akin, Herman Weigel (bombero international, Warner Bros. Film Productions Germany, Rialto Film)
"Das Verschwinden des Josef Mengele"
Produktion: Felix von Boehm (Lupa Film, CG Cinema, Hype Studios)
"Gelbe Briefe"
Produktion: Ingo Fliess (if... Productions Film, Haut et Court, Liman Film)
"In die Sonne schauen"
Produktion: Maren Schmitt, Lucas Schmidt, Lasse Scharpen (Studio Zentral)
Bester Dokumentarfilm
"Im Prinzip Familie"
Produktion: Britta Strampe, Laura Klippel (Bandenfilm)
"Siri Hustvedt – Dance Around the Self"
Produktion: Irene Höfer (Medea Film Factory, Dschoint Ventschr Filmproduktion)
"Soldaten des Lichts"
Produktion: Karoline Henkel, Jasper Mielke, Arto Sebastian (Wood Water Films, patatino)
Bester Kinderfilm
"Das geheime Stockwerk"
Produktion: Norbert Lechner, Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Bady Minck (KEVIN LEE Filmgesellschaft, AMOUR FOU Vienna, AMOUR FOU Luxembourg)
"Zirkuskind"
Produktion: Katharina Bergfeld, Martin Heisler (Flare Film)
Beste Regie
Simon Verhoeven ("Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke")
İlker Çatak ("Gelbe Briefe")
Mascha Schilinski ("In die Sonne schauen")
Bestes Drehbuch
Simon Verhoeven ("Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke")
İlker Çatak, Ayda Meryem Çatak, Enis Köstepen ("Gelbe Briefe")
Mascha Schilinski, Louise Peter ("In die Sonne schauen")
Beste weibliche Hauptrolle
Luna Wedler ("22 Bahnen")
Senta Berger ("Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke")
Özgü Namal ("Gelbe Briefe")
Beste männliche Hauptrolle
Bruno Alexander ("Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke")
August Diehl ("Das Verschwinden des Josef Mengele")
Tansu Biçer ("Gelbe Briefe")
Beste weibliche Nebenrolle
Laura Tonke ("22 Bahnen")
Claudia Geisler-Bading ("In die Sonne schauen")
Lena Urzendowsky ("In die Sonne schauen")
Beste männliche Nebenrolle
Jannis Niewöhner ("22 Bahnen")
Michael Wittenborn ("Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke")
Peter Kurth ("Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße")
Thorsten Merten ("Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße")
Leonard Kunz ("Der Tiger")
Beste Kamera / Bildgestaltung
Karl Walter Lindenlaub ("Amrum")
Vladislav Opelyants ("Das Verschwinden des Josef Mengele")
Judith Kaufmann ("Gelbe Briefe")
Fabian Gamper ("In die Sonne schauen")
Bester Schnitt
Gesa Jäger ("Gelbe Briefe")
Evelyn Rack ("In die Sonne schauen")
Maxine Goedicke ("Siri Hustvedt – Dance Around the Self")
Bestes Szenenbild
Vladislav Ogay ("Das Verschwinden des Josef Mengele")
Zazie Knepper ("Gelbe Briefe")
Cosima Vellenzer (Szenenbild), Maike Kiefer (Set Dec) ("In die Sonne schauen")
Bestes Kostümbild
Birgit Missal ("Amrum")
Tatiana Dolmatovskaya ("Das Verschwinden des Josef Mengele")
Sabrina Krämer ("In die Sonne schauen")
Bestes Maskenbild
Maike Heinlein ("Amrum")
Mariia Tutukina ("Das Verschwinden des Josef Mengele")
Anne-Marie Walther, Irina Schwarz ("In die Sonne schauen")
Beste Filmmusik
Dascha Dauenhauer ("22 Bahnen")
Stefan Goetsch alias Hainbach ("Amrum")
Lorenz Dangel ("Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße")
Marvin Miller ("Gelbe Briefe")
Beste Tongestaltung
Eckhard Kuchenbecker, Dominik Schleier, Nico Krebs, Christoph Merkele, Hanse Warns ("Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke")
Joern Martens, Tobias Fleig, Corinna Fleig, Richard Borowski ("Amrum")
David Almeida-Ribeiro, Olivier Touche, Olivier Goinard ("Das Verschwinden des Josef Mengele")
Claudio Demel, Billie Mind, Kai Tebbel, Sebastian Heyser, Jürgen Schulz ("In die Sonne schauen")
Jacques Kieffer, Tobias Koch, Bertin Molz ("Sie glauben an Engel, Herr Drowak?")
Beste visuelle Effekte
Tomer Eshed, Dennis Rettkowski, Frank Kaminski ("Die Schule der magischen Tiere 4")
Michael Wortmann, Frank Schlegel ("Momo")
Max Riess, Mona Mohr ("Woodwalkers 2")
Quelle und weitere Informationen: www.deutscher-filmpreis.de