Biografie
Maxine Goedicke wurde 1988 in Berlin geboren. Erste praktische Erfahrungen beim Film sammelte sie durch ein Praktikum bei einer Werbefilmproduktion – und fand darüber den Einstieg ins Filmgeschäft, zunächst als Schnittassistentin, unter anderem bei Wim Wenders' Dokumentarfilm "Pina" (2011), sehr schnell aber auch als verantwortliche Editorin bei dem fiktionalen Dokumentarfilm "This Ain't California" (2012). Der Film erhielt weltweit zahlreiche Festival-Auszeichnungen; Goedicke selbst wurde beim Deutschen Kamerapreis mit dem Förderpreis Schnitt ausgezeichnet.
Seither zeichnete Goedicke als Editorin bei einigen hochkarätigen Dokumentarfilmen verantwortlich, darunter "National Bird" (DE/US 2016), über das Kampfdrohnen-Programm des US-Militärs, und "Conny Plank - The Potential of Noise" (2017), über den wegweisenden Musikproduzenten Conny Plank.
Mit Wim Wenders verbindet Goedicke eine wiederholte Zusammenarbeit, sie fungierte als Editorin mehrerer Dokumentarfilme: "The Salt of the Earth" (FR/IT 2014), "Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes" (DE/IT/CH/FR 2018) und "Anselm - Das Rauschen der Zeit" (2023).
Für den Schnitt bei Sabine Lidls Dokumentarfilm "Siri Hustvedt - Dance Around the Self" (DE/CH), über die renommierte amerikanische Schriftstellerin Siri Huvstedt, wurde Maxine Goedicke 2026 für den Deutschen Filmpreis nominiert.