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Simon Verhoeven

Weitere Namen
Simon Vincent Verhoeven (Weiterer Name)
Darsteller, Regie, Regie-Assistenz, Drehbuch, Musik, Produzent
München

Biografie

Simon Verhoeven wurde am 20. Juni 1972 in München geboren. Seine Eltern sind die Schauspielerin Senta Berger und der Regisseur Michael Verhoeven. Nach dem Abitur 1991 ging der junge Verhoeven in die USA und begann am Lee Strasberg Theatre Institute in New York eine Schauspielausbildung, die er jedoch nach einem Jahr abbrach. Am Berklee College of Music in Boston studierte er dann Jazzkomposition und Filmmusik Aus dieser Zeit stammen auch seine kompositorischen Arbeiten für den Film seines Vaters "Mutters Courage".

Verhoeven konnte seinen Traum, als Drehbuchautor und Regisseur zu arbeiten, schließlich verwirklichen, als er an der Tisch School of Arts der New York University aufgenommen wurde. Ein Jahr nach seinem Abschluss des Filmregie-Studiums im Jahr 1999, schrieb und drehte er seinen ersten Spielfilm "100 Pro", zu dem er auch die Filmmusik produzierte. Der Film erhielt eine Nominierung für den Förderpreis Deutscher Film. 2003 verkörperte Verhoeven, der in seiner Jugend auch ein vielversprechender Fußballspieler war, den Nationalspieler Ottmar Walter in Sönke Wortmanns "Das Wunder von Bern". In den folgenden Jahren war er weiterhin als Schauspieler u.a. in Doris Dörries "Der Fischer und seine Frau", Peter Gersinas "Mädchen, Mädchen 2 – Loft oder Liebe" sowie in verschiedenen TV-Produktionen zu sehen. Im Jahr 2008 drehte Roland Suso Richter mit Verhoeven in der Rolle des Jürgen Vietor den TV-Film "Mogadischu" über die Flugzeugentführung der "Landshut" 1977, der zwei goldene Kameras und den Deutschen Fernsehpreis 2009 gewann.

 

Mit dem Kinofilm "Männerherzen" nach seinem eigenen Drehbuch wurde Verhoeven schließlich auch wieder als Regisseur aktiv. Die Komödie mit Christian Ulmen, Til Schweiger und Nadja Uhl in den Hauptrollen wurde mit über zwei Millionen Zuschauern ein großer deutscher Kinohit, das Drehbuch wurde mit dem Bayerischen Filmpreis 2009 ausgezeichnet. Ein Jahr später drehte Verhoeven mit dem gleichen Schauspielensemble die Fortsetzung "Männerherzen ... und die ganz, ganz große Liebe", die im Herbst 2011 in die Kinos kam und ebenfalls sehr erfolgreich war. Beim Bayerischen Filmpreis erhielt die Komödie den Publikumspreis.

In den Jahren danach betätigte Simon Verhoeven sich mit großem Erfolg als Werberegisseur. So inszenierte er Spots unter anderem für die Lufthansa, Nutella und die Telekom; besondere Popularität erlangte sein Werbespot für den Musikstreaming-Dienst Beats Electronic, der im Stil eines Videoclips den Wechsel von Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München zu Manchester United thematisierte.

Im Januar 2016 startete schließlich ein weiterer Langfilm von Simon Verhoeven in den Kinos: Der Thriller "Unfriend" handelt von einer College-Studentin, die in einem sozialen Netzwerk von einer scheinbar dämonischen Präsenz heimgesucht wird.

Filmografie

2016
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent
2013/2014
  • Script
2013-2015
  • Regie
  • Drehbuch
  • Co-Produzent
2008/2009
  • Darsteller
  • Regie
  • Drehbuch
2008/2009
  • Darsteller
2007/2008
  • Darsteller
2007
  • Darsteller
2007
  • Darsteller
2004/2005
  • Darsteller
2002/2003
  • Mitwirkung
2002/2003
  • Darsteller
2001/2002
  • Darsteller
2000/2001
  • Darsteller
  • Regie
  • Drehbuch
  • Musik
1994/1995
  • Darsteller
  • Musik