Zazie Knepper

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Biografie

Zazie Knepper absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Metall- und Holzbauerin im Ingenieurbüro ihrer Eltern. Anschließend studierte sie Bühnenbild in Stuttgart (1986-1989) und war danach zehn Jahre lang im Theaterbereich tätig, unter anderem am Schauspielhaus Hamburg und am Staatstheater Oldenburg.

Nach Mitwirkungen an zwei Kurzfilmen begann Knepper 1996 als Szenenbildnerin für Fernsehen und Kino zu arbeiten. Ihr erster Kinofilm war 1996 Janek Riekes Liebeskomödie "Härtetest" (Kinostart: 1998). In den nächsten Jahren zeichnete sie beim Fernsehen unter anderem für die Szenenbilder bei mehreren Episoden von "Einsatz Hamburg Süd" (1998/99) und "Die Pfefferkörner" (1999/2000) verantwortlich. Weitere prominente Fernsehproduktionen waren die Freundschaftsgeschichte "Der letzte Tanz" (2005), die Siegfried-Lenz-Adaption "Das Feuerschiff" (2008), der Thriller "Blutadler" (2012) sowie zahlreiche "Tatort"-Folgen. Für die Arbeit bei dem in der DDR des Jahres 1969 spielenden Kriminalfilm "Mord in Eberswalde" (2012) erhielt sie einen Grimme-Preis (zusammen mit dem weiteren Kernteam) sowie eine Nominierung der Deutschen Akademie für Fernsehen.

Eine wiederholte Zusammenarbeit verband Knepper unter anderem mit Angelina Maccarone, zum Beispiel bei der vieldiskutierten "Tatort"-Folge "Wem Ehre gebührt" (2007). Für Dani Levy gestaltete sie das Szenenbild bei der urbanen TV-Komödie "Der Liebling des Himmels" (2015), für Hans Christian Schmid bei "Wir sind dann wohl die Angehörigen" (2022), über die Entführung von Jan Philipp Reemtsma, für Markus Goller bei dem Roadmovie "Simpel" (2017) und bei der Beziehungsgeschichte "Die Ironie des Lebens" (2024).

Das mehrfach preisgekrönte Drama "Es gilt das gesprochene Wort" (2019) markierte Zazie Kneppers erste Zusammenarbeit mit dem Filmemacher İlker Çatak – in den folgenden Jahren zeichnete sie auch bei dessen "Tatort"-Folge "Borowski und der gute Mensch" (2021), dem oscarnominierten Schuldrama "Das Lehrerzimmer" (2023) und dem preisgekrönten Gesellschaftsdrama "Gelbe Briefe" (2026) für die Szenenbilder verantwortlich. Für die Arbeit bei "Gelbe Briefe" wurde Zazie Knepper 2026 für den Deutschen Filmpreis nominiert.
 

FILMOGRAFIE

2024-2026
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2023/2024
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2018/2019
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2018/2019
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2018
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2016/2017
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2017
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2015
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2014/2015
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2013
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2013
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2011/2012
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2012
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2011
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2010/2011
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2009/2010
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2009/2010
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2008/2009
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2008/2009
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2008
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2007/2008
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2007
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2006/2007
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2005
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2002/2003
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2000/2001
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1997/1998
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1996/1997
  • Ausstattung