Darstellerin, Sonstiges
Berlin (Ost)

Biografie

Steffi Kühnert, geboren am 19. Februar 1963 in Ost-Berlin, absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Herrenmaßschneiderin und studierte anschließend von 1981 bis 1985 Schauspiel an der Berliner Ernst-Busch-Schule. Danach erhielt sie zahlreiche Engagements an Bühnen in der DDR. Von 1988 bis 1992 gehörte sie dem Ensemble des Weimarer Nationaltheaters an, wo sie häufig und mit großem Erfolg mit Leander Haußmann zusammenarbeitete. Nach der Wende stand sie unter anderem an Theatern in Bochum, München, Wien, Salzburg und Zürich auf der Bühne. Zu ihren bekanntesten Rollen zählen die Titelrollen in Ibsens "Nora" (1990) und in "Antigone" bei den Salzburger Festspielen 1993. Im gleichen Jahre wurde ihr für ihre darstellerischen Leistungen in Ost und West das Bundesverdienstkreuz verliehen. Seit 2005 gehört Kühnert zum Ensemble der Berliner Schaubühne. Dort sah man sie unter anderem in Inszenierungen von Tschechows "Drei Schwestern" (2006) und "Der Kirschgarten" (2008).

Nachdem sie bereits in der DDR sehr vereinzelt für Kino- und TV-Produktionen vor der Kamera gestanden hatte, wendete Steffi Kühnert sich ab Mitte der 90er Jahre verstärkt der Film- und Fernseharbeit zu. So sah man sie in kleinen Rollen in Detlev Bucks "Männerpension" (1996) und Leander Haußmanns "Sonnenallee" (1999), bevor sie in Andreas Dresens "Halbe Treppe" (2002) ihre erste Hauptrolle spielte – die ihr prompt einen Ensemble-Preis beim Chicago Filmfestival 2002 einbrachte. Zu ihren weiteren Kinofilmen zählen das Drama "Der große Schlaf", die Groteske "Die Bluthochzeit",  die Tragikomödie "Im Schwitzkasten", Michael Hanekes vielfach preisgekröntes Gesellschaftsdrama "Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte"  und der Vampirfilm "Wir sind die Nacht". Im Fernsehen war sie unter anderem in der Grimme-Preis-gekrönten "Polizeiruf 110"-Folge "Kleine Frau" (Regie: Andreas Kleinert) sowie in Lars Kraumes Schuldrama "Guten Morgen, Herr Grothe" (2007) und der Bestsellerverfilmung "Moppel-Ich" (2007) zu sehen.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Kühnert vor allem mit Andreas Dresen und Leander Haußmann. So hatte sie Nebenrollen in Haußmanns "Herr Lehmann" (2003),  "NVA" (2005), "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" (2007), "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" (2008), "Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus!" (2009) und "Hotel Lux" (2011); unter der Regie von Dresen sah man sie in Hauptrollen der preisgekrönten Dramen "Wolke 9" (2008) und "Halt auf freier Strecke" (2011).


 

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