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Silke Buhr

Bauten

Biografie

Silke Buhr studierte nach einer abgeschlossenen Tischlerlehre an der Fachhochschule Detmold Innenarchitektur und schloss als Diplom-Ingenieurin ab. Anschließend belegte sie das Aufbaustudium Szenenbild an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München. Ab1995 arbeitete sie als Szenenbildassistentin, seit 1997 hat sie als Szenenbildnerin unter anderem "Requiem für eine romantische Frau" (1998) von Dagmar Knöpfel und "Vergiss Amerika" (2000) von Vanessa Jopp gestaltet. Für "Das Leben der Anderen" (2006) von Florian Henckel-Donnersmarck erhielt sie den Deutschen Filmpreis 2006.

Im gleichen Jahr wurde sie für ihre Arbeit bei Chris Kraus' hoch gelobtem Drama "Vier Minuten" mit dem Production Design Award der Hofer Filmtage ausgezeichnet. Nach mehreren Fernsehspielen, darunter der aufwändige Zweiteiler "Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen" (2008), zeichnete sie bei so unterschiedlichen Filmen wie Feo Aladags Migrantendrama "Die Fremde" (2010) und Til Schweigers Romantikkomödie "Kokowääh" (2011) für das Szenenbild verantwortlich. Für ihre Leistung bei Chris Kraus' aufwändigem Historiendrama "Poll" wurde Silke Buhr 2011 mit dem Bayerischen Filmpreis und mit ihrem zweiten Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

2012 arbeitete sie erneut mit Til Schweiger zusammen und schuf das Szenenbild für seinen Actionfilm "Schutzengel", außerdem arbeitete sie an Sherry Hormanns "Anleitung zum Unglücklichsein". Nach dem Fernsehkrimi "Zeugin der Toten" (2013) und Feo Aladags "Zwischen Welten" (2014), über die Bundeswehr in Afghanistan, erhielt sie 2015 ihren dritten Deutschen Filmpreis in der Kategorie Szenenbild für ihre Arbeit an dem Hacker-Thriller "Who Am I – Kein System ist sicher" (2014) von Baran bo Odar.

Ende 2015 startete Julia von Heinz' Bestseller-Verfilmung "Ich bin dann mal weg" mit Devid Striesow in den deutschen Kinos. 2016 zeichnete Buhr bei Chris Kraus' Tragikomödie "Die Blumen von gestern" für das Szenenbild verantwortlich - und erhielt dafür 2017 einmal mehr eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis.

 

Filmografie

2017/2018
  • Szenenbild
2016/2017
  • Szenenbild
2015/2016
  • Szenenbild
2014/2015
  • Szenenbild
2013/2014
  • Szenenbild
2012/2013
  • Szenenbild
2012
  • Szenenbild
2011/2012
  • Szenenbild
2010/2011
  • Szenenbild
2010
  • Szenenbild
2009/2010
  • Szenenbild
2008-2010
  • Szenenbild
2006/2007
  • Szenenbild
2005/2006
  • Szenenbild
2005/2006
  • Szenenbild
2004/2005
  • Szenenbild
2001/2002
  • Szenenbild
2000-2002
  • Szenenbild
1999/2000
  • Szenenbild
1998/1999
  • Szenenbild
1996/1997
  • Szenenbild