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Kandidaten für den Förderpreis Neues Deutsches Kino bekanntgegeben

Nachwuchstalente aus zwölf deutschen Produktionen konkurrieren auf dem 33. Filmfest München 2015 (25. Juni bis 4. Juli) um den mit 70.000 Euro dotierten Förderpreis Neues Deutsches Kino

, der dieses Jahr von Sebastian Schipper, Johanna Wokalek und Peter Rommel vergeben wird.

Der Förderpreis Neues Deutsches Kino ist einer der höchstdotierten Nachwuchspreise in Deutschland. Gestiftet wird er gemeinsam von DZ Bank, Bavaria Film und Bayerischer Rundfunk. Ausgezeichnet werden die besten Nachwuchsleistungen in der Reihe Neues Deutsches Kino auf dem Filmfest München. Preischancen haben automatisch alle Regisseure, Drehbuchautoren, Schauspieler und Produzenten, die ihre Spielfilme in der Festivalsektion vorstellen, sofern es sich um ihren ersten, zweiten oder dritten langen Kinofilm handelt. Bei Produzenten darf es maximal der sechste Film sein.

In diesem Jahr erfüllen zwölf Filme diese Kriterien. Sie alle feiern auf dem Filmfest München ihre Weltpremiere. Insgesamt geht es um 59 Einzelleistungen (siehe unten). Das Preisgeld von 70.000 Euro wird aufgeteilt auf den Preis für die Beste Regie (30.000 Euro), die Beste Produktion (20.000 Euro), das Beste Drehbuch (10.000 Euro) und die Beste schauspielerische Leistung (10.000 Euro).

Über die glücklichen Gewinner entscheidet eine hochkarätige Jury: Produzent Peter Rommel ("Wolke 9", "Feuchtgebiete", "Sommer vorm Balkon"), Schauspielerin Johanna Wokalek ("Die Päpstin", "Der Baader Meinhof Komplex", "Barfuss") und Regisseur und Schauspieler Sebastian Schipper ("Victoria", "Absolute Giganten", "Ein Freund von mir").

Seit seiner Einführung 1989  damals noch als Regie-Förderpreis  gehört der Förderpreis Neues Deutsches Kino zu den begehrtesten Preisen für den deutschen Filmnachwuchs. Für viele Gewinner markierte er den Startschuss für eine bemerkenswerte Karriere, zuletzt etwa für Jakob Lass ("Love Steaks"), Jan-Ole Gerster ("Oh Boy") oder David Wnendt ("Kriegerin").

Die Preisverleihung findet am Freitag, den 3. Juli um 20 Uhr in der Hochschule für Fernsehen und Film München statt (Einladung erforderlich). "Kino Kino" berichtet am 5. Juli um 22.10 Uhr im Bayerischen Fernsehen in einem ausführlichen "Kino Kino Extra" von der Förderpreisverleihung und weiteren Höhepunkten des Filmfest München.

 

Die Kandidaten in den einzelnen Kategorien:

Förderpreis Neues Deutsches Kino Regie

Axel Ranisch für "Alki Alki"
Visar Morina für "Babai"
Frieder Wittich für "Becks letzter Sommer"
Özgür Yildirim für "Boy 7"
Markus Sehr für "Die Kleinen und die Bösen"
Alexander Costea für "Die Maßnahme"
AKIZ für "Der Nachtmahr"
Philipp Dettmer für "Nightsession"
Philip Koch für "Outside the Box"
Uisenma Borchu für "Schau mich nicht so an"

Förderpreis Neues Deutsches Kino Produktion

Heiko Pinkowski, Axel Ranisch, Anne Baeker, Dennis Pauls für "Alki Alki"
Dorothe Beinemeier für "Boy 7"
Steve Hudson, Sonja Ewers für "Happy Hour"
Katrin Goetter für "Heil"
Alexander Krötsch, Felix Kempter für "Die Maßnahme"
AKIZ, Simon Rühlemann, Amir Hamz, Christian Springer für "Der Nachtmahr"
Philipp Dettmer für "Nightsession"
Tobias Walker, Philipp Worm für "Outside the Box"
Julian Anselmino, Alexander Fritzemeyer, Martin Kosok für "Schau mich nicht so an"

Förderpreis Neues Deutsches Kino Drehbuch

Axel Ranisch, Heiko Pinkowski, Peter Trabner für "Alki Alki"
Visar Morina für "Babai"
Frieder Wittich für "Becks letzter Sommer"
Özgür Yildirim, Marco van Geffen, Philipp Delmaar für "Boy 7"
Alexander Costea für "Die Maßnahme"
AKIZ für "Der Nachtmahr"
Philipp Dettmer für "Nightsession"
Philip Koch, Anna Katrin Schneider für "Outside the Box"
Uisenma Borchu für "Schau mich nicht so an"

Förderpreis Neues Deutsches Kino Schauspiel

Val Maloku, Astrit Kabashi für "Babai"
Nahuel Pérez Biscayart, Eugene Boateng für "Becks letzter Sommer"
Ben Münchow für "Boy 7"
Jerry Hoffmann für "Heil"
Emma Bading für "Die Kleinen und die Bösen"
Max Wagner für "Die Maßnahme"
Carolyn Genzkow für "Der Nachtmahr"
Thomas Eckert, Pacel Khachab, Sergio Grosu, Jonas Rosenbauer für "Nightsession"
Uisenma Borchu, Catrina Stemmer für "Schau mich nicht so an"

Quelle: www.filmfest-münchen.de