Darsteller, Regie, Drehbuch, Produzent
Hüls

Biografie

Heiko Pinkowski, geboren 1966 in Krefeld, wirkte bereits in jungen Jahren in Inszenierungen am Kinder- und Jugendtheater in Krefeld mit. Er begann Bauingenieurwesen, Germanistik und Philosophie zu studieren, brach jedoch jeden der Studiengänge vorzeitig wieder ab. Danach arbeitete er unter anderem als Bauzeichner, Krankenpflegehelfer und LKW-Fahrer, bevor er Anfang der 1990er Jahre schließlich zur Schauspielerei zurückfand. So erhielt er dank seiner praktischen Erfahrungen zunächst ein Engagement am Stadttheater Krefeld, gefolgt unter anderem vom Schillertheater Berlin, der Bauhausbühne Dessau und, von 1995 bis 2001, dem Theater der Landeshauptstadt Magdeburg.

2001 zog er mit seiner Familie nach Berlin wo er bis heute als freier Schauspieler tätig ist. Neben seinen Bühnenauftritten arbeitet Pinkowski seit dem Jahr 2004 regelmäßig auch für Kino und Fernsehen. So hatte er Nebenrollen und Kurzauftritte in zahlreichen Serien (u.a. "Tatort", "Die Stein") und Fernsehspielen sowie in Kinoproduktionen wie Ann-Kristin Weckers "Jagdhunde" (2007), Rosa von Praunheims "Sechs tote Studenten" (2007), Hansjörg Thuns "Barfuß bis zum Hals" (2009) und Doris Dörries "Die Friseuse" (2010).

Gemeinsam mit Axel Ranisch, Dennis Pauls und Anne Baeker gründete Pinkowski 2011 die Produktionsfirma "Sehr gute Filme", die sich auf die Realisierung von No-Budget-Filmen spezialisiert. Dazu gehört auch die skurrile schwule Liebesgeschichte "Dicke Mädchen" (2011), bei dem Ranisch Regie führte und in dem Pinkowski einen Mann spielte, der seine an Demenz erkrankte Mutter pflegt und eines Tages seine Zuneigung zu einem Pfleger der alten Frau entdeckt. Der Film erhielt zahlreiche Preise auf internationalen Festivals, Pinkowski wurde für seine Rolle unter anderem mit dem Deutschen Kurzfilmpreis (Kategorie Filme 30 -78 Minuten) und mit dem Darstellerpreis beim New Yorker Queens World Film Festival ausgezeichnet.

Nach weiteren Nebenrollen in Felix Stienz' "Puppe, Icke & der Dicke" (2012) und Aron Lehmanns "Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel" (2012) spielte Pinkowski unter Axel Ranischs Regie eine weitere Hauptrolle: In der Tragikomödie "Ich fühl mich Disco" (2013) verkörperte er einen Familienvater, der sich zunächst nicht damit abfinden will, dass sein Sohn schwul ist.

Auch bei dem märchenhaften Kinderfilm "Reuber" (2013) arbeitete er mit Ranisch zusammen und spielte einen grantigen Räuberhauptmann, der im Wald auf einen ausgerissenen Jungen trifft. Der Film feierte beim Filmfest München 2013 Premiere, kam aber erst 2015 in die Kinos.

2013 und 2014 sah man Pinkowski in Nebenrollen in den Fernsehspielen "Vier sind einer zuviel" (mit Barbara Auer und Matthias Brandt) und "Die Fahnderin" (mit Katja Riemann) sowie in Gastrollen in Serien, darunter "Donna Leon" und "Danni Lowinski". 2015 gehörte er zum Ensemble des serbischen Films "Otvoreni kavez" ("Open Cage"), des Mystery-Dramas "Sibylle" und der Komödie "Ich bin dann mal weg", nach dem gleichnamigen Bestseller von Hape Kerkeling. Eine Hauptrolle hatte Pinkowski in Axel Ranischs Tragikomödie "Alki Alki" (2015) als Familienvater, der sich mit seinem besten Kindheitsfreund immer wieder Alkoholexzessen hingibt und damit die Existenz seiner Familie aufs Spiel setzt.

2016 sah man ihn in Nebenrollen in der Gaunerkomödie "Schrotten!", in dem Kinderfilm "Rico, Oskar und der Diebstahlstein" und in dem Missbrauchs-Drama "Die Hände meiner Mutter". In Achim Bornhaks modern-experimenteller Shakespeare-Adaption "Shakespeares letzte Runde" (2016, TV) gab er den Falstaff und in der Komödie "Schlimmer geht immer" (2016, TV) einen glücklosen Heimwerker. Weitere Fernsehrollen hatte er unter anderem in Hermine Huntgeburths Ulla-Hahn-Verfilmung "Aufbruch" (2016) sowie als Pfleger in der dritten und vierten Staffel der Krankenhausserie "Bettys Diagnose" (2017).

Ute Wieland besetzte Pinkowski in ihrem Jugenddrama "Tigermilch" (2017) als Stiefvater einer der jungen Protagonistinnen; in der ausgezeichneten Tragikomödie "Lux - Krieger des Lichts" (2017) spielte er eine Hauptrolle als Produzent, der einen Film über einen selbsternannten "Superhelden für soziale Gerechtigkeit" finanzieren will.

FILMOGRAFIE

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