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Andrew Bird

Weitere Namen
Andrew D. Bird (Weiterer Name)
Darsteller, Regie-Assistenz, Schnitt
London, England, Großbritannien

Biografie

Andrew Bird, geboren 1957 in London, lebt seit Mitte der siebziger Jahre in Hamburg, wo er als freier Editor und Übersetzer tätig ist. Seine erste Arbeit als Schnittmeister ist der dokumentarische Film-Essay "El Condor no pasa" (1993) von Ralph Schwingel, dem Mitbegründer der Produktionsfirma "Wüste Film". Mitte der neunziger Jahre lernt Bird den jungen Regisseur Fatih Akin kennen, der ihn für den Schnitt seiner ersten Kurzfilme engagiert – der Beginn einer bis heute währenden, überaus fruchtbaren Zusammenarbeit: Bird zeichnet seither für den Schnitt sämtlicher Filme Akins verantwortlich. Für seine Arbeit an "Gegen die Wand" (2004) erhält er den Film+-Award, für "Auf der anderen Seite" (2007) wird er mit dem Preis der deutschen Filmkritik, dem Schnitt-Preis des Antalya Filmfestivals sowie dem Deutschen Filmpreis 2008 ausgezeichnet.

Neben Akin hat Bird mit Regisseuren wie Sebastian Schipper ("Absolute Giganten", 1999) und Monika Treut ("Kriegerin des Lichts", 2001) gearbeitet. Sein Talent, parallel laufende Erzählstränge miteinander zu verweben, kommt nach "Im Juli" und "Auf der anderen Seite" auch in Uli Gaulkes "Leinwandfieber – Comrades in Dreams" (2006) zum Tragen: der Dokumentarfilm porträtiert vier Kinomacher aus allen Teilen der Welt.

Für Julie Delpy übernimmt er den Schnitt bei dem international koproduzierten Historienfilm "Die Gräfin" (2009). Mit Miranda July als Regisseurin zeichnet er bei dem gleichermaßen absurd-tragikomischen und existentialistisch-philosophischen Beziehungsfilm "The Future" (DE/US 2011) als Editor verantwortlich. Bettina Oberli verpflichtet ihn für ihre tragikomische Mutter-Sohn-Geschichte "Lovely Louise" (CH/DE 2013).

Neben diesen und weiteren Filmen bleibt Bird weiterhin der Stamm-Editor von Fatih Akin. Gemeinsam drehen die beiden die Hamburger Kiezkomödie "Soul Kitchen" (2009), den Dokumentarfilm "Müll im Garten Eden" (2012), das Historiendrama "The Cut" (2014), das jugendliche Roadmovie "Tschick" (2016) und das Großstadtdrama "Aus dem Nichts" (2017). Für "Tschick" erhält Bird 2017 eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis.

 

Filmografie

2018/2019
  • Schnitt
2016/2017
  • Schnitt
2016-2018
  • Schnitt
2015/2016
  • Schnitt
2014/2015
  • Sprecher
2014-2016
  • Schnitt
2013/2014
  • Schnitt
2012/2013
  • Schnitt
2010/2011
  • Schnitt
2009
  • Schnitt
2009
  • Schnitt
2008/2009
  • Schnitt
2008/2009
  • Schnitt
2007/2008
  • Schnitt
2007-2012
  • Schnitt
2006/2007
  • Schnitt
2005/2006
  • Schnitt
2004/2005
  • Schnitt
2003/2004
  • Schnitt
2002/2003
  • Schnitt
2001/2002
  • Schnitt
2001-2003
  • Schnitt
2000/2001
  • Dialog-Regie
2000/2001
  • Schnitt
1999/2000
  • Schnitt
1998/1999
  • Schnitt
1997/1998
  • Schnitt
1997
  • Schnitt
1996/1997
  • Schnitt
1996/1997
  • Ton-Schnitt
1996
  • Schnitt
1991/1992
  • Script
  • Schnitt-Assistenz
1991
  • Regie-Assistenz