Darsteller
Arnsberg

Biografie

Stephan Kampwirth, geboren am 20. März 1967 in Arnsberg, absolvierte von 1988 bis 1991 eine Schauspielausbildung am Hamburgischen Schauspielstudio. In den Jahren danach spielte er vor allem Theater und hatte Engagements unter anderem am Schillertheater Berlin, am Wiener Burgtheater und an den Münchner Kammerspielen. Nach ersten Fernsehauftritten spielte Kampwirth seine erste größere Kinorolle in Hans-Christian Schmids "23" (1998), als TV-Journalist, der an einer Reportage über Hacker arbeitet. Im Jahr darauf gehörte er in kleineren Rollen zu den Ensembles von Adolf Winkelmanns Kinokomödie "Waschen Schneiden Legen" (1999) und Bernd Eichingers Farce "Der große Bagarozy" (1999).

Seine erste Kinohauptrolle spielte er in der Komödie "Marmor, Stein und Eisen" (2000) als Knastbruder, der während eines Freigangs einem verliebten Kumpel (Frank Giering) bei der Entführung von dessen großer Liebe, einer Fernsehmoderatorin, hilft. Eine weitere Hauptrolle hatte er als untergetauchter Hacker in dem hoch gelobten Drama "1/2 Miete" (2002). Christian Petzold besetzte ihn in "Wolfsburg" (2003) als künftigen Schwager und Arbeitgeber der von Benno Fürmann gespielten Hauptfigur.

In erster Linie konzentrierte Kampwirth sich jedoch auf die Theater- und Fernseharbeit. So spielte er in der erfolgreichen Miniserie "Ein unmöglicher Mann" (2001) einen jungen Lebenskünstler, der auf Kosten seines Onkels lebt, und hatte in der Komödie "Der Mann von nebenan" (2002) eine Hauptrolle als Kommissar, der eine Frau umwirbt, die wiederum von ihrem Nachbar belästigt wird; diese Rolle verkörperte er auch in der Fortsetzung "Der Mann von nebenan lebt!" (2005).

Im Jahr 2007 wurde Kampwirth ins Ensemble der Hamburger Kammerspiele berufen, dem er bis heute angehört. Im gleichen Jahr fand er eine starke TV-Hauptrolle im Drama "Die Todesautomatik" (2007), als ehemaliger DDR-Bürger, der Mitte der 1970er Jahre als Fluchthelfer aktiv wird und zugleich Beweise für die Existenz von Selbstschussanlagen finden will. Für viel Aufsehen sorgte auch der TV-Zweiteiler "Contergan" (2007, Regie: Adolf Winkelmann), in dem Kampwirth eine Nebenrolle als Privatdetektiv im Auftrag eines skrupellosen Pharma-Anwalts spielte.

Auf der Kinoleinwand sah man ihn als Vater des jungen Helden in dem Kinderfilm "Blöde Mütze!" (2007) sowie in einer Nebenrolle von Hardi Sturms Tragikomödie "Up, up, to the sky" (2008), als Kollegen einer Psychiaterin, die einen jungen Mann behandeln muss, der sich für einen Außerirdischen hält. Eine weitere Kinorolle hatte Kampwirth in Anno Sauls Zeitschleifen-Drama "Die Tür" (2009), als Nachbar, dessen Schicksal eine Verkettung dramatischer Ereignisse nach sich zieht.

Kampwirths Hauptbetätigungsfelder blieben aber weiterhin Theater und Fernsehen: Er gehörte zu den Ensembles von Niki Steins preisgekröntem Sozialdrama "Der große Tom" (2008) und Uwe Jansons Goethe-Adaption "Werther" (2008) und beeindruckte in dem Nachkriegsdrama "Ein Dorf schweigt" (2009) als Kriegsversehrter. Rolf Silber besetzte ihn in der Gesellschaftskomödie "Der Mann auf der Brücke" (2009) als gestressten Bürgermeister, für Niki Stein gab er in "Liebe deinen Feind" (2011) einen kriegsgefangenen Wehrmachtsoffizier, dessen Verlobte sich in einen amerikanischen Captain verliebt. Im Jugendfilm "Mittlere Reife" (2012) hatte er eine Nebenrolle als Lehrer, in der turbulenten Familienkomödie "Alles bestens" (2012) glänzte er als Vater einer reichlich chaotischen Familie. 2013 übernahm Kampwirth in der preisgekrönten Serie "Lerchenberg", eine Satire über die Absurditäten des Fernsehgeschäfts, eine Hauptrolle als Serienredakteur (bis 2015).

Für seine Bühnenleistung in "Wir lieben und wissen nichts" (Hamburger Kammerspiele) wurde Kampwirth 2013 mit dem Rolf Mares Preis ausgezeichnet. Ebenfalls im Jahr 2013 sah man Kampwirth, der bis heute in über 100 Fernsehspielen und Serienfolgen mitgewirkt hat, wieder auf der Kinoleinwand: In "Das kleine Gespenst" spielte er den Vater der jungen Hauptfigur Karl. Im Jahr darauf gehörte er in einer kleineren Nebenrolle zum Ensemble des Thrillers "Who Am I - Kein System ist sicher". Im Fernsehen spielte er im Thriller "Die Toten vom Bodensee" (2014) den geheimnisvollen Bruder eines Mordopfers, der bald selbst ins Visier der Ermittler gerät; in der Politsatire "Die Staatsaffäre" (2014), über ein Techtelmechtel der deutschen Kanzlerin mit dem französischen Staatspräsidenten, sah man ihn in einer Paraderolle als intriganten Minister.

Anfang 2016 hatte Kampwirth in der Mini-Serie "Die Stadt und die Macht" eine zentrale Rolle als unglücklicher Ehemann einer Bürgermeisterkandidatin, gefolgt von einer Hauptrolle in der Miniserie "Phoenixsee", als Familienvater und erfolgreicher Wirtschaftsanwalt, der in die kriminellen Geschäfte seines Ex-Chefs hineingezogen wird. Aber auch im Kino war 2016 ein starkes Jahr für Stephan Kampwirth: In dem poetischen Liebesdrama "Agnes" hatte er eine Hauptrolle als Buchautor, der eine ungewöhnliche Beziehung mit einer jungen Physikstudentin eingeht; in Adolf Winkelmanns Milieustudie und Jugendgeschichte "Junges Licht" brillierte er als Ruhrpott-Kumpel, der die Kinder seines Viertels durch seine angebliche Vergangenheit als Diamantenräuber fasziniert. Im Ruhrgebiet spielt auch die Komödie "Radio Heimat" (2016, noch kein Starttermin), nach dem Buch von Frank Goosen, in dem Kampwirth als Vater einer der jungen Hauptfiguren zu sehen ist.

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