Martin Semmelrogge

Darsteller
Eckwälden bei Stuttgart

Biografie

Der am 8. Dezember 1955 in Eckwälden (Württemberg) geborene Sohn des Regisseurs und Schauspielers Willy Semmelrogge (1923–1984) besucht die Waldorfschule und arbeitet schon mit 12 Jahren als Hörspielsprecher im Radio. Seine Karriere als Schauspieler beginnt 1971, als er von Helmut Ringelmann in der Krimiserie "Der Kommissar" (Episode: "Fluchtwege") eine Hauptrolle als jugendlicher Vatermörder angeboten bekommt. Es folgt die anspruchsvolle Serie "Tadellöser & Wolff" (1975) nach dem Roman von Walter Kempowski. Großen Erfolg hat Semmelrogge in dem Kinderfilm-Zweiteiler "Die VorstadtKrokodile" (1977) nach Max von der Grün.

Es schließen sich u.a. zahlreiche Engagements in Krimiserien wie "Derrick", "Der Alte" und "Ein Fall für Zwei" an, wobei er meist als zwielichtige Gestalt oder als mehr oder weniger sympathischer Verlierer besetzt wird. 1985 wirkt er äußerst erfolgreich in der 22-teiligen Krimi-Serie "Die Straßen von Berlin" mit. Semmelrogge spielt wiederholt Hauptrollen in zahlreichen Theaterstücken: 1976 debütiert er in Tom Stoppards "Rosenkranz und Güldenstern" in Lübeck, später spielt er den Jimmy in Tennessee Williams’ "Die Glasmenagerie" (1978), den Cleante in "Der Geizige" von Molière (1984) oder, ebenfalls eine Hauptrolle, das Chamäleon in Emlyn Williams’ "Die Nacht wird kommen" (1991).

 

Nach "Das Boot" ist Martin Semmelrogge einer der vielbeschäftigsten Schauspieler im deutschen Fernsehen. Seltener ist er im Kino zu sehen: In Steven Spielbergs "Schindlers Liste" (1996) stellt Semmelrogge einen SS-Offizier dar; 1998 dreht er unter der Regie von Peter Thorwarth den Kinofilm "Ein todsicheres Ding" und erscheint in Romuald Karmakars "Manila". Im Herbst 1999 folgt der internationale TV-Mehrteiler "Heaven beneath the Desert", und 2006 tritt er gemeinsam mit seiner Tochter in Bad Wörishofen in dem Bühnenstück "Die Schöne und das Biest" auf.

Quelle: "Das Boot. Auf der Suche nach der Crew der U96", hrsg. v. Deutsches Filmmuseum / Deutsches Filminstitut – DIF e.V.; erschienen im Henschel Verlag, Berlin/Leipzig, 2006.

FILMOGRAFIE

2015/2016
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2001
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1995/1996
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1993
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1973
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