Weitere Namen
Annika Greta Blendl (Weiterer Name)
Darstellerin, Regie, Drehbuch, Kostümbild, Produzent
Regensburg

Biografie

Annika Greta Blendl, geboren 1982 in Regensburg, feierte als Jugendliche Erfolge im Geigenspiel, wendete sich nach dem Abitur jedoch der Schauspielerei zu: Sie zog nach Berlin, wo sie in Werbespots mitwirkte und als Model arbeitete. Nach Kurzfilmauftritten gab die Autodidaktin im Jahr 2002 ihr Langfilmdebüt mit einer Nebenrolle in der Romantikkomödie "Love Crash" (TV). In den folgenden Jahren spielte sie Nebenrollen in zahlreichen Fernsehspielen, darunter Bernd Fischerauers "In der Mitte eines Lebens" (2003) und Dominik Grafs "Kalter Frühling" (2004), und hatte Gastauftritte in Serien wie "Wolffs Revier" und "Die Rettungsflieger".

Auf der Kinoleinwand sah man Blendl in Nebenrollen als Krankenschwester in Michael Kliers "Farland" (2004) und als Agentin in Christian Petzolds "Gespenster" (2005); eine Schlüsselrolle als polnische Dorfbewohnerin hatte sie in Thomas Wendrichs skurrilem Drama "Maria am Wasser" (2006). 2007 spielte Blendl eine Hauptrolle in der vierteiligen Krimiserie "Donna Roma", als Tochter der von Jutta Speidel verkörperten Hauptkommissarin. Es folgten Gastrollen in weiteren Serien, darunter "Polizeiruf 110" sowie mehrere "Tatort"-Folgen.

In Matthias Tiefenbachers "Die Schöne vom Beckenrand" (2008), aus der Krimireihe "Ein starkes Team", hatte sie die Titelrolle einer mysteriösen Bademeisterin. In "Transit" (2010), dem preisgekrönten HFF- Abschlussfilm von Philipp Leinemann, spielte Blendl eine Hauptrolle als Prostituierte, die vor ihrem brutalen Zuhälter flüchtet. Unter der Regie von Florian Baxmeyer verkörperte sie in dem Abenteuerfilm "Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer" (2012, TV) eine Archäobotanikerin, die sich als Urenkelin von Albert Einstein entpuppt. Deutlich ernsterer Stoff war das DDR-Drama "Wir wollten aufs Meer" (2012), in dem Blendl eine Nebenrolle als Ehefrau eines fluchtwilligen Hafenarbeiters (Ronald Zehrfeld) hatte. 2014/2015 übernahm sie eine wiederkehrende Rolle als Polizeiassistentin in der Krimireihe "Kommissar Dupin".

Neben ihrer Schauspielarbeit nahm Annika Blendl 2009 ein Studium der Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München auf. In Co-Regie mit Leonie Stade realisierte sie während des Studiums den hoch gelobten Dokumentarfilm "Nowhereman" (2012), über den Resozialisierungsversuch eines 22-jährigen Kleinkriminellen.

Gemeinsam mit Stade sowie dem Kommilitonen und Filmwissenschaftler Michael Schmitt gründete Blendl im Jahr 2013 die Produktionsfirma Man on Mars.

Beim Münchner Filmfest 2015 stellten Blendl und Stade ihren zweiten gemeinsamen Dokumentarfilm vor: "Mollath - Und plötzlich bist du verrückt", über den Fall des unschuldig in die Psychiatrie eingewiesenen Gustl Mollath.

Danach produzierte sie mit Man on Mars (zusammen mit Stade und Michael Schmitt), die TV-Dokumentation "Mein Glaube, meine Liebe" (2017, aus der BR-Reihe "Lebenslinien", Regie: Michael Schmitt). Als Man-on-Mars-Produktion entstand auch der Dokumentarfilm "Marikas Missio" (2017, Regie: Michael Schmitt), über den Kampf einer lesbischen Religionslehrerin um ihre bischöfliche Lehrerlaubnis. Der Film  gewann beim FILMZ Festival des deutschen Kinos den Preis als Bester Dokumentarfilm und war für den Studio Hamburg Nachwuchspreis nominiert.

Vor allem aber war Blendl als Schauspielerin aktiv. Sie wirkte in diversen Serienfolgen mit und gehörte zu den Ensembles von Fernsehspielen wie "Kalt ist die Angst" (2016) und "Ein Sommer auf Zypern" (2017). Auf der Kinoleinwand sah man sie ihn kleinen Rollen in der Komödie "Einmal bitte alles" (2017), dem Thriller "Luna" (2017) und dem preisgekrönten Drama "Alles ist gut" (2018).

Parallel dazu begann Bendl als Regisseurin im Herbst 2017 gemeinsam mit Leonie Stade mit den Dreharbeiten zu "All I Never Wanted", einer satirischen Tragikomödie mit autobiografisch-dokumentarischen Elementen, über vier Frauen, die ihren beruflichen Platz in der Medien-, Theater- und Modewelt suchen, und dabei an ihre Grenzen geraten. Der Film war Blendls HFF-Abschlussfilm und feierte beim Münchner Filmfest 2019 Premiere; der Kinostart erfolgte im Dezember 2019.

Ab Herbst 2019 übernahm Blendl eine feste Hauptrolle als Kommissarin Pia Walther in der ZDF-Krimireihe "Das Quartett". Außerdem spielte sie weiterhin eine Hauptrolle als bretonische Polizeisekretärin in der ARD-Krimireihe "Kommissar Dupin".

FILMOGRAFIE

2018/2019
  • Darsteller
2017-2019
  • Darsteller
  • Regie
  • Drehbuch
  • Kostüme
  • Produzent
2017
  • Produzent
2016
  • Darsteller
2015-2017
  • Darsteller
2015-2017
  • Darsteller
2014/2015
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent
2014/2015
  • Darsteller
2012
  • Regie
  • Drehbuch
2011/2012
  • Darsteller
2011
  • Darsteller
2011
  • Darsteller
2011
  • Darsteller
2010-2012
  • Darsteller
2010
  • Darsteller
2009/2010
  • Darsteller
2009
  • Darsteller
2007/2008
  • Darsteller
2007
  • Darsteller
2006
  • Darsteller
2005/2006
  • Darsteller
2004/2005
  • Darsteller
2003/2004
  • Darsteller
2003/2004
  • Darsteller
2003
  • Darsteller
2003
  • Darsteller
2003
  • Darsteller
2002-2004
  • Darsteller
2001-2003
  • Darsteller