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Ralph Arthur Roberts

Weitere Namen
Robert Arthur Schönherr (Geburtsname)
Darsteller, Regie, Drehbuch, Musik
Meerane Berlin

Biografie

Ralph Arthur Roberts, geboren am 2. Oktober 1884 in Meerane unter dem Namen Robert Arthur Schönherr, wächst in Dresden auf, wo er bereits als Gymnasialschüler als Statist am Albert-Theater tätig ist – eine Passion, die ihm prompt einen Schulverweis wegen "unziemlichen" Verhaltens einbringt. Er nimmt Schauspiel- und Kompositionsunterricht und erhält 1903 sein erstes Engagement am Wiesbadener Residenztheater. Es folgen Gastspiele in Berlin und Breslau, bevor Roberts 1909 Ensemblemitglied des Hamburger Thalia-Theaters wird.

Nach seinem Militärdienst während des Ersten Weltkriegs kehrt Roberts ans Thalia-Theater zurück, wo er in Inszenierungen von "Tartüff", "Die Fledermaus" und anderen Lustspielen zum populären Charakterkomiker avanciert. Für die von ihm selbst inszenierte Revue "Bunt ist die Welt" komponiert er 1912 das Lied "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins", das vor allem durch den Film "Große Freiheit Nr.7" (1944) berühmt wird und mehreren weiteren Filmen den Titel gibt, darunter Wolfgang Liebeneiners Werk aus dem Jahr 1954. Im Jahr 1921 wird Roberts zum Direktor des Berliner Komödienhauses ernannt, sieben Jahre später eröffnet er sein eigenes Theater, in dem er in erster Linie von ihm selbst geschriebene, komödiantische Stücke zur Aufführung bringt.

Anders als im Theater lässt Roberts sich bei der Wahl seiner Filmrollen, die er seit 1919 annimmt, nicht auf komödiantische Parts festlegen – wenngleich man ihn auch auf der Leinwand häufig in diesem Rollenfach sieht. Er ist bei der Verkörperung düsterer Gestalten (wie etwa in Paul Ottos "Erdgift", 1919) ebenso überzeugend wie bei der Darstellung von exzentrischen Charakteren (zum Beispiel als Puppenfabrikant in "Einbrecher", 1930) oder wenn er den tyrannischen König Karl X. in "Tanz auf dem Vulkan" (1938) gibt. Geeint werden all seine Verkörperungen gleichwohl durch Roberts" exzentrischen Darstellungsstil und seinen Hang, jeden Charakter auf irgendeine Weise verschroben und spleenig wirken zu lassen.

Am 12. März 1940 stirbt Ralph Arthur Roberts in Berlin.

 

Filmografie

1957/1958
  • Mitwirkung
1949/1950
  • Mitwirkung
1940
  • Darsteller
  • Idee
1940
  • Darsteller
1939/1940
  • Darsteller
1939
  • Darsteller
1939
  • Darsteller
  • Drehbuch
1939
  • Darsteller
1938
  • Darsteller
1938
  • Darsteller
1937/1938
  • Darsteller
1937/1938
  • Darsteller
1937
  • Darsteller
1937
  • Darsteller
1937
  • Darsteller
1936/1937
  • Darsteller
1936
  • Darsteller
1935/1936
  • Darsteller
1935/1936
  • Darsteller
1935
  • Darsteller
1935
  • Darsteller
1934/1935
  • Darsteller
1934
  • Darsteller
1934
  • Darsteller
1934
  • Darsteller
1934
  • Regie
  • Drehbuch
1934
  • Darsteller
1933/1934
  • Darsteller
1933/1934
  • Darsteller
1933/1934
  • Darsteller
1933/1934
  • Darsteller
1933
  • Darsteller
1933
  • Darsteller
1932/1933
  • Darsteller
1932/1933
  • Darsteller
1932/1933
  • Darsteller
1932
  • Darsteller
1931/1932
  • Darsteller
1931/1932
  • Darsteller
1931/1932
  • Darsteller
1931
  • Darsteller
1931
  • Darsteller
1931
  • Darsteller
1931
  • Darsteller
1931
  • Darsteller
1931
  • Darsteller
1931
  • Darsteller
1931
  • Darsteller
1930/1931
  • Darsteller
1930/1931
  • Darsteller
1930/1931
  • Darsteller
1930
  • Darsteller
1930
  • Darsteller
1930
  • Darsteller
1930
  • Darsteller
1929
  • Darsteller
1929
  • Darsteller
1928
  • Darsteller
1928
  • Darsteller
1928
  • Darsteller
1927/1928
  • Darsteller
1927/1928
  • Darsteller
1927/1928
  • Darsteller
1927
  • Darsteller
1927
  • Darsteller
1927
  • Darsteller
1927
  • Darsteller
1926/1927
  • Darsteller
1926/1927
  • Darsteller
1926
  • Darsteller
1925
  • Darsteller
1923/1924
  • Darsteller
1923
  • Darsteller
1922
  • Darsteller
1921
  • Darsteller
1919
  • Darsteller
1919
  • Darsteller