Darstellerin
Bremen

Biografie

Barbara Sukowa, geboren am 2. Februar 1950 in Bremen, Schauspielstudium am Berliner Max-Reinhardt-Seminar und Arbeit an mehreren großen Bühnen. Parallel beginnt sie sich als Film- und Fernsehschauspielerin zu etablieren. 1977 spielt sie in Rainer Werner Fassbinders Fernsehinszenierung "Frauen in New York". Mit der Rolle der Mieze in Fassbinders TV-Verfilmung "Berlin Alexanderplatz" gelingt Sukowa der Durchbruch vor der Kamera. In Fassbinders Trilogie über die frühen Jahre der Bundesrepublik spielt sie die Titelrolle der Kleinstadt-Prostituierten "Lola".

Danach ist sie in Margarethe von Trottas "Die bleierne Zeit" zu sehen und erhält 1986 für die Hauptrolle in von Trottas "Rosa Luxemburg" die Goldene Palme in Cannes. In den folgenden Jahren setzt Sukowa ihre Arbeit mit bedeutenden Regisseuren fort, u.a. spielt sie in Volker Schlöndorffs Max-Frisch-Adaption "Homo Faber" und in Lars von Triers "Europa".

 

Nach mehreren amerikanischen Produktionen steht sie auch wieder in Deutschland vor der Kamera. Für die Darstellung der depressiven Anna Loeser in der TV-Produktion "Im Namen der Unschuld" erhält Sukowa 1998 den Bayerischen Filmpreis. Außerdem spielt sie Hauptrollen in Hans Steinbichlers "Hierankl" und in "Die andere Frau", der wieder unter der Regie von Margarethe von Trotta entsteht.

Nach einer hoch gelobten Darstellung in Ulla Wagners "Die Entdeckung der Currywurst" spielt Sukowa erneut unter der Regie von Margarethe von Trotta: In "Vision – aus dem Leben der Hildegard von Bingen" verkörpert sie die legendäre Mystikerin, die sowohl als Heilkundlerin als auch als frühe Vorkämpferin für Frauenrechte berühmt wurde.

Auch bei ihrem nächsten Kinofilm arbeitet Sukowa mit Margarethe von Trotta zusammen: in "Hannah Arendt" (2012) spielt sie die Titelrolle der berühmten politischen Philosophin und Journalistin, die in den 1960er Jahren mit ihren Texten zum Prozess gegen den Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann für eine Kontroverse sorgte. Beim Deutschen Filmpreis 2013 wird Sukowa für diese Rolle mit der Lola als Beste Schauspielerin ausgezeichnet - ihr bereits dritter Deutscher Filmpreis nach "Die bleierne Zeit" und "Rosa Luxemburg".

2015 ist Barbara Sukowa sowohl in einem weiteren Spielfilm von Margarethe von Trotta - "Die abhandende Welt", in dem sie als Zentrum eines Familiengeheimnisses gleich zwei Rollen spielt - als auch in der US-amerikanischen Science-Fiction-Serie "Twelve Monkeys" (nach dem Film von Terry Gilliam) zu sehen. Für Maria Schraders Drama "Vor der Morgenröte" über die Exiljahre von Stefan Zweig spielt Sukowa an der Seite von Josef Hader die erste Ehefrau des Schriftstellers. Noch vor dem Kinostart des Films im Juni 2016 wird sie für diese Rolle ein weiteres Mal für den Deutschen Filmpreis nominiert.

FILMOGRAFIE

2014/2015
  • Darsteller
2011/2012
  • Darsteller
2011
  • Darsteller
2003
  • Darsteller
2002/2003
  • Darsteller
1998
  • Darsteller
1996/1997
  • Darsteller
1992
  • Darsteller
1990/1991
  • Darsteller
1990
  • Darsteller
1990
  • Darsteller
1986/1987
  • Darsteller
1985/1986
  • Darsteller
1982/1983
  • Darsteller
1981
  • Darsteller
1981
  • Darsteller
1980-1982
  • Darsteller
1978-1980
  • Darsteller
1977
  • Darsteller
1977
  • Darsteller
1977
  • Darsteller