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Bayerischer Filmpreis verliehen



Am heutigen Abend wurde im Münchner Prinzregententheater der Bayerische Filmpreis verliehen. Der mit 200.000 Euro dotierte Produzentenpreis ging zu gleichen Teilen an "Der große Kater" unter der Regie von Wolfgang Panzer, produziert von Dietmar Güntsche (Neue Bioskop Film) und "Wüstenblume", produziert von Peter Herrmann (Desert Flower Filmproductions) unter der Regie von Sherry Horman.


Der Bayerische Filmpreis in der Kategorie Regie ging an Juraj Herz für "Habermann", ein Drama über Besetzung, Freundschaft und Verrat im Sudetenland während des Zweiten Weltkrieges. Für seine Hauptrolle darin wurde Mark Waschke mit dem Bayerischen Filmpreis als bester männlicher Darsteller ausgezeichnet. Der Preis für die beste Darstellerin ging an Barbara Sukowa für ihre darstellerische Leistung in "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen".

Als bester Nachwuchsregisseur wurde Benjamin Heisenberg für "Der Räuber" über den Marathonläufer und Bankräuber Johann Rettenberger geehrt. Das Drama läuft im Wettbewerb der Berlinale 2010 und startet im ZORRO-Verleih am 4. März im Kino.

Zwei Bayerische Filmpreise gingen an "Lippels Traum": Jana Marsik wurde für die Bildgestaltung und Konstantin Wecker für die Musik in Lars Büchels Kinderfilm ausgezeichnet.

Mit dem Publikumspreis wurde Michael Bully Herbigs Komödie "Wickie und die starken Männer" ausgezeichnet. Außerdem ging der Bayerische Filmpreis in der Kategorie Familienfilm an "Wickie". Mehr als 4,9 Millionen Zuschauer haben den Wikingerfilm bereits in Deutschland im Kino gesehen.

Der VGF-Preis geht an die Produzenten von "Waffenstillstand": Florian Deyle, Martin Richter und Philip Schulz-Deyle haben den Erstlingsfilm von Lancelot von Naso in Marokko realisiert. "Waffenstillstand" hat bereits den Ecumenical Prize in Montréal, den Publikumspreis in Zürich und den Förderpreis Deutscher Film in Hof gewonnen. Am 18. März startet er im 3L-Verleih im Kino.


Der Ehrenpreis ging in diesem Jahr an den Regisseur, Produzenten und Kameramann Joseph Vilsmaier, dessen Spielfilm "Nanga Parbat" im Verleih von Senator gestern in den Kinos gestartet ist.

Weitere Preise gingen an "Männerherzen", "Friendship", "Es kommt der Tag", "Same Same But Different" und "Auf der Suche nach dem Gedächtnis".

Mit Preisgeldern von insgesamt 300.000 Euro gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Filmpreisen in Deutschland. In diesem Jahr wurde er in insgesamt 12 Kategorien vergeben.

Alle Preisträger finden Sie auf der Website der Bayerischen Staatskanzlei www.bayern.de