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Die Blechtrommel

BR Deutschland Frankreich 1978/1979 Spielfilm

Inhalt

Danzig, 1924. In der Familie Matzerath kommt ein Kind zur Welt. Vom Augenblick seiner Geburt an ist der kleine Oskar ein überaus frühreifes, hellhöriges Bürschchen. Schon in den Armen seiner Mutter beginnt der Säugling, seine Umwelt mit großer Skepsis zu betrachten. Zu seinem dritten Geburtstag bekommt Oskar eine Blechtrommel geschenkt. Und an diesem Tag beschließt er aus einer grundsätzlichen Verweigerungshaltung heraus, sein Wachstum einzustellen. Geistig und männlich entwickelt er sich sehr wohl weiter, doch seine körperliche Erscheinung schafft von diesem Tag an automatisch eine gewisse Distanz zwischen Oskar und der Welt der "Erwachsenen". Auf seiner hämmernden Blechtrommel und mit seiner Fähigkeit, Glas zu zersingen, artikuliert er seinen Protest gegen die verlogene, intrigante Welt der Erwachsenen.

Dabei hat der junge Mann, der auf seine Umwelt stets wie ein unbedarftes Kind wirkt, etwas ebenso Genialisches wie Diabolisches an sich. Er treibt seine beiden mutmaßlichen Väter in den Tod, macht Karriere als Frontkünstler für die Truppen der Nazis – und bleibt dabei doch stets höhnisch und distanziert. Erst nach Endes des Zweiten Weltkriegs beschließt er, sein Wachstum fortzusetzen, um künftig mitbestimmen zu können.

 

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Credits

Alle Credits

Script

Kamera

Kamera-Assistenz

Schnitt

Ton-Assistenz

Darsteller

Co-Produzent

Herstellungsleitung

Produktions-Assistenz

Produktions-Koordination

Dreharbeiten

    • 31.07.1978 - 17.11.1978: Zagreb, München, Paris, Normandie, Gdansk, Berlin/West
Länge:
3964 m, 145 min
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
Eastmancolor, Mono
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 30.04.1979, 50675, ab 16 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 03.05.1979, Berlin, Gloria-Palast;
Uraufführung (DE): 03.05.1979, Wiesbaden, Walhalla;
Uraufführung (DE): 03.05.1979, Mainz, Bambi;
TV-Erstsendung (DE): 01.05.1984, ARD

Titel

  • Weiterer Titel (FR) Le tambour
  • Originaltitel (DE) Die Blechtrommel
  • Weiterer Titel (DE) Die Blechtrommel - Director's Cut
  • Weiterer Titel Die Blechtrommel - Director's Cut

Fassungen

Original

Länge:
3964 m, 145 min
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
Eastmancolor, Mono
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 30.04.1979, 50675, ab 16 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 03.05.1979, Berlin, Gloria-Palast;
Uraufführung (DE): 03.05.1979, Wiesbaden, Walhalla;
Uraufführung (DE): 03.05.1979, Mainz, Bambi;
TV-Erstsendung (DE): 01.05.1984, ARD

Prüffassung

Länge:
4094 m, 150min
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
Eastmancolor, Mono
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 23.04.1979, 50675, ab 16 Jahre / feiertagsfrei

Abschnittstitel
  • Die Blechtrommel - Director's Cut
Länge:
163 min
Format:
1:1,66
Bild/Ton:
Eastmancolor, Mono
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 26.05.2014, 50675-b/K, ab 16 Jahre

DVD-Fassung

Abschnittstitel
  • Weiterer Titel (DE)
  • Die Blechtrommel - Director's Cut
Länge:
156 min
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
Eastmancolor, Mono
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 12.04.2010, 50675, ab 16 Jahre

Auszeichnungen

IFF Sydney 1980
  • 1.Preis
IFF Mailand 1980
  • Premio San Fedele
IFF Belgrad 1980
  • Beste Regie
Academy Awards 1980
  • Oscar, Bester fremdsprachiger Film
1980
  • Goldene Leinwand
David Wark Griffith Award 1980
  • Bester ausländischer Film
Filmzeitschrift >Cinema< 1979
  • Jupiter
Deutscher Filmpreis 1979
  • Goldene Schale, Bester programmfüllender Spielfilm
IFF Cannes 1979
  • Goldene Palme (ex aequo: >Apocalypse Now<)
FBW 1979
  • Prädikat: besonders wertvoll