Darstellerin
Hannover

Biografie

Tina Engel, geboren am 6. April 1950 in Hannover, studierte von 1967 bis 1970 Schauspielerei an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Danach schlug sie eine Bühnenlaufbahn ein und avancierte in den kommenden Jahren zu einer der gefragtesten Theater-Schauspielerinnen Deutschlands. Nach ihrem Debüt am Schleswig-Holsteiner Landestheater in Rendsburg folgten Stationen am Stadttheater Bielefeld und Theater am Neumarkt Zürich. Ab 1976 gehörte sie 24 Jahre lang zum Ensemble der Berliner Schaubühne. Dort sah man sie unter anderem in Inszenierungen von "Wie es euch gefällt" (1977), Franz Xaver Kroetz" "Nicht Fisch, nicht Fleisch" (1981) oder Schnitzlers "Der einsame Weg" (1991). Neben ihrer Schauspieltätigkeit hat Engel als Regisseurin seit 2001 auch zahlreiche Bühnenstücke an renommierten Theatern in Deutschland und der Schweiz inszeniert.

 

Ihre erste Filmhauptrolle spielte Tina Engel 1978 in Margarethe von Trottas "Das zweite Erwachen der Christa Klages" – und wurde für ihre Verkörperung einer Bankräuberin, die in einer landwirtschaftlichen Kooperative untertaucht, prompt mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. In Volker Schlöndorffs Oscar-gekrönter Grass-Verfilmung "Die Blechtrommel" verkörperte sie Oskar Matzeraths Großmutter in jungen Jahren. Nach der Hauptrolle in Markus Imhoofs Kriegsdrama "Das Boot ist voll" (1981) sowie Rollen in den TV-Serien "Väter und Söhne - Eine deutsche Tragödie" (1986) und "Arbeitersaga" (1989) stand Engel bis Anfang der 90er Jahre nicht mehr vor der Kamera. In den 90er Jahren hatte sie vereinzelte Film- und Fernsehauftritte unter anderem in Bernhard Sinkels "Der Kinoerzähler" (1993), von Trottas "Das Versprechen" (1995) oder dem TV-Thriller "Mit verbundenen Augen" (1995), konzentrierte sich jedoch nach wie vor auf ihre Bühnentätigkeit.

Erst mit Beginn der 2000er Jahre und ihrem Abschied aus dem Ensemble der Schaubühne, verlegte sie ihr Arbeitsfeld immer stärker auf Film und (vor allem) Fernsehen. Zu ihren wichtigen Rollen gehören die Fernsehspiele "Der Mörder ist unter uns" (2003; Regie: Markus Imboden), "Die Sterneköchin" (2007) und der Thriller "Ungesühnt" (2010) sowie die Kinofilme "WerAngstWolf" (2000), Lars Büchels "Erbsen auf halb 6" (2004) oder Roland Suso Richters "Dschungelkind" (2011).

Als Theaterschauspielerin sah man Engel Ende 2010 am Berliner Renaissance Theater in einer Inszenierung von Lutz Hübners "Blütenträume".

FILMOGRAFIE

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1995
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1992/1993
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1991
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1984/1985
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1979/1980
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1978/1979
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1978/1979
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