Darsteller
Herford

Biografie

Ralph Herforth (bürgerlich: Ralph Schwachmeier), geboren am 15. Januar 1960 in Herford als "älterer" von zwei Zwillingsbrüdern, jobbte als 19-jähriger als Assistent bei einem Salzburger Musical-Seminar und entdeckte dabei seine Leidenschaft für die Schauspielerei. Noch im selben Jahr bewarb er sich mit Erfolg am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Er schloss seine Schauspielausbildung 1982 ab und erhielt im Jahr darauf sein erstes Engagement am Berliner Schillertheater. Dort kam es auch zu seiner Namensänderung, weil dem Regisseur Hans Neuenfels der Name Schwachmeier nicht gefiel. Herforth benannte sich kurzerhand nach seiner Heimatstadt und behielt diesen Künstlernamen auch nach seinem Weggang vom Schillertheater bei. Es folgten Engagements unter anderem am Heilbronner Stadttheater (1987-1989), am Schauspielhaus Düsseldorf (1990) und am Schauspielhaus Wien (1991).

Nach kleinen Nebenrollen in den Fernsehserien "Derrick" (Folge: Solo für vier", 1990) und "Viel Rummel um den Skooter" (Folge: "Ein schöner Geburtstag", 1991) gab Ralph Herforth 1992 sein Debüt als Kinoschauspieler mit einer Hauptrolle in Lars Beckers Gangsterfilm "Schattenboxer". Es folgten Nebenrollen in Filmen wie Beckers "Bunte Hunde" (1995) oder Thomas Jahns "Knockin" on Heaven"s Door" (1997) sowie in Fernsehproduktionen wie Markus Imbodens "Ausgerechnet Zoé" (1994) oder "Landgang für Ringo" (1996, erneut unter der Regie von Lars Becker).

Für größere Aufmerksamkeit sorgte Herforth dann in Fatih Akins hoch gelobtem, mehrfach preisgekröntem Kinodebüt "Kurz und schmerzlos", in dem er einen brutalen Hamburger Kiez-Mafioso verkörperte.

 

Auch in den kommenden Jahren wurde Herforth, vermutlich auf Grund seiner sehr maskulinen und kantigen Erscheinung, im Kino häufig als Ganove, Machotyp oder staatliche Autoritätsperson besetzt. So etwa als Zivilfahnder in dem Actionfilm "Der Eisbär", als Pornodarsteller in der Gaunerkomödie "Bang Boom Bang" (1999), als Oberschurke in der Klamauk-Komödie "Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis" (2002) oder als Killer in der internationalen Co-Produktion "Æon Flux" (2005). Eine prägnante Ausnahme bildete "Der Felsen" von Dominik Graf, der 2002 im Wettbewerb der Berlinale Premiere feierte. In dem poetischen Beziehungsdrama spielte Herforth einen verheirateten Mann, der sich während eines Korsikaurlaubs von seiner Geliebten trennt – mit fatalen Folgen.

In erster Linie aber konzentrierte Ralph Herforth sich seit Ende der 1990er Jahre auf seine Fernseharbeit. Bislang hat er in weit über 100 Serienfolgen ("Ein Fall für zwei", "Tatort", "SOKO Leipzig" etc) und Fernsehspielen mitgewirkt. Zu seinen wichtigsten TV-Arbeiten zählen die Komödie "Scharf aufs Leben" (2000) an der Seite von Senta Berger und Ulrich Pleitgen, Florian Baxmeyers Abenteuerfilm "Das Blut der Templer" (2004) und das preisgekrönte, kontrovers diskutierte Gesellschaftsdrama "Wut" (2006), in dem Herforth in einer Paraderolle als hart zupackender Freund eines drangsalierten Familienvaters zu sehen war. Außerdem hatte er durchgehende Serienrollen in "Verdammt verliebt" (2002), "Bis in die Spitzen" (2005/2006), über die Berufs- und Beziehungswirren einer Clique von Friseuren, sowie in den Krimi-Reihen "Allein gegen die Zeit" (2010) und "Unter anderen Umständen" (2006-2010).

Auf der Kinoleinwand sah man Herforth in den letzten Jahren in prägnanten Nebenrollen in der Ensemble-Komödie "Unter Strom" und in dem Actionfilm "Fire!", in dem er einen machtgierigen, populistischen Politiker verkörperte. Eine Kinohauptrolle hatte er dann wieder in dem Vater-Sohn-Drama "Swans", das im Forum der Berlinale 2011 uraufgeführt wurde und im Sommer 2011 in die Kinos kam. Neben seiner Schauspieltätigkeit ist Ralph Herforth Mitinhaber der in Lindow ansässigen Immobilienagentur "Lebe lieber ungewöhnlich". Seine Ehefrau ist die Schauspielerin Zora Holt.

FILMOGRAFIE

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