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"Face to Face With German Films" enthüllt neue Gesichter

"Face to Face With German Films" geht in die dritte Runde. Die German Films Initiative, die deutsches Filmschaffen und außerordentliche Talente aus Deutschland international präsentiert, wird seine neuen Edition den Gesichtern hinter der Kamera widmen.

 

Mit Emily Atef, Valeska Grisebach, Lars Kraume, Anca Miruna Lazarescu, Burhan Qurbani und David Wnendt stehen sechs der derzeit spannendsten und vielversprechendsten RegisseurInnen aus Deutschland im Mittelpunkt verschiedener internationaler Marketing- und PR-Maßnahmen während der Berlinale und durchs Jahr 2018. Dabei repräsentieren diese nur einige von vielen dynamischen 'Gesichtern' in der  deutschen Filmlandschaft.

Die Face to Face With German Films-Kampagne hat zum Ziel auf aktuelle Trends im deutschen Filmschaffen aufmerksam zu machen, deutsches Kino beim internationalen Publikum zu promoten und ein Bewusstsein für modernes deutsches Storytelling zu wecken. Die Initiative wurde 2016 mit sechs deutschen Schauspielerinnen ins Leben gerufen – darunter Sandra Hüller und Paula Beer, welche in "In den Gängen" bzw. "Transit" im diesjährigen Berlinale Wettbewerb zu sehen sein werden. 2017 wurde die zweite Edition während des Festival de Cannes gelaunched und stellte sechs profilierte deutsche Schauspieler in den Mittelpunkt. Darunter waren etablierte Namen wie Alexander Fehling oder Tom Schilling, aber auch neue Gesichter wie Louis Hofmann.

Die sechs RegisseurInnen der dritten Face to Face With German Films-Edition haben alle schon mehrfach internationale Anerkennung für ihre Arbeit erhalten:

Emily Atefs neuer Film "3 Tage in Quiberon", der von drei Tagen im Leben von Weltstar Romy Schneider inspiriert ist, wird seine Weltpremiere im Berlinale Wettbewerb feiern. "Western", Valeska Grisebachs aktuelle Arbeit, wurde bei seiner Premiere in Un Certain Regard in Cannes 2017 hoch gelobt und lief auf einer Reihe weiterer wichtiger internationaler Festivals. Lars Kraume, Regisseur von "Der Staat gegen Fritz Bauer", hat mit dem Film sechs Deutsche Filmpreise 2016 und den Publikumspreis beim Locarno Festival 2015 gewonnen. "Das schweigende Klassenzimmer" – mit einem der 2017-'Faces' Ronald Zehrfeld im Cast – wird als Berlinale Special Gala bei der diesjährigen Berlinale gezeigt. Anca Miruna Lazarescu hat die Dreharbeiten zu ihrem zweiten Langfilm "Glück ist was für Weicheier" abgeschlossen und arbeitet an einer neuen HBO Europe Original Serie. Ihr Kurzfilm "Silent River" wurde zu über 300 internationalen Filmfestivals eingeladen und hat über 80 Preise gewonnen. "Shahada", Burhan Qurbanis Langfilmdebüt hatte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2010. Gegenwärtig arbeitet er an seinem dritten Langfilm "Alexanderplatz", nach Motiven des Romanklassikers "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin. David Wnendt, dessen Erstlingsfilm "Kriegerin" eine Reihe von Preisen – inklusive drei Deutsche Filmpreise – gewonnen hat, erhielt mit "Feuchtgebiete" sehr viel internationale Aufmerksamkeit beim Locarno Festival und im Wettbewerb von Sundance.

Mariette Rissenbeek, Geschäftsführerin von German Films: "Wir freuen uns sehr, mit der dritten Ausgabe von Face to Face With German Films die Gesichter hinter der Kamera ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Die sechs großartigen FilmemacherInnen, die Teil der Kampagne sind, haben sehr unterschiedliche künstlerische Handschriften und haben – in Deutschland sowie international – schon auf sich aufmerksam gemacht. Aber sie haben auch neue, äußerst spannende Projekte, einige von ihnen werden auf der kommenden Berlinale gezeigt. Das bietet die tolle Gelegenheit, nicht nur die Filme zu sehen, sondern sich auch mit den MacherInnen darüber auszutauschen."

2017 war ein weiteres herausragendes Jahr für deutsche Filme und Serien mit starken Zahlen beim internationalen Box Office und über 300 Preisen bei großen internationalen Festivals. In zweiten Jahr in Folge wurde mit "Aus dem Nichts" (Golden Globe® 2018, Critics' Choice Award 2018) ein deutscher Film in den Cannes Wettbewerb eingeladen. Deutsche Filme waren beim Toronto International Film Festival so stark repräsentiert wie noch nie zuvor, inklusive vier Filmen in der prestigeträchtigen Special Presentations Sektion (darunter Weltpremieren von Wim Wenders "Submergence" und Robert Schwentkes "Der Hauptmann", wie auch "Drei Zinnen" von Jan Zabeil – "Der Hauptmann" und "Drei Zinnen" und beide mit Alexander Fehling). KinozuschauerInnen in bisher 44 Ländern waren begeistert vom deutschen Animationsfilm "Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper". Deutsche Serienproduktionen wurden international gefeiert wie unter anderem die erste deutsche Netflix Serie "Dark" von Baran bo Odar und Jantje Friese oder Tom Tykwers, Achim von Borries' und Hendrik Handloegtens "Babylon Berlin". In beiden sind Face to Face With German Films-Alumni in den Hauptrollen zu sehen – Louis Hofmann in "Dark", Liv Lisa Fries und Volker Bruch in "Babylon Berlin".

Quelle: www.german-films.de