Darstellerin
Berlin

Biografie

Liv Lisa Fries, geboren am 31. Oktober 1990 in Berlin, bekam schon als Schülerin Schauspielunterricht und spielte unter anderem eine zentrale Rolle in der "Schimanski"-Folge "Tod in der Siedlung" (2006), als Jugendliche aus desolaten Familienverhältnissen. 2008 gehörte sie in einem kleinen Part zum Ensemble von Dennis Gansels "Die Welle" und hatte als abenteuerlustige Tochter eines Archäologen eine große Nebenrolle in dem Fernsehfilm "Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen". In Oliver Kienles Jugenddrama "Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung" spielte Fries 2010 als rebellische Teenagerin ihre erste größere Rolle in einem Kinofilm. Im gleichen Jahr sah man sie in dem Sozialdrama "Unbelehrbar" als Tochter einer Analphabetin. Für Aufsehen sorgte Fries mit ihrer Hauptrolle in dem TV-Drama "Sie hat es verdient": Für ihre Verkörperung einer gewalttätigen Jugendlichen in diesem Film wurde sie unter anderem mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis ausgezeichnet.

Im Panorama der Berlinale 2011 feierte "Romeos" Premiere, in dem Fries die beste Freundin eines jungen Mannes spielt, der gerade sein schwules Coming-Out hatte. Es folgten weitere Nebenrollen in Serien wie "Bella Block" und "Polizeiruf 110" sowie in Fernsehspielen wie Niki Steins Drama "Vater Mutter Mörder" (2011). 2013 gehörte sie zum Ensemble der zweiten Staffel der Dramedy-Serie "Add a Friend".

Im Januar 2014 wurde Liv Lisa Fries beim Bayerischen Filmpreis für ihre Verkörperung einer unheilbar kranken Frau in "Und morgen Mittag bin ich tot" als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie für diese Rolle neben weiteren Preisen beim Filmfestival Max Ophüls Preis die Auszeichnung als beste Nachwuchsdarstellerin. Kurz darauf startete das Drama "Staudamm" in den Kinos, in dem sie als Schülerin zu sehen ist, deren Heimatdorf von einem Amoklauf erschüttert wurde.

Ebenfalls 2014 war sie an der Seite von David Kross in Özgür Yildirims Romanverfilmung "Boy 7" zu sehen. Im folgenden Jahr spielte Fries in "Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch", dem dritten Teil einer Fernsehtrilogie über die NSU-Morde, eine Ermittlerin. Im selben Jahr verkörperte sie die junge Schriftstellerin und Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé in der gleichnamigen Filmbiographie von Cordula Kablitz-Post.

2017 erhielt Fries eine Hauptrolle in Oliver Alaluukas "Rakete Perelman", in der vielbeachteten, aufwändigen TV-Serie "Babylon Berlin" spielte sie die clevere und robuste Charlotte Ritter, die selbstbewusst über weibliche Rollenzuschreibungen in der Weimarer Republik hinausgeht. Gemeinsam mit den Gestaltern und ihren Ensemblekollegen wurde Fries für "Babylon Berlin" mit dem renommierten Grimme-Preis ausgezeichnet. Auch auf internationaler Ebene reüssierte Fries 2018 und spielte eine Nebenrolle in der US-amerikanischen TV-Serie "Counterpart". Ebenfalls 2018 spielte sie in "Prélude" von Sabrina Sarabi an der Seite von Louis Hofmann.

 

 

 

FILMOGRAFIE

2017/2018
  • Darsteller
2016/2017
  • Darsteller
2016/2017
  • Darsteller
2015/2016
  • Darsteller
2014/2015
  • Darsteller
2014/2015
  • Darsteller
2014-2016
  • Darsteller
2013/2014
  • Darsteller
2012/2013
  • Darsteller
2012
  • Darsteller
2011-2013
  • Darsteller
2011
  • Darsteller
2011
  • Darsteller
2010/2011
  • Darsteller
2010/2011
  • Darsteller
2010
  • Darsteller
2009/2010
  • Darsteller
2008
  • Darsteller
2006/2007
  • Darsteller