Der renommierte Filmregisseur Sönke Wortmann übernimmt den Juryvorsitz des 16. Günter Rohrbach Filmpreises. Er folgt damit auf Dominik Graf, der den Juryvorsitz 2025 innehatte. Die Preisverleihung findet am 6. November 2026 in Neunkirchen statt.
Der Vorsitzende der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung, Oberbürgermeister a.D. Jürgen Fried, Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen Jörg Aumann und Namensgeber Günter Rohrbach freuen sich gemeinsam, dass mit Sönke Wortmann ein vielfach ausgezeichneter Regisseur, Produzent und Autor für den Juryvorsitz des Günter Rohrbach Filmpreises gewonnen werden konnte.
Sönke Wortmann, 1959 in Marl (Nordrhein-Westfalen) geboren, strebte zunächst eine Karriere als Fußballprofi an, bevor er 1983 sein Regie-Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München begann. Heute gilt er als einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure der Gegenwart und hat mit seinen Filmen das deutsche Kino nachhaltig geprägt.
Sönke Wortmann beweist ein Händchen für intelligente Komödien. So kann er sich ab Mitte der neunziger Jahre mit seinen Kassenknüllern "Kleine Haie" und "Der bewegte Mann" feiern lassen. Mit Filmen wie "Der Campus" und der Fußballkomödie "Das Wunder von Bern" festigt er seinen Ruf als einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure. Auch spätere Publikumserfolge wie "Frau Müller muss weg!" und "Contra" zeigen seine Fähigkeit, Unterhaltung mit gesellschaftlicher Beobachtung und pointiertem Humor zu verbinden.
Unterstützt werden der Juryvorsitzende und die festen Mitglieder der Jury um Jürgen Fried (Vorsitzender der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung), Uli Aselmann (die film GmbH), Oliver Hottong (Saarländischer Rundfunk), Ulrich Höcherl (ehem. Chefredakteur Blickpunkt:Film) und Thomas Reinhardt (Saarbrücker Zeitung) in diesem Jahr von der bekannten Schauspielerin Sophie von Kessel.
Noch bis Ende Juli können Filme für den Günter Rohrbach Filmpreis unter www.guenter-rohrbach-filmpreis.de eingereicht werden.
Über den Günter Rohrbach Filmpreis:
Prof. Dr. Günter Rohrbach zählt zu den erfolgreichsten Filmproduzenten in Deutschland. Mit Filmen von Format wurde er im Laufe seiner fünf Jahrzehnte umfassenden Karriere einer der innovativsten und einflussreichsten Produzenten, dessen Weg vom Redakteur des WDR über den Studiochef der Bavaria und Professor an der HFF München zum Präsidenten und jetzigen Ehrenpräsidenten der Deutschen Filmakademie führte.
Seit 1961 hat er Film- und Fernseharbeiten von Weltruf produziert, junge Talente gefördert, mit Studioarbeiten Maßstäbe gesetzt und die heimische Filmindustrie wohlwollend kritisch begleitet. Zu seinen Filmen zählen internationale Erfolgsproduktionen wie "Das Boot", "Die unendliche Geschichte" und "Die weiße Massai", Höhepunkte der Fernsehgeschichte wie "Berlin Alexanderplatz" und nationale Kinohits wie "Die Apothekerin", "Rennschwein Rudi Rüssel" und "Schtonk!".
Der nach dem gebürtigen Neunkircher benannte Preis wurde 2011 zum ersten Mal vergeben. Am Wettbewerb können deutschsprachige Spielfilme mit einer Länge von mindestens 80 Minuten teilnehmen, die in den Themenbereich "Arbeitswelt und Gesellschaft" gehören.