Darsteller, Regie, Drehbuch, Produzent
Eutin

Biografie

Lars Büchel, geboren am 7. Juli 1966 im schleswig-holsteinischen Eutin, studierte Theaterwissenschaften und Philosophie an der Freien Universität Berlin und anschließend an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Dort lernte er unter anderen bei Dominik Graf und Peter F. Bringmann. Nach Kurzfilmen wie "Triumpf des Spiels" (1991), "Fritz & Erna" (1992) und "Bilder für Deutschland" (1993) drehte er 1997 mit der Jenseitskomödie "4 Geschichten über 5 Tote" seinen ersten Langfilm, der für den Max Ophüls Preis nominiert wurde.


Sein nächster Film "Jetzt oder nie: Zeit ist Geld" (2000), der von Til Schweiger mitproduziert wurde, entpuppte sich als großer Publikumserfolg: Er erzählt die Geschichte dreier alter Damen, die zu Bankräuberinnen werden, um sich einen Lebenstraum zu erfüllen. Die drei Hauptdarstellerinnen wurden mit dem Ernst Lubitsch Preis des Verbandes der Berliner Filmjournalisten für die beste deutsche Komödie ausgezeichnet. Außerdem erhielt der Film den Filmpreis der Stadt Lünen.

Mit "Erbsen auf halb 6" (2004) über die Reise eines Blinden mit seiner Blindenlehrerin zu seiner Mutter in Russland wurde ebenfalls hoch gelobt, vor allem die Leistung Fritzi Haberlandts erregte Aufmerksamkeit. Die Filmmusik errang den Deutschen Filmpreis 2004.

Nach der Gründung seiner eigenen Produktionsfirma "element e" gemeinsam mit Bernd T. Hoefflin inszenierte Büchel zwei Episoden des Kurzfilms "Nichts weiter als" (2006) – wieder mit Haberlandt – und produzierte "Paulas Geheimnis" (2006) unter der Regie von Gernot Krää, der mit dem Hauptpreis beim Frankfurter Kinderfilmfestival "Lucas" ausgezeichnet wurde.

Ein Kinderfilm in eigener Regie, der mit zahlreichen märchenhaften Motiven spielende "Lippels Traum" nach einem Roman von Paul Maar, wurde auf den Berliner Filmfestspielen 2009 uraufgeführt. Beim Bayerischen Filmpreis wurde "Lippels Traum" für die Beste Kamera und die Beste Musik ausgezeichnet; beim Deutschen Filmpreis erhielt er Nominierungen in den Kategorien Beste Kamera und Bester Kinder- und Jugendfilm.

In den folgenden Jahren produzierte Büchel mit seiner Firma "element e" das Drama "Die Räuberin" (2011) und die Coming-of-Age-Komödie "Simon sagt Auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut" (2015, TV). Als Regisseur drehte er einige Werbespots und Imagefilme, unter anderem für die Allianz und die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

Im Dezember 2016 startete Büchels fünfter Langfilm in den Kinos: "Schubert in Love - Vater werden ist (nicht) schwer" erzählt von den Versuchen des sozial inkompetenten Besserwissers Olaf Schubert, endlich eine Frau fürs Leben zu finden.

 

FILMOGRAFIE

2008/2009
  • Regie
2008
  • Produzent
2006/2007
  • Produzent
2005/2006
  • Produzent
2005/2006
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent
2004
  • Produzent
2003/2004
  • Darsteller
  • Regie
  • Drehbuch
2000
  • Darsteller
  • Regie
  • Drehbuch
1997
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent