Vor 80 Jahren, am 17. Mai 1946 wurde die Deutsche Film AG, kurz: DEFA gegründet. Aus diesem Anlass präsentiert die Retrospektive "Selbstauskünfte: Filme über Film" vom 8. Mai bis 27. Juni 2026 im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums Gegenwartsfilme der DEFA, die von Film und Kino erzählen. Denn überraschend viele Filme der staatlichen Filmfirma der DDR stellen die Filmproduktion selbst, die Vorbereitung und Durchführung von Dreharbeiten in den Mittelpunkt ihrer Erzählungen.
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Vorgestern ist die Online-Plattform filmexil.de für die Öffentlichkeit freigeschaltet worden. Sie entstand aus dem am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft (FTMK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) angesiedelten Forschungsprojekt "Mapping German Film Exile", das Forschung, Datenanalyse und digitale Visualisierungen zum historischen Filmexil verknüpft hat.
Die European Film Academy gibt die Ernennung der Principals ihrer acht Chapter bekannt und setzt damit einen wichtigen Meilenstein im kontinuierlichen Engagement der Akademie für die Kunst und das Handwerk des europäischen Filmschaffens.
Im Januar dieses Jahres ist der ungarische Filmemacher Béla Tarr im Alter von 70 Jahren gestorben. Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum widmet dem Regisseur im Mai eine Hommage, die Einblick in sein einflussreiches Werk gibt. Zum Auftakt der Filmreihe ist morgen der Kameramann und Filmemacher Fred Kelemen, Weggefährte und Mitarbeiter Tarrs, zu Gast.
Am Mittwoch feiert das 41. DOK.fest München im Deutschen Theater Eröffnung mit der Weltpremiere von "Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war". Die Regisseurin Regina Schilling wird ihren Film persönlich vorstellen, er konkurriert um den Hauptpreis VIKTORIA DOK.international.





