"A Fading Man", Source: Filmwelt Verleihagentur, DFF, © Maverick Film, Merki und Reinhart Film, BR, Filmwelt
August Zirner, Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer (left to right)

This week at the movies: A Fading Man

"A Fading Man", the feature film debut by Welf Reinhardt, tells the story of a most unusual love triangle: The artist Hanne (Dagmar Manzel) and the retired vicar Bernd (August Zirner) are living in a harmonious, though somewhat routine marriage, when one day Kurt (Harald Krassnitzer) – Hanne's ex-husband – suddenly turns up at their door. Kurt no longer realises that he and Hanne have been divorced for 20 years, as he suffers from dementia. As far as he is concerned, they are still married. When Hanne and Bernd decide to take Kurt in temporarily, it gives them an unexpected new lease of life: the three soon become inseparable and live out their very own idyllic love triangle with a light-hearted ease. Yet the end of this fragile happiness is only a matter of time. – Free of clichés and sentimentality, and staged instead with an almost documentary-like restraint, "A Fading Man" offers the superb ensemble the opportunity to explore the story's diverse and often unexpected emotional facets. A wonderfully quiet, yet also very humorous exploration of memory and forgetting, old age and loss, and the power of empathy.

Current News

Im Januar dieses Jahres ist der ungarische Filmemacher Béla Tarr im Alter von 70 Jahren gestorben. Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum widmet dem Regisseur im Mai eine Hommage, die Einblick in sein einflussreiches Werk gibt. Zum Auftakt der Filmreihe ist morgen der Kameramann und Filmemacher Fred Kelemen, Weggefährte und Mitarbeiter Tarrs, zu Gast.

Am Mittwoch feiert das 41. DOK.fest München im Deutschen Theater Eröffnung mit der Weltpremiere von "Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war". Die Regisseurin Regina Schilling wird ihren Film persönlich vorstellen, er konkurriert um den Hauptpreis VIKTORIA DOK.international. 

Am 3. Mai 2026 gingen die 72. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen mit der Preisverleihung im Oberhausener Lichtburg Filmpalast zu Ende. Großer Gewinner ist die kroatische Produktion "Opera" von Igor Zelić, die nicht nur den Hauptpreis des Festivals, den Großen Preis der Stadt Oberhausen, gewann, sondern auch den ersten Preis der Jury des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und den Fipresci-Preis der internationalen Filmkritik.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Filmpreises wurde gestern eine Lola im Kino vor Publikum verliehen: Michael Bully Herbig (herbX film) ist im Münchner Arri Kino für seine Komödie "Das Kanu des Manitu" mit dem Deutschen Filmpreis in der Kategorie "Besucherstärkster Film" ausgezeichnet worden. 

Am gestrigen Sonntag ging das 19. LICHTER Filmfest Frankfurt International zu Ende. Nachdem in den vergangenen sechs Tagen über 100 Filme auf zehn Leinwänden zu sehen waren, erhielt Noaz Deshe am Sonntag für "In Case We Never Meet Again" den Hauptpreis des Festivals, den Regionalen Langfilmpreis. Der Dokumentarfilm erzählt vom Krieg in der Ukraine, der das Land von einem auf den anderen Tag auf den Kopf gestellt hat. Der Film fragt: Wie geht dort, wo Krieg herrscht, das Familien- und Beziehungsleben weiter? Und erzählt davon in familiären, intimen Aufnahmen.