Ruf an das Gewissen
Filme der NS-Zeit sind im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption zu sehen. Mehr erfahren »
Inhalt
Volkmar Hollberg, ein erfolgreicher Autor von Kriminalhörspielen, ist von der jüngsten Idee für ein Stück, die ihm sein Freund Husfeld unterbreitet, alles andere als begeistert. Kriminalrat Husfeld will, dass Hollberg einen realen, zehn Jahre zurückliegenden Mordfall an einer Sängerin aufbereitet.
Damals waren die beiden Männer selbst als Zeugen geladen im Prozess gegen eine Konkurrentin der Toten, der mit einer Verurteilung endete, obwohl die Frau vehement ihre Unschuld beteuerte.
Auch Husfeld war nie von der Schuld der Verurteilten überzeugt. Von dem Aufsehen, dass das Hörspiel erregen würde, erhofft er sich neue Hinweise, die eine Wiederaufnahme des Falls möglich machen könnten. Schließlich willigt Hollberg ein. Kaum wird diese Nachricht publik, macht sich bei Denjenigen Unruhe breit, die seinerzeit in den Fall verwickelt waren. Plötzlich ist wieder jeder von ihnen verdächtig. Sei es der Industrielle Christiansen, der die Fertigstellung des Hörspiels um jeden Preis verhindern will, oder Hollberg selbst, der in der Mordnacht bewusstlos in der Villa der Toten aufgefunden worden war.
Credits
| Regie: | Karl Anton |
| Drehbuch: | Jacob Geis |
| Kamera: | Herbert Körner |
| Schnitt: | Johanna Meisel |
| Musik: | Franz R. Friedl |
| Darsteller: | |
| Karl Ludwig Diehl | Kriminalrat Husfeld |
| Werner Hinz | Schriftsteller Volkmar Hollberg |
| Gustav Diessl | Dr. Gregor Karpinski |
| Käte Haack | Helga Andree |
| Marina von Ditmar | Tochter Ingrid Andree |
| Anneliese Uhlig | Senora de la Serna |
| Andrews Engelmann | Jan Puchalla |
| Hilde Hildebrand | Meta Puchalla |
| Harald Paulsen | Korfiz |
| Elisabeth Markus | Frau Hamborn |
| Produktionsfirma: | Tobis-Filmkunst GmbH (Berlin) (Herstellungsgruppe Anton-Wuellner) |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DE) Ruf an das Gewissen |
| späterer Verleihtitel Strafakte André |
| sonstiger Titel Ruf des Gewissens |
Fassungen
Original | |
| Länge: | 2734 m, 100 min |
| Format: | 35mm, 1:1,37 |
| Bild/Ton: | s/w, Ton |
| Prüfung/Zensur: | Sowjetische Militärzensur (DD): |
| Aufführung: | Uraufführung (AT): 11.10.1949, Wien |
Prüffassung | |
| Länge: | 5 Akte, 2674 m, 98 min |
| Prüfung/Zensur: | FSK-Prüfung (DE): 24.03.1950, 01086, Jugendfrei ab 16 Jahre / nicht feiertagsfrei |



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