Almanya - Willkommen in Deutschland

Almanya - Willkommen in Deutschland

Deutschland 2009-2011, Spielfilm

Inhalt

Am 10. September 1964 wurde in der Bundesrepublik der millionste "Gastarbeiter" begrüßt. Der Film der Schwestern Yasemin Samdereli (Regie) und Nesrin Samdereli (Buch) erzählt die Geschichte des Eine-Million-und-Ersten, eines Mannes namens Hüseyin Yilmaz, und seiner Familie. Und das über einen Zeitraum von 45 Jahren.

"Wer oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?" Diese Frage stellt sich der sechsjährige Cenk Yilmaz, als ihn beim Fußball weder seine türkischen noch seine deutschen Mitschüler in ihre Mannschaften wählen. Um Cenk zu trösten, erzählt ihm seine 22-jährige Cousine Canan die Geschichte ihres Großvaters Hüseyin, der Ende der 60er Jahre als "Gastarbeiter" nach Deutschland kam und später Frau und Kinder nach "Almanya" nachholte. Längst ist Deutschland zur Heimat der Familie geworden. Doch eines Abends überrumpelt Hüseyin seine Lieben mit der Nachricht, er habe in der Türkei ein Haus gekauft und wolle mit ihnen in die alte Heimat fahren. Widerworte werden nicht geduldet, und so bricht die ganze Familie in die Türkei auf. Es beginnt eine Reise voller Erinnerungen, Streitereien und Versöhnungen – bis der Familienausflug eine unerwartete Wendung nimmt…

Bei ihrem Kinodebüt haben die Filmemacherinnen auf eigene Jugenderlebnisse zurückgegriffen. Yasemin Samdereli: "Wir haben schon früh gemerkt, dass viele Leute es immer sehr lustig fanden, wenn wir ihnen aus unserer Kindheit erzählt haben. Dass Nesrin zum Beispiel Funkenmariechen war und im Gottesdienst voller Inbrunst katholische Kirchenlieder mitsang. Ich wiederum spielte Querflöte in einem Spielmannszug und schrieb meinen Namen Jasmin, bis meine Lehrerin in der zweiten Klasse meine Täuschungsversuche vereitelte."

Quelle: 61. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

Kommentare

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grossartig

Dieser Film finde ich wirklich sehr liebevoll und gut gemacht. Es ist eine Seite von eine Geschichte Deutschlands die kaum bekannt ist. Interessant, witzig in viele Kleinigkeiten, unterhaltsam und schön gemacht.

Credits

Regie:Yasemin Samdereli
Drehbuch:Yasemin Samdereli, Nesrin Samdereli
Kamera:Ngo The Chau
Schnitt:Andrea Mertens
Musik:Gerd Baumann
  
Darsteller: 
Vedat ErincinAlter Hüseyin
Fahri YardimJunger Hüseyin
Aylin TezelCanan
Lilay HuserAlte Fatma
Demet GülJunge Fatma
Denis MoschittoAli
Rafael KoussourisCenk
Petra Schmidt-SchallerGabi
Aykut KayacikErwachsene Veli
Aycan Vardar10-jährige Veli
Ercan KarayaliErwachsener Muhamed
Kaan Aydogdu8-jähriger Mohamed
Şiir EloğluErwachsene Leyla
Aliya Artuc4-jährige Leyla
Axel MilbergDeutscher Beamter
Antoine Monot Jr.Nachbar
Oliver NägelePolitiker
Jule RonstedtLehrerin
Arnd SchimkatPolizist
Tim SeyfiGemüsehändler
Walter SittlerKann im Krämerladen
Aglaia SzyszkowitzÄrztin
Katharina ThalbachFrau im Bus
Saskia VesterNachbarin
Anton AlgrangDolmetscher
  
Produktionsfirma:Roxy Film GmbH & Co. KG (München)
Produzent:Andreas Richter, Annie Brunner, Ursula Woerner

Alle Credits

Regie:Yasemin Samdereli
Regie-Assistenz:Manuel Siebert, Ulla Bay Kronenberger, Tobias Jäger
Script:Sandra Gerstberger
Drehbuch:Yasemin Samdereli, Nesrin Samdereli
Kamera:Ngo The Chau
Kamera-Assistenz:Peppa Meißner, Christian Graf, Gregor Grieshaber
Steadicam:Markus Eckert
Standfotos:Sven Boremski
Licht:Benjamin Dreythaller
Beleuchter:Boris Lauter
Kamera-Bühne:Ilko Petkow, Theo Krönke
Szenenbild:Alexander Manasse, Kerstin Grund (Assistenz)
Außenrequisite:Markus Maria Thormann
Innenrequisite:Seralp Baris, Bettina Sailer
Maske:Tatjana Krauskopf, Constanze Madlindl, Isabella-Sophie Beyer, Silke Dotzauer
Kostüme:Steffi Bruhn
Garderobe:Annina Goldfuß
Schnitt:Andrea Mertens
Ton:Christian Götz
Ton-Assistenz:Bilge Bingül
Synchron-Ton:Christoph Oertel
Casting:Emrah Ertem
Musik:Gerd Baumann
  
Darsteller: 
Vedat ErincinAlter Hüseyin
Fahri YardimJunger Hüseyin
Aylin TezelCanan
Lilay HuserAlte Fatma
Demet GülJunge Fatma
Denis MoschittoAli
Rafael KoussourisCenk
Petra Schmidt-SchallerGabi
Aykut KayacikErwachsene Veli
Aycan Vardar10-jährige Veli
Ercan KarayaliErwachsener Muhamed
Kaan Aydogdu8-jähriger Mohamed
Şiir EloğluErwachsene Leyla
Aliya Artuc4-jährige Leyla
Axel MilbergDeutscher Beamter
Antoine Monot Jr.Nachbar
Oliver NägelePolitiker
Jule RonstedtLehrerin
Arnd SchimkatPolizist
Tim SeyfiGemüsehändler
Walter SittlerKann im Krämerladen
Aglaia SzyszkowitzÄrztin
Katharina ThalbachFrau im Bus
Saskia VesterNachbarin
Anton AlgrangDolmetscher
  
Produktionsfirma:Roxy Film GmbH & Co. KG (München)
in Co-Produktion mit:Infafilm GmbH Manfred Korytowski (München)
Produzent:Andreas Richter, Annie Brunner, Ursula Woerner
Co-Produzent:Tita Korytowski
Herstellungsleitung:Anja-Karina Richter
Produktionsleitung:Barbara Josek, Robert Geisler
Aufnahmeleitung:Jacek Gluszko, Sören Bode (Motiv), Oliver Cohn (Set), Sven Boremski (Set)
Dreharbeiten:08.10.2009-16.12.2009: München, Türkei
Erstverleih:Concorde Filmverleih GmbH (München)
Filmförderung:FilmFernsehFonds Bayern GmbH (FFFB) (München), Deutscher Filmförderfonds (DFFF) (Berlin), Filmförderungsanstalt (FFA) (Berlin), Beauftragte/r der Bundesregierung für Kultur und Medien -Filmförderung- (Berlin)
Länge:2768 m, 95 min
Format:35mm, 1:2,35
Bild/Ton:Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 23.12.2010, 125840, ab 6 Jahre/feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 12.02.2011, Berlin, IFF - Wettbewerb;
Kinostart (DE): 10.03.2011

Titel

Originaltitel (DE) Almanya - Willkommen in Deutschland

Fassungen

Original

Länge:2768 m, 95 min
Format:35mm, 1:2,35
Bild/Ton:Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 23.12.2010, 125840, ab 6 Jahre/feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 12.02.2011, Berlin, IFF - Wettbewerb;
Kinostart (DE): 10.03.2011
 

Auszeichnungen

Verband der deutschen Filmkritik 2012
Bestes Spielfilmdebüt
Bestes Drehbuch
 
Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater 2011
Gilde Filmpreis, Bester Spielfilm - national
 
Filmfest München 2011
Bernhard Wicki Filmpreis
Kinder-Medien-Preis „Der weiße Elefant“, Nachwuchsschauspieler
 
Deutscher Filmpreis 2011
Lola, Bestes Drehbuch
Lola in Silber, Bester Spielfilm
 
FSK 2011
Prädikat: besonders wertvoll
 

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Quelle: FFA

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