Darstellerin, Musik
Itzehoe Berlin

Biografie

Sabine Sinjen wird am 18. August 1942 in Itzehoe geboren, wächst bei ihrer Mutter, der Journalistin Marlen Sinjen, geborene Kolbe, in Hamburg und München auf. Schon in ihrer Jugend ist sie beim Kinderfunk des NWDR tätig, in der Artur Brauner-Produktion "Die Frühreifen" feiert sie 1957 ihr Leinwanddebüt. An der Seite von Lilli Palmer und Romy Schneider spielt sie ein Jahr später in "Mädchen in Uniform". Rasch steigt sie zum Teenager-Star auf, gibt 1958 ihre erste Titelrolle in "Stefanie", der zu einem großen Erfolg wird und die Fortsetzung "Stefanie in Rio" nach sich zieht.

Ihr Image des natürlichen, unverdorbenen jungen Mädchens mit der "rührenden Ernsthaftigkeit" festigt sie in Heimatfilmen wie "Die Försterchristel". In den frühen 1960er Jahren ist sie in Helmut Käutners "Das Glas Wasser" (1960) und in dem deutschen Western "Die Flußpiraten vom Mississippi" (1963) zu sehen. Zugleich beginnt Sabine Sinjen in diesem Jahrzehnt, sich verstärkt auf Theater- und TV-Produktionen zu konzentrieren, spielt u.a. am Berliner Schiller-Theater (1961-63), an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin (1967) sowie am Wien Theater in der Josefstadt (1967-71). Im Fernsehen wird sie nicht zuletzt als Tierarzttochter an der Seite von Gustav Knuth in der ARD-Serie "Alle meine Tiere" (1962-63) populär.

 

Mitte der 1960er Jahre gelingt Sabine Sinjen mit "Es", "Alle Jahre wieder" und "Wir – zwei" ein Imagewechsel. Sie verkörpert Frauen, die im Alltag vor tiefgreifende Probleme gestellt werden – die bürgerliche Zweierbeziehung ist in diesen Produktionen des Jungen Deutschen Films nicht länger das Ziel aller Träume und die Antwort auf alle Fragen, sondern der Beginn neuer Fragen. In den 1970er Jahren profiliert sich Sabine Sinjen weiter als Bühnenschauspielerin, gastiert u.a. am Zürcher Schauspielhaus und gehört von 1976 bis 1980 dem Ensemble des Thalia-Theaters in Hamburg an.

1984 erkrankt sie schwer – ein Tränendrüsenkarzinom wird diagnostiziert – und verliert 1986 die Sehkraft auf dem rechten Auge. Kurz zuvor hatte sie noch für "Caspar David Friedrich. Grenzen der Zeit" die Rolle der Caroline Friedrich gespielt.

Im Dezember 1987 gelingt ihr am Berliner Schillertheater in Jean Cocteaus Ein-Personen-Stück "Die geliebte Stimme" ein viel beachtetes Theater-Comeback. Film- und TV-Rollen jedoch werden seltener, 1993 ist sie noch einmal in "Das Haus im Ginster" im Kino zu sehen. Sabine Sinjen stirbt am 18. Mai 1995 in Berlin.

FILMOGRAFIE

1991-1993
  • Darsteller
1985
  • Darsteller
1985
  • Darsteller
1984/1985
  • Darsteller
1982/1983
  • Darsteller
1981
  • Mitwirkung
1981
  • Darsteller
1979
  • Darsteller
1978
  • Darsteller
1975
  • Darsteller
1974/1975
  • Darsteller
1974/1975
  • Darsteller
1974
  • Darsteller
1973
  • Darsteller
1973
  • Darsteller
1971
  • Darsteller
1971
  • Darsteller
1970
  • Darsteller
1969/1970
  • Darsteller
1969
  • Darsteller
1966/1967
  • Darsteller
1966/1967
  • Darsteller
1966/1967
  • Darsteller
1966
  • Darsteller
1965/1966
  • Darsteller
1965
  • Darsteller
1965
  • Darsteller
1965
  • Darsteller
1962
  • Darsteller
1961
  • Darsteller
1961
  • Darsteller
1960
  • Darsteller
1960
  • Darsteller
  • Gesang
1959/1960
  • Darsteller
1959
  • Darsteller
1959
  • Darsteller
1958
  • Darsteller
1958
  • Darsteller
1958
  • Darsteller
1957
  • Darsteller
1957
  • Darsteller