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Hans Stüwe

Weitere Namen
Hans Karl Stüwe (Weiterer Name)
Darsteller, Musik
Halle (Saale) Berlin

Biografie

Hans Karl Stüwe, geboren am 14. Mai 1901 in Halle an der Saale als Sohn eines Gutsbesitzers, studiert in Halle und Leipzig Kunstgeschichte, Musikwissenschaften und Gesang. Er debütiert 1923 als Bariton an der Königsberger Oper, ist dann aber vorwiegend als Opernregisseur tätig und inszeniert für den Berliner Rundfunk zahlreiche Opern und Singspiele der vergangenen Jahrhunderte. Dabei erwirbt er sich den Ruf eines Retters vergessener Werke. Darüber hinaus publiziert er musiktheoretische Schriften.

In Berlin bekommt Hans Stüwe Mitte der Zwanziger Jahre das Angebot, in einem Film mitzuspielen, und willigt nach erstem Zögern ein. Bereits mit seiner zweiten Filmrolle im erfolgreichen "Des Königs Befehl" (1926) erlangt er große Bekanntheit, in "Prinz Louis Ferdinand" spielt er 1927 bereits die Titelrolle, ebenso in Kurt Bernhardts "Schinderhannes" (1928) und Richard Oswalds "Cagliostro" (1929).

 


Auch den Übergang zum Tonfilm schafft der markante junge Star ohne Schwierigkeiten. So spielt er eine tragende Rolle in einem der ersten abendfüllenden deutschen Tonfilme "Dich hab ich geliebt" (1929). Er verkörpert den jungen Goethe in "Die Jugendgeliebte" (1930), Johann Strauß in "Der Walzerkönig" und die Titelfigur in "Trenck" (1932). Richard Eichberg besetzt Stüwe 1937 für seine zweiteilige Verfilmung von Thea von Harbous Roman "Das indische Grabmal" als Architekt Peter Fürbringer. Neben Zarah Leander spielt Stüwe in "Es war eine rauschende Ballnacht" (als Peter Tschaikowsky, 1939), "Der Weg ins Freie" (1941) und "Der verzauberte Tag" (1944).

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges widmet sich Stüwe wieder verstärkt dem Theater und der Inszenierung von Opern, sodass seine Leinwandauftritte selten werden. Einem Nervenzusammenbruch im Sommer 1950 folgen mehrere Suizidversuche. Sein Comeback nach dieser Krise hat er mit der Rolle des Lüder Lüdersen in Hans Deppes "Grün ist die Heide" (1951), gefolgt von weiteren Auftritten in Heimatfilmen. 1957 spielt Stüwe seine letzte Filmrolle in "Blaue Jungs". Danach arbeitet er ausschließlich für Theater, Oper und Rundfunk.

Hans Stüwe stirbt am 13. Mai 1976 in Berlin.

Filmografie

1957
  • Darsteller
1954
  • Darsteller
1953
  • Darsteller
1953
  • Darsteller
1952
  • Darsteller
1951
  • Darsteller
1948/1949
  • Darsteller
1943/1944
  • Darsteller
1942/1943
  • Darsteller
1940/1941
  • Darsteller
1939/1940
  • Darsteller
1939
  • Darsteller
1937/1952
  • Darsteller
1937/1938
  • Darsteller
1937/1938
  • Darsteller
1936/1937
  • Darsteller
1936
  • Darsteller
1936
  • Darsteller
1935/1936
  • Darsteller
1935
  • Darsteller
1933
  • Darsteller
1932/1933
  • Darsteller
1932
  • Darsteller
1932
  • Darsteller
1931
  • Darsteller
1931
  • Darsteller
1930
  • Darsteller
1930
  • Darsteller
1930
  • Darsteller
  • Gesang
1930
  • Darsteller
1929
  • Darsteller
1929
  • Darsteller
1928/1929
  • Darsteller
1928
  • Darsteller
1928
  • Darsteller
1927/1928
  • Darsteller
1927
  • Darsteller
1927
  • Darsteller
1927
  • Darsteller
1927
  • Darsteller
1926/1927
  • Darsteller
1926
  • Darsteller
1925
  • Darsteller