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Die European Film Academy erweitert die Liste der "Treasures of European Film Culture" um weitere 10 Orte. Mit diesen Treasures würdigt die Akademie Orte von symbolischer Bedeutung für das europäische Kino – Orte von historischem Wert, die nicht nur heute, sondern auch für künftige Generationen erhalten und geschützt werden müssen.

In ihrer ersten Sitzung des Jahres hat die Förderjury für Kinderfilme 1.160.000,00 Euro Produktionsförderung für zwei Langfilme und 40.000 Euro für einen Kurzfilm vergeben. Drei Projekte erhielten 233.468,40 Euro Projektentwicklungsförderung, ein Drehbuch wurde mit 50.000 Euro und zwei Treatments mit zusammen 35.000 Euro gefördert. Insgesamt wurden 1.518.468,40 Euro Förderung für neun Kinderfilmprojekte im Entwicklungs- oder Produktionsstadium zugesagt.

Das Gremium der Filmförderung Medienboard Berlin-Brandenburg vergibt im Rahmen seiner 2. Sitzung über 5,6 Mio. Euro an 25 Produktions- und Entwicklungsvorhaben. Gefördert wird damit die große Bandbreite des Filmschaffens am Standort  – von Kinofilmen und Highend Serien über Dokumentarfilme und 2 KI-Experimente bis zu Family Entertainment für die ganze Familie.

Zum fünften Mal verleiht das "Haus des Dokumentarfilms – Europäisches Medienforum Stuttgart e.V." (HDF) am 24. April 2026 in Berlin den Roman Brodmann Preis. Der mit 10.000 Euro ausgestattete Preis würdigt den politischen Dokumentarfilm mit besonderer Autorenhandschrift. Namensgeber ist der aus der Schweiz stammende Journalist und Filmemacher Roman Brodmann (1920-1990). Brodmann gilt als der heute bekannteste Vertreter der sogenannten Stuttgarter Schule.

Der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis 2026 geht an die Produzentin und Regisseurin Lena Karbe für "Innere Emigranten". Der Preis wird von der VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH gestiftet, würdigt die besondere Rolle von Produzent*innen bei Dokumentarfilmen und ist mit 7.500 Euro dotiert. Die Verleihung findet im Rahmen des DOK.fest München statt.

Mit dem Short Tiger Award der FFA werden am heutigen Freitag, den 17. April fünf Kurzfilme gewürdigt, die sich in besonderer Weise als Vorfilm fürs Kino eignen. An die Verleihung im Rahmen des Filmfests Dresden schließt sich am Samstag, den 18. April die Premiere des Kurzfilmprogramms Next Generation Short Tiger an, welches FFA und German Films gemeinsam präsentieren.

Von 12. bis 23. Mai 2026 ist die Croisette wieder ganz im Zeichen der Cineasten und Filmschaffenden, wenn die 79. Internationalen Filmfestspiele von Cannes stattfinden. Aus deutscher Sicht sind auch in diesem Jahr zahlreiche Filme vertreten. Sowohl im Wettbewerb als auch in den weiteren Sektionen laufen Filme mit deutscher Beteiligung, die mit Spannung erwartet werden. 

In ihrem großen Themenprogramm "based on true events?" untersuchen die Kurzfilmtage Oberhausen 2026 (28. April – 3. Mai) das Verhältnis von Realität und Fiktion im (dokumentarischen) Film. 

Nach der jüngsten Sitzung der Deutsch-Französischen Förderkommission in Paris erhalten drei Koproduktionen zusammen 825.000 Euro "Minitraité"-Produktionsförderung. Neben den Partnerinnen aus Deutschland und Frankreich sind an jedem der drei Filme Produktionsfirmen aus jeweils zwei weiteren Ländern beteiligt.

Das Programm des 41. DOK.fest München ist veröffentlicht: Zu sehen sind 106 Filme aus 49 Ländern. Davon sind 82 Filme erstmals in Deutschland zu sehen: 23 Filme laufen in Weltpremiere, 59 weitere Filme in internationaler oder Deutschlandpremiere. Das Programmteam konnte in diesem Jahr aus 1.440 eingereichten Filmen auswählen – ein neuer Höchstwert.

Der Film "Sorda – Der Klang der Welt" der spanischen Regisseurin Eva Libertad wurde gestern bei einer Zeremonie im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel zum Gewinner des LUX Audience Award 2026 erklärt. Er wurde gemeinsam von EU-Bürger*innen und Europaabgeordneten gewählt. 

Zum mittlerweile sechsten Mal feiert das neue Kurzfilmprogramm NEXT GENERATION SHORT TIGER in diesem Jahr Premiere im Rahmen des Filmfest Dresden, bevor es einen Monat später beim Festival de Cannes dem internationalen Publikum präsentiert wird.

Die zweite Runde der FFA-Kinoförderung in diesem Jahr endete mit Förderbescheiden für insgesamt 87 Projekte, darunter eine Neuerrichtung. Das Gesamtvolumen der geförderten Maßnahmen beträgt 3.295.894,35 Euro.

Kommende Woche ist es wieder soweit: Am Dienstag, 21. April, startet die 26. Ausgabe von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films. Acht weitere Deutschlandpremieren komplettieren das Wettbewerbsprogramm.

Neue Filme von Sebastian Schipper, Helene Hegemann, Jan-Ole Gerster und Uisenma Borchu erhalten nach der jüngsten Sitzung der Jury für Spielfilm 2.300.000 Euro Produktionsförderung. Mit zusammen 245.000 Euro Projektentwicklungsförderung werden drei weitere Projekte für die Produktion vorbereitet. Insgesamt förderte die Jury somit sieben Spielfilmprojekte mit insgesamt 2.545.000 Euro. 

Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der ersten Förderrunde 2026 Fördermittel in Höhe von rund 3 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt 45 Projekte aus den Bereichen Film, Fernsehen, Games und Talentförderung wurden unterstützt – von der Stoffentwicklung bis zur Produktion.

Mario Adorf ist tot. Wie der "Spiegel" meldete, ist der Schauspieler nach kurzer Krankheit gestern in Paris gestorben.

Zum 50. Todestag des Mannheimer Künstlers Franz Schömbs (1909–1976) am 10. April veranstaltet die Stiftung Künstlernachlässe Mannheim gemeinsam mit PORT25 – Raum für Gegenwartskunst ab kommenden Freitag eine Ausstellung samt Vortragsreihe. 

In der ersten Sitzung des Jahres 2026 hat das Vergabegremium "Distribution Support" von German Films entschieden, 60 Kinostarts deutscher Filme im Ausland zu unterstützen. Insgesamt wurde eine Fördersumme von 273.000 Euro vergeben. 

Einmal pro Monat präsentieren DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und epd Film ein herausragendes deutschsprachiges Kinowerk mit anschließendem Werkstattgespräch. Am Mittwoch, den 8. April stellt Lauro Cress im Kino des DFF seinen mehrfach preisgekrönten dffb-Abschlussfilm "Ungeduld des Herzens" vor.