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Am 17. Mai jährt sich das Gründungsdatum der DEFA zum 80. Mal. Ein Jahr lang wendet sich das Filmmuseum Potsdam zahlreichen Themen, Filmen und Personen zu, die das spätere staatliche Filmstudio der DDR geprägt haben. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Filmmuseums und der DEFA-Stiftung entstehen zwei Ausstellungen, die von einer umfassenden Film- und Veranstaltungsreihe begleitet werden.

Am Dienstag, den 28. April 2026, eröffnet das LICHTER Filmfest Frankfurt International im Festivalzentrum MASSIF E seine 19. Ausgabe. Bis zum 3. Mai präsentiert das Festival mehr als 100 Filme aus aller Welt, darunter zahlreiche Welt- und Deutschlandpremieren, und bringt Gäste wie Dominik Graf, Lars Eidinger, Maren Eggert, Burghart Klaußner, Gesine Schwan, Harald Welzer und Claus Kleber nach Frankfurt. 

Die Preisverleihung in der Caligari FilmBühne bildete den Abschluss einer ereignisreichen und emotionalen Festivalwoche bei goEast im 26. Jahr des Festivals. Es war die erste Ausgabe unter der Leitung von Rebecca Heiler, die den Posten  am 1. Juni 2025 von Heleen Gerritsen übernommen hatte. 

Am Dienstag, den 28. April 2026, eröffnet die 72. Ausgabe der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, die zweite unter der Leitung von Madeleine Bernstorff und Susannah Pollheim. Knapp 500 Kurzfilmproduktionen aus 59 Ländern stehen auf dem Programm. 121 davon konkurrieren in fünf Wettbewerben um Preisgelder in Höhe von knapp 45.000 Euro. 

Am Sonntagabend ging im Kölner Orangerie Theater – erstmalig Austragungsort des Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund+Köln – mit der Vergabe von fünf Filmpreisen im Wert von 18.000 Euro die 43. Festivalausgabe des IFFF Dortmund+Köln zu Ende. Im Internationalen Spielfilmwettbewerb nahmen erstmalig erste und zweite lange Spielfilme von Regisseur*innen teil. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Es ist fünf vor zwölf für das deutsche Filmerbe. Gemeinsam mit seinen Partnern vom Deutschen Kinematheksverbund richtet daher das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum einen eindringlichen Appell an die Politik von Bund und Ländern.

Mit 4,7 Milliarden Euro haben die Ausgaben für Home Video und Kino 2025 einen neuen Höchstwert erreicht. Der Zuwachs von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist das Ergebnis steigender Ausgaben für SVoD-Abonnements und Kinobesuche. Im reinen Home Video Markt (insgesamt 3,7 Mrd. Euro) bleiben kostenpflichtige Abonnements (SVoD) das stärkste Segment; die Ausgaben überschreiten erstmals die 3-Milliarden-Euro-Marke. Mit einem Plus von 4 Prozent wachsen die Ausgaben für SVoD allerdings deutlich langsamer als in den Vorjahren (2024: 11 %, 2023: 13 %).

Der FFF Bayern fördert Monsanto, eine internationale Koproduktion für Netflix mit Starbesetzung. Der Spielfilm wird in Bayern produziert und größtenteils auch dort gedreht. Über die Förderempfehlung in Höhe von 500.000 Euro entschieden hat gestern der Ausschuss des FFF Förderprogramms für internationale Filme und Serien.

Die European Film Academy erweitert die Liste der "Treasures of European Film Culture" um weitere 10 Orte. Mit diesen Treasures würdigt die Akademie Orte von symbolischer Bedeutung für das europäische Kino – Orte von historischem Wert, die nicht nur heute, sondern auch für künftige Generationen erhalten und geschützt werden müssen.

In ihrer ersten Sitzung des Jahres hat die Förderjury für Kinderfilme 1.160.000,00 Euro Produktionsförderung für zwei Langfilme und 40.000 Euro für einen Kurzfilm vergeben. Drei Projekte erhielten 233.468,40 Euro Projektentwicklungsförderung, ein Drehbuch wurde mit 50.000 Euro und zwei Treatments mit zusammen 35.000 Euro gefördert. Insgesamt wurden 1.518.468,40 Euro Förderung für neun Kinderfilmprojekte im Entwicklungs- oder Produktionsstadium zugesagt.

Das Gremium der Filmförderung Medienboard Berlin-Brandenburg vergibt im Rahmen seiner 2. Sitzung über 5,6 Mio. Euro an 25 Produktions- und Entwicklungsvorhaben. Gefördert wird damit die große Bandbreite des Filmschaffens am Standort  – von Kinofilmen und Highend Serien über Dokumentarfilme und 2 KI-Experimente bis zu Family Entertainment für die ganze Familie.

Zum fünften Mal verleiht das "Haus des Dokumentarfilms – Europäisches Medienforum Stuttgart e.V." (HDF) am 24. April 2026 in Berlin den Roman Brodmann Preis. Der mit 10.000 Euro ausgestattete Preis würdigt den politischen Dokumentarfilm mit besonderer Autorenhandschrift. Namensgeber ist der aus der Schweiz stammende Journalist und Filmemacher Roman Brodmann (1920-1990). Brodmann gilt als der heute bekannteste Vertreter der sogenannten Stuttgarter Schule.

Der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis 2026 geht an die Produzentin und Regisseurin Lena Karbe für "Innere Emigranten". Der Preis wird von der VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH gestiftet, würdigt die besondere Rolle von Produzent*innen bei Dokumentarfilmen und ist mit 7.500 Euro dotiert. Die Verleihung findet im Rahmen des DOK.fest München statt.

Mit dem Short Tiger Award der FFA werden am heutigen Freitag, den 17. April fünf Kurzfilme gewürdigt, die sich in besonderer Weise als Vorfilm fürs Kino eignen. An die Verleihung im Rahmen des Filmfests Dresden schließt sich am Samstag, den 18. April die Premiere des Kurzfilmprogramms Next Generation Short Tiger an, welches FFA und German Films gemeinsam präsentieren.

Von 12. bis 23. Mai 2026 ist die Croisette wieder ganz im Zeichen der Cineasten und Filmschaffenden, wenn die 79. Internationalen Filmfestspiele von Cannes stattfinden. Aus deutscher Sicht sind auch in diesem Jahr zahlreiche Filme vertreten. Sowohl im Wettbewerb als auch in den weiteren Sektionen laufen Filme mit deutscher Beteiligung, die mit Spannung erwartet werden. 

In ihrem großen Themenprogramm "based on true events?" untersuchen die Kurzfilmtage Oberhausen 2026 (28. April – 3. Mai) das Verhältnis von Realität und Fiktion im (dokumentarischen) Film. 

Nach der jüngsten Sitzung der Deutsch-Französischen Förderkommission in Paris erhalten drei Koproduktionen zusammen 825.000 Euro "Minitraité"-Produktionsförderung. Neben den Partnerinnen aus Deutschland und Frankreich sind an jedem der drei Filme Produktionsfirmen aus jeweils zwei weiteren Ländern beteiligt.

Das Programm des 41. DOK.fest München ist veröffentlicht: Zu sehen sind 106 Filme aus 49 Ländern. Davon sind 82 Filme erstmals in Deutschland zu sehen: 23 Filme laufen in Weltpremiere, 59 weitere Filme in internationaler oder Deutschlandpremiere. Das Programmteam konnte in diesem Jahr aus 1.440 eingereichten Filmen auswählen – ein neuer Höchstwert.

Der Film "Sorda – Der Klang der Welt" der spanischen Regisseurin Eva Libertad wurde gestern bei einer Zeremonie im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel zum Gewinner des LUX Audience Award 2026 erklärt. Er wurde gemeinsam von EU-Bürger*innen und Europaabgeordneten gewählt. 

Zum mittlerweile sechsten Mal feiert das neue Kurzfilmprogramm NEXT GENERATION SHORT TIGER in diesem Jahr Premiere im Rahmen des Filmfest Dresden, bevor es einen Monat später beim Festival de Cannes dem internationalen Publikum präsentiert wird.