"An Impossible Project", Source: Weltkino Filmverleih, DFF, © Weltkino Filmverleih GmbH
Florian Kaps

Ab Donnerstag im Kino: An Impossible Project

2008 – das erste iPhone war gerade auf dem Markt – entwickelte Dr. Florian Kaps eine vielleicht exzentrisch scheinende Obsession: Der ehemalige Biologe setzte sich in den Kopf, die letzte Polaroid-Fabrik der Welt in Enschede in den Niederlanden zu retten. Zunächst scheiterte er, denn die chemische Formel für die Sofortbilder war verloren. Doch Kaps gab nicht auf. Er beschloss, das geniale Format neu zu erfinden, und zog dafür Experten in aller Welt zurate. Filmemacher Jens Meurer porträtiert in seinem Dokumentarfilm "An Impossible Project" dieses Unterfangen. Er begleitet Kaps, der mit seiner Firma Supersense zum Spezialisten für vom Aussterben bedrohte Produkte geworden ist, zu jenen Handwerkern, die die analogen Dinge am Leben halten, vom Vinylfanatiker bis zum Buchbinder, und reflektiert den Gegensatz zwischen digital und analog, der unser Leben heute prägt. Der Film "An Impossible Project" ist dabei selbst ein mindestens unwahrscheinliches Projekt: Finanziert durch eine Kickstarter-Kampagne, wurde der Film nicht nur auf klassischem 35-mm-Material von Kodak gedreht, seine orchestrale Musik wurde direkt auf Vinyl eingespielt. Eine rundum stimmige, wunderbare Liebeserklärung an alles Analoge!

Aktuelles

Der Filmsichtungsmarathon ist geschafft und die Beiträge für den Wettbewerb Kino-TV des 30. Deutschen Kinder Medien Festivals Goldener Spatz stehen fest.

18 Filme werden im Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren. Produktionen aus 15 Ländern sind vertreten. 17 Filme werden als Weltpremiere gezeigt. Bei sieben Filmen haben Frauen Regie geführt.

Die Berlinale-Sektion Panorama hat heute ihr vollständiges Programm für die Ausgabe 2022 bekannt gegeben.

Die Berlinale Classics haben ihre finale Auswahl von insgesamt sieben digital restaurierten Filmen vorgestellt, die als Weltpremieren präsentiert werden.

Der Auswahlprozess für das 52. Berlinale "Forum" hat eine klare Erkenntnis hervorgebracht: So sehr die Pandemie das gesellschaftliche Leben lähmt, so wenig verlieren Filmemacher*innen weltweit ihren Einfallsreichtum und ihre Lust an der künstlerischen Arbeit. Die ausgewählten Arbeiten – im Hauptprogramm sind es 27 Langfilme, im "Forum" Special 14 Lang- und Kurzfilme – stellen dies eindrucksvoll unter Beweis.