Erich Pommer; Quelle: DFF
Erich Pommer

130. Geburtstag: Erich Pommer

Ob "Das Cabinet des Dr. Caligari" oder "Dr. Mabuse", "Der letzte Mann" oder "Metropolis", "Asphalt" oder "Der blaue Engel" - hinter all diesen und vielen weiteren deutschen Filmklassikern steht ein einziger Produzent: Erich Pommer prägte das Weimarer Kino wie kein anderer. Schon 1932 sagte Fritz Lang: "Die Ufa respektive die deutsche Filmindustrie verdankt ihren Aufstieg und damalige Weltgeltung nur ihm". Der Sohn eines Wäschehändlers begann nach einer kaufmännischen Lehre bereits vor dem Ersten Weltkrieg mit der Produktion von Filmen, bevor er ab den 1920ern erst bei der Decla, dann bei der Ufa mit künstlerischem Gespür und Offenheit gegenüber filmtechnischen Innovationen eine beispiellose Reihe von Erfolgen feierte und Regisseure wie Robert Wiene und Fritz Lang zu Stars machte. Im Zuge der "Arisierung" des deutschen Films 1933 ins Exil gezwungen, konnte Pommer später nie wieder an die Erfolge der Weimarer Zeit anschließen. Doch seine herausragende Bedeutung für die deutsche wie internationale Kinogeschichte ist unbestritten. Vor 130 Jahren, am 20. Juli 1889, wurde Erich Pommer in Hildesheim geboren.

Aktuelles

Mit einem Festakt im Schloss Biebrich feiert die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) am heutigen Donnerstag, 18. Juli 2019 ihr 70-jähriges Jubiläum. Auf den Tag genau wurde am selben Ort im Jahr 1949 der erste Film geprüft.

Ein spannungsgeladener Spielfilm von einem Oscar®-nominierten Regisseur auf der Piazza Grande, ein sensibler Film über das Leben als einen Raum des Möglichen im Wettbewerb und eine breite Auswahl an deutschen Produktionen in einer Vielzahl an Sektionen. Auch 2019 ist ein starkes Jahr in Locarno.

Am kommenden Mittwoch, 17. Juli, wird die Schauspielerin Uschi Glas im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt zu Gast sein und ihren Film "Club der einsamen Herzen" vorstellen.

Neben Julia Koschitz wird auch Bjarne Mädel beim diesjährigen Festival des deutschen Films in Ludwigshafen am Rhein mit dem Preis für Schauspielkunst geehrt werden.

In der 30. Jurysitzung des Berlinale World Cinema Fund (WCF) haben die Jurys insgesamt 13 Förderempfehlungen für Projekte aus Argentinien, Ecuador, Thailand, den Philippinen, Kolumbien, Nigeria, Südafrika, Senegal und Brasilien ausgesprochen.