Floh im Ohr
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Inhalt
Gerne würde sich der 75-jährige Bauer Lohhof aufs Altenteil zurückziehen – hätte er nur einen männlichen Nachfolger in der Familie, der den Hof bewirtschaften kann. Sein vor zwei Jahren tödlich verunglückter Sohn hat zwar zwei bildhübsche Töchter hinterlassen, aber die schlagen mit ihrer Zickigkeit jeden Ehekandidaten in die Flucht. Der Großknecht Karl zum Beispiel wäre ein idealer Schwiegersohn, aber die sture Hanna denkt gar nicht daran, ein bisschen nett zu ihm zu sein. Und Antje hat sich ausgerechnet den Postangestellten Friesecke ausgesucht!
Beides kommt für den alten Lohhof gar nicht in Frage. Um den launischen Frauen eins auszuwischen, heckt Lohhof mit Unterstützung seines gleichaltrigen Knechtes Claas einen Plan aus: Er verbreitet das Gerücht, es gäbe einen unehelichen Lohhof-Sohn, der demnächst auf dem Gut eintreffen und die Bewirtschaftung übernehmen würde – als alleiniger Erbe! Hanna und Antje sind außer sich: Ein "Bankert" soll den Hof erben? Das gilt es zu verhindern: Es muss geheiratet werden, und zwar schnell! Und vor allem: den richtigen Mann! Das ist allerdings leichter gesagt als getan, wie die beiden Damen bald feststellen müssen.
Credits
| Regie: | Paul Heidemann |
| Drehbuch: | Wolf Neumeister |
| Kamera: | Eduard Hoesch, Walter Roßkopf |
| Schnitt: | Bruno Jankowski |
| Musik: | Harald Böhmelt |
| Darsteller: | |
| Carla Werner | Erna |
| Alfred Maack | Ahlbeer |
| Franz Weber | Püttmann |
| Lieselott Klingler | Elsbeth |
| Sabine Peters | Hanna Lohhof |
| Fritz Genschow | Großknecht Karl Lührmann |
| Emil Heß | Großvater Christian Lohhof |
| Lotte Rausch | Tante Johanna Lohhof |
| Edith Oss | Antje Lohhof |
| Harald Paulsen | Tierarzt Dr. Heinicke |
| Produktionsfirma: | Tobis-Filmkunst GmbH (Berlin) (Herstellungsgruppe Robert Wuellner) |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DE) Floh im Ohr |
Fassungen
Original | |
| Format: | 35mm, 1:1,37 |
| Bild/Ton: | s/w, Tobis-Klangfilm |
| Aufführung: | Uraufführung (DE): 02.03.1943, Berlin, Atrium |
Prüffassung | |
| Länge: | 1998 m, 73 min |
| Prüfung/Zensur: | Zensur (DE): 01.03.1943, B.58694, Jugendverbot / nicht feiertagsfrei |




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