Darstellerin
Frankfurt am Main

Biografie

Mala Emde, geboren am 22. April 1996 in Frankfurt am Main, gab ihr Debüt vor der Kamera im Alter von elf Jahren mit einem kleinen Auftritt in der Krimiserie "Post Mortem" (2008). Von 2009 bis 2012 besuchte sie das Studio Sohl für Tanz, Theater & Musik in Frankfurt am Main, wo sie in mehreren Inszenierungen mitwirkte. Parallel dazu hatte sie kleinere und größere Nebenrollen unter anderem in der "Tatort"-Folge "Architektur eines Todes", in dem Fernsehspiel "Mittlere Reife" (2012) sowie in drei Folgen der Kinder-Krimiserie "Krimi.de" (2011, 2013).

Zentrale Rollen spielte Emde in der TV-Komödie "Sommer in Rom" (2013), als Teenagerin, die gar nicht erfreut darüber ist, mit ihrer Familie nach Rom zu ziehen, und in dem Familiendrama "Das Paradies in uns" (2013, TV), als sich vernachlässigt fühlende Tochter eines Elternpaars, das den Tod des geliebten ältesten Sohnes verwinden muss.

Ihre erste Hauptrolle hatte Mala Emde an der Seite von Götz Schubert in Raymond Levys Doku-Drama "Meine Tochter Anne Frank" (2015): Ihre Verkörperung der Anne Frank brachte ihr den Nachwuchsförderpreis des Bayerischen Fernsehpreises ein; außerdem erhielt sie Nominierungen für den Günter Strack Fernsehpreis, den New Faces Award und den Hessischen Filmpreis. Ebenfalls 2015 sah man sie in der Hauptrolle der Marie in dem Märchenfilm "Nussknacker und Mausekönig" (TV).

Eine weitere TV-Hauptrolle hatte sie, erneut unter der Regie von Raymond Levy, in der "Tatort"-Folge "Borowski und das verlorene Mädchen" (2016), als junge Frau, die unter den Einfluss von Islamisten gerät. Im gleichen Jahr gehörte sie zum Ensemble des Psychothrillers "Neben der Spur - Todeswunsch". Weiterhin begann Emde 2016 ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch' in Berlin.

In dem preisgekrönten Jugend-Fantasyabenteuer "Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel" (2016), das im Februar 2017 startete, hatte Emde eine Hauptrolle als abenteuerlustige Gamerin; wenig später sah man sie in Julia von Heinz' Historienfilm "Katharina Luther" (2017, TV) als Adelstochter Ave von Schönfeld.

Ebenfalls 2017 spielte sie an der Seite von Martina Gedeck die Titelrolle in der Marlen-Haushofer-Verfilmung "Wir töten Stella", als Studentin, die eine verhängnisvolle Affäre mit einem Familienvater beginnt. 

Für ihre Hauptrolle in dem philosophischen Roadmovie "303" (2018) wurde sie beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern mit dem Nachwuchsdarsteller*innenpreis ausgezeichnet. Heinrich Breloer besetzte sie in der Filmbiografie "Brecht" (2019) als Paula Banholzer, die erste Jugendliebe Bertolt Brechts. Die zweite Staffel der Erfolgsserie "Charité" (2019) zeigte sie als engagierte und (zunächst) linientreue Jungmedizinerin während der Nazizeit. 

Nach einer kleineren Rolle in Jan-Ole Gersters Charakterstudie "Lara" (2019) sah man Emde in einer Hauptrolle von "Oktopus und Muräne", über zwei Jugendfreunde, deren nostalgisches Treffen aus dem Gleichgewicht gerät, weil einer von ihnen seine Freundin mitbringt. 

Julia von Heinz besetzte Emde in der Hauptrolle des Antifa-Dramas "Und morgen die ganze Welt" (2020), als politisch engagierte Studentin, die sich der Antifa anschließt und zunehmend gewaltbereit agiert. Der Film feierte bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig Premiere, wo Emde mit dem Preis der unabhängigen Filmkritik, dem Bisato d'Oro, ausgezeichnet wurde. Der deutsche Kinostart erfolgte im Oktober 2020. 
 

 

 

FILMOGRAFIE

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