Darsteller, Regie, Drehbuch, Kamera
Calw

Biografie

Ed Herzog wurde am 5. November 1965 in Calw im Schwarzwald geboren. Von 1991 bis 1998 studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), wo er mit "Happy Weekend" (1993) und "Eine Schürze aus Speck" (1994) erste Kurzfilmarbeiten realisierte. Erstgenannter bildete auch die Grundlage für sein Spielfilmdebüt "Happy Weekend" (1996), auf das der vielfach preisgekrönte Kurzfilm "Ku'damm Security" (1997) folgte.

Nach seinem Studium drehte Herzog zunächst für das Fernsehen, darunter mehrere Serienfolgen ("Himmel und Erde", "Der Fahnder", "Der Elefant") sowie der abendfüllende TV-Film "Bloch: Schwarzer Staub". 2005 inszenierte er mit dem transatlantischen Road Movie "Almost Heaven" seinen zweiten Kinofilm, in dem Heike Makatsch die Hauptrolle übernahm und für den Herzog gemeinsam mit Co-Autor Paul Herzberg das Drehbuch schrieb. Makatsch spielte auch die Hauptrolle in Herzogs drittem Kinofilm "Schwesterherz" (2006), über eine nur vordergründig selbstsichere Musikproduzentin, die mit ihrer kleineren Schwester nach Benidorm in Urlaub fährt.

Danach widmete Herzog sich einige Jahre ausschließlich der Fernseharbeit: Er drehte mehrere Folgen der Krimiserien "Unter Verdacht", "Polizeiruf 110" und "Tatort", darunter auch zwei Fälle des Konstanzer "Tatort"-Teams Eva Mattes und Sebastian Bezzel.

Erst 2013, sieben Jahre nach "Schwesterherz", inszenierte er wieder einen Kinofilm: den bayerischen Heimatkrimi "Dampfnudelblues" nach dem Roman von Rita Falk. Die Hauptrolle des sympathischen Dorfpolizisten Franz Eberhofer spielte Sebastian Bezzel. 2014 folgte mit "Winterkartoffelknödel" ein weiterer "Eberhofer-Krimi". Nach dem Konstanz-"Tatort" "Côte d'Azur"(2015) verfilmte Herzog erneut zwei "Eberhofer-Krimis" in Folge: "Schweinskopf al dente" (Kinostart: August 2016) und "Grießnockerlaffäre" (Start: 2017). Letzterer wurde beim Bayerischen Filmpreis 2018 als Beste Produktion ausgezeichnet (ex aequo "The Happy Prince").

Für die Krimireihe "Tatort" drehte Herzog die Folge "Der wüste Gobi" (2017), ein Fall des Weimarer Ermittlerteams Lessing und Dorn (Nora Tschirner und Christian Ulmen).

Mit "Sauerkrautkoma"(2018) inszenierte er anschließend einen weiteren, erfolgreichen "Eberhofer-Krimi", der beim Bayerischen Filmpreis 2019 den Publikumspreis gewann. Beim Münchner Filmfest feierte im Juni 2019 Herzogs TV-Krimi "Ein verhängnisvoller Plan" Premiere, über einen Polizisten, der eines morgens neben seiner toten Geliebten aufwacht; er kann sich an nichts erinnern und beschließt, die Leiche verschwinden zu lassen.  

Wenige Wochen später, Anfang August 2019, kam bereits Herzogs nächster Film in die Kinos: der sechste "Eberhofer-Krimi" mit dem Titel "Leberkäsjunkie".

FILMOGRAFIE

2020
  • Regie
  • Drehbuch
2018/2019
  • Regie
  • Drehbuch
2017/2018
  • Regie
  • Drehbuch
2016/2017
  • Regie
2016/2017
  • Regie
2015/2016
  • Regie
  • Drehbuch-Mitarbeit
2014/2015
  • Regie
2014
  • Regie
  • Drehbuch
2011/2012
  • Regie
2008
  • Regie
2008
  • Regie
2006
  • Regie
2004/2005
  • Regie
  • Drehbuch
1997
  • Regie
  • Drehbuch
1996/1997
  • Kamera
1995/1996
  • Regie
  • Drehbuch
1994
  • Regie
  • Drehbuch
1993
  • Regie
  • Drehbuch
1991/1992
  • Darsteller
  • Co-Regie
1987/1988
  • Darsteller
  • Co-Regie
1987/1988
  • Co-Regie