Thomas Müntzer

DDR 1955/1956 Spielfilm

Inhalt

Der junge Thomas Müntzer kommt 1523 mit seiner Frau Ottilie ins thüringische Allstedt, wo er eine Pfarrstelle antreten soll. Als Anhänger der Lehre Luthers sieht er in der Bibel nicht nur Ansätze zu geistlichen, sondern auch zu weltlichen Reformen. Als es mit Luther darüber zum Zerwürfnis kommt und sich dieser von der notleidenden Landbevölkerung abwendet, erhebt sich Müntzer zu deren Sprecher. Er ist gezwungen, nach Süddeutschland zu gehen, wo er mit aufständischen Bauern zusammenkommt.

Doch sein Weg führt ihn zurück nach Thüringen. 1925 bildet er gemeinsam mit Heinrich Pfeiffer in Mühlhausen das Zentrum des thüringischen Bauernaufstandes, dessen Erfolg allerdings darunter leidet, dass Bauern und Handwerker nicht imstande scheinen, an einem Strang zu ziehen. In Frankenhausen wird er zum Anführer eines Bauernheers, das sich in einer Schlacht den Fürsten stellt – und vernichtend geschlagen wird. Müntzer wird festgesetzt und für seine aufrührerischen Taten zum Tod durch Enthaupten verurteilt.

Die Ausstattung dieser Filmseite wurde durch die DEFA-Stiftung gefördert.

 

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Credits

Drehbuch

Kamera

Schnitt

Musik

Darsteller

Alle Credits

Regie-Assistenz

Drehbuch

Szenarium

Dramaturgie

Kamera

Kamera-Assistenz

Standfotos

Bauten

Schnitt

Musik

Musikalische Leitung

Darsteller

Produktionsleitung

Aufnahmeleitung

Länge:
3670 m, 135 min
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
Agfa Wolfen, Ton
Aufführung:

Uraufführung (DD): 17.05.1956, Berlin, Volksbühne

Titel

  • Originaltitel (DD) Thomas Müntzer

Fassungen

Original

Länge:
3670 m, 135 min
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
Agfa Wolfen, Ton
Aufführung:

Uraufführung (DD): 17.05.1956, Berlin, Volksbühne