Volker Michalowski

Weitere Namen
Volker 'Zack' Michalowski (Weiterer Name) Volker Zack (Weiterer Name) Volker Jablinski (Geburtsname)
Darsteller
Dresden

Biografie

Volker Michalowski wurde 1971 in Dresden, damals DDR, geboren. Da er sich weigerte, der sozialistischen FDJ beizutreten, konnte er kein Abitur machen. Stattdessen begann er eine Ausbildung als Instandhaltungsmechaniker. Daneben engagierte er sich für Pazifismus, war in der Jungen Gemeinde aktiv und pflegte einen Austausch mit der Kirche von Unten. Im Jahr 1989 gründete er mit Freunden die Punkrock-Band 'Fehlschicht'; im gleichen Jahr wurde er mehrmals vom Ministerium für Staatssicherheit verhaftet, weil er an Protestaktionen und Demonstrationen teilgenommen hatte. Nach der Wende leistete er 1990 seinen Zivildienst ab und nahm parallel dazu von 1990 bis 1992 Schauspielunterricht bei Falk Weselski. Von 1996 bis 2001 studierte er Schauspiel an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 2003 nahm er an einem Schauspielkurs der Filmakademie Ludwigsburg teil, wo sein Talent als Comedian entdeckt wurde.

Ab 2003 spielte Volker Michalowski, der auch unter dem Künstlernamen Volker Zack firmiert, erste kleine Rollen in Fernsehproduktionen. Der Durchbruch gelang ihm 2005 mit der Comedyshow "Zack! Comedy nach Maß", deren Titel ironisch auf seine geringe Körpergröße von 1,56 Metern anspielte; bis 2008 wurden insgesamt vier Staffeln der Sendung produziert. Daneben wirkte Michalowski in einzelnen Serienfolgen sowie in Fernsehspielen mit; in der vierten Staffel der Kinderserie "Ein Engel für alle" (2008) sah man ihn in einer durchgehenden Rolle als Bürgermeister.

Im Kino hatte Michalowski während dieser Zeit zwei kleine, aber prägnante Auftritte: In Dominik Grafs "Der rote Kakadu" (2006) spielte er den "kleinen Lewerenz", den unscheinbaren Sohn eines ehemaligen Großfabrikanten und Spaßvogel der "Kakadu"-Clique. In Florian Henckel von Donnersmarcks "Das Leben der Anderen" (2006) war er ein Schriftexperte der Stasi. Dieser Auftritt machte Quentin Tarantino auf ihn aufmerksam, der ihn daraufhin in "Inglourious Basterds" (2009) besetzte: In der viel gerühmten Szene in einem Bierkeller war er einer der am "Wer bin ich"-Spiel teilnehmenden Nazi-Soldaten.

In den Jahren danach sah man Michalowski vor allem wieder in Serien-Gastrollen. Seit 2012 spielt er in dem Kinderprogramm "Motzgurke-TV" den stets schlecht gelaunten Hausmeister Griesgrämer, der von den Kindern der Nachbarschaft nur "die Motzgurke" genannt wird. Im Kino hatte er kleinere Rollen, etwa als Barbesucher in der Komödie "3faltig" (2012), als Friseur in "Ludwig II." (2012), als Knastbruder in "Grand Budapest Hotel" (2014) oder als Provinzpolizist in "Schmidts Katze" (2015).

Seine erste Kino-Hauptrolle spielte Volker Michalowski 2016 in dem märchenhaften Abenteuerfilm "König Laurin": Darin verkörperte er die Titelfigur, einen eigenwilligen Zwergenkönig. Für diese Rolle wurde er beim Kinderfilmfestival Goldener Spatz als Bester Darsteller ausgezeichnet.

Im gleichen Jahr gehörte Michalowski in einer Nebenrolle zum Ensemble von Werner Herzogs internationaler Produktion "Salt and Fire".

 

FILMOGRAFIE

2018-2020
  • Darsteller
2018-2020
  • Darsteller
  • Sprecher
2015/2016
  • Darsteller
2015/2016
  • Darsteller
2014/2015
  • Darsteller
2013/2014
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2012
  • Darsteller
2011/2012
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2011
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2011
  • Darsteller
2010/2011
  • Darsteller
2010
  • Darsteller
2009-2011
  • Darsteller
2009
  • Darsteller
2009
  • Darsteller
2009
  • Darsteller
2008
  • Darsteller
2008
  • Darsteller
2006/2007
  • Darsteller
2006
  • Darsteller
2005/2006
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2005/2006
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2005/2006
  • Darsteller
2004/2005
  • Darsteller
2004-2006
  • Darsteller