Robert van Ackeren

Weitere Namen
Robert van Ackeren (Schreibvariante)
Darsteller, Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Ton, Sonstiges, Produzent
Berlin

Biografie

Robert van Ackeren wurde am 22.12.1946 als Sohn holländischer Eltern in Berlin geboren. Nach der Ausbildung zum Diplom-Kameramann an der Fachschule für Optik und Fototechnik Berlin begann er 1964 Kurz- und Dokumentarfilme zu drehen. Als technisch überaus versierter Kameramann arbeitete er mit einigen der wichtigsten Vertreter des deutschen Films zusammen, darunter Klaus Lemke (Brandstifter, 1969), Werner Schroeter ("Eike Katappa") und Roland Klick ("Deadlock", 1970).

 


Nachdem seine ersten Regiearbeiten wie "Blondie"s Number One" (1971) noch deutlich vom amerikanischen Underground-Kino beeinflusst waren, entwickelte van Ackeren seit der satirischen Tragikomödie "Harlis" (1972; Bundesfilmpreis, Ernst-Lubitsch-Preis) einen ganz eigenen Stil, der sich durch eine stilisierte Bildsprache sowie eine ironisch distanzierte Erzählweise auszeichnet. Sei es "Die flambierte Frau" (1983), der von einer Frau erzählt, die aus ihrem bürgerlichen Leben ausbricht, um als Edelprostituierte zu arbeiten, oder "Die wahre Geschichte von Männern und Frauen" (1992), der sich auf satirische Weise mit dem "Geschlechterkampf" befasst: Häufig spielen van Ackerens Filme im Milieu der High Society und drehen sich um verlogene bürgerliche Moral, käufliche Liebe, (materielle) Begierden und sexuelle Obsessionen – letzteres auf bisweilen sehr freizügige Weise.

Auch "Der letzte Schrei" (1974) um eine bankrotte Fabrik, die den Arbeitern überlassen wird, entwickelt sich zu einer bitterbösen Satire um groteske Geschäfts- und Sexualpraktiken. Der umstrittene Dokumentarfilm "Deutschland privat" (1980) ging noch einen Schritt weiter: In einer Zeitungsanzeige forderte van Ackeren dazu auf, ihm private Amateurfilme zu schicken, die er zu einem Sittenbild deutscher Lebenswirklichkeit montierte – wobei ihm zahlreiche Kritiker vorwarfen, seine "Darsteller" lediglich zur Schau zu stellen.

Trotz seiner durchaus erfolgreichen Karriere, in deren Verlauf er etwa der "flambierten Frau" Gudrun Landgrebe zum Durchbruch verhalf, drehte Robert van Ackeren seit dem kommerziell mäßigen Erfolg von "Die wahre Geschichte von Männern und Frauen" viele Jahre keinen Film mehr, bis er mit "Deutschland Privat - Im Land der bunten Träume" 2007 erneut eine Amateurfilm-Kompilation herausbrachte.

FILMOGRAFIE

2006/2007
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt
  • Ton-Bearbeitung
  • Produzent
1991/1992
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent
1987/1988
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent
1986/1987
  • Co-Produzent
1982/1983
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent
1980/1981
  • Co-Produzent
1980
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt
  • Ton-Bearbeitung
  • Produzent
1979/1980
  • Regie
  • Drehbuch
1977/1978
  • Regie
  • Drehbuch
1974/1975
  • Regie
  • Drehbuch
  • Co-Produzent
1972
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent
1971
  • Regie
  • Kamera
1971
  • Regie
  • Drehbuch
  • Kamera
1971
  • Kamera
1970
  • Kamera
1970
  • Regie
  • Kamera
1969/1970
  • Kamera
1969
  • Kamera
1969
  • Kamera
1969
  • Kamera
1969
  • Regie
  • Drehbuch
1968/1969
  • Kamera
1968/1969
  • Kamera
1968
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent
1968
  • Regie
  • Drehbuch
1967/1968
  • Kamera
1967
  • Regie
1967
  • Regie
1966
  • Kamera
1966
  • Regie
  • Drehbuch
  • Produzent
1965
  • Regie
  • Drehbuch
  • Kamera
  • Schnitt
1965
  • Regie
  • Drehbuch
  • Kamera
1964 (?)
  • Regie
  • Drehbuch
  • Kamera
1964 (?)
  • Regie
  • Drehbuch
  • Kamera