Wendungsreiches Melodram um die Leidensgeschichte der Sängerin Vera, die wegen Mordes an dem Komponisten Michailow vor Gericht steht. Im Verlauf des Prozesses enthüllt die Angeklagte unter Ausschluss der Öffentlichkeit ihre persönliche Tragödie: Als junge Frau war Vera an der Warschauer Oper engagiert und spielte dort in Michailows "Mazurka".
Zugunsten ihrer Heirat mit Rittmeister Boris Kierow beendete Vera ihre Karriere, doch bei einem Widersehen mit den alten Kollegen wird sie nach zuviel Alkoholgenuss bewusstlos und von Michailow vergewaltigt. Vera wird schwanger, und nach der Geburt bleibt das Kind, Lisa, beim Vater und dessen neuer Frau. Jahre später entdeckt Vera während einer Vorstellung Michailow, der gerade die ahnungslose Lisa verführt. Aus Angst, dass sich Michailow an seiner eigenen Tochter vergeht, erschießt Vera den Komponisten vor den Augen der Theaterbesucher. Nach ihrer Aussage erhält Vera ein mildes Urteil. Vor dem Gerichtssaal trifft sie Lisa, die nicht weiß, dass Vera ihre Mutter ist. Vera verabschiedet sich von ihrer Tochter, ohne ihr Geheimnis zu verraten.
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