Darsteller, Drehbuch
Hamburg

Biografie

Gernot Gricksch, geboren 1964 in Hamburg, absolvierte nach dem Schulabschluss zunächst ein Volontariat als Fotojournalist bei der Transglobe Agency Foto-Presse-Produktion GmbH in Hamburg. Ende der achtziger Jahre begann er als Filmjournalist und Kritiker zu arbeiten; von 1990 bis 2008 war er vor allem für die damals sehr populäre Zeitschrift Cinema tätig, zunächst als Redakteur, dann als fester freier Autor. Daneben schrieb Gricksch Sachbücher wie "Godzilla. Von Japan bis Hollywood: alles über das berühmteste Monster der Filmgeschichte" (1998) und "Kaiserschmarren und Koitus. Ungewöhnliche Rezepte für jede Lebenslage" (1999). Sein Debüt als Romanautor gab er mit "Die Herren Hansen erobern die Welt" (1999).

Ein großer Romanerfolg gelang ihm 2005 mit "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe", der 2007 von Leander Haußmann verfilmt wurde – Gricksch schrieb dafür selbst das Drehbuch und erhielt dafür die Preise für das Beste Drehbuch bei den Nordischen Filmtagen Lübeck und beim Bayerischen Filmpreis 2009. Als Drehbuchautor schrieb er die Vorlage zu der TV-Komödie "Fasten à la Carte" (2009).

Nach dem Verkaufserfolg seines ersten Kinderbuchs "Die Paulis außer Rand und Band" (2009) wurde er Stammautor des traditionsreichen Cecilie-Dressler-Verlags. Mit "Im Tal der Buchstabennudeln" (2010) und "Nicht drücken" (2012) folgten weitere Kinderbücher. Daneben verfasste Gricksch unter anderem die Romane "Freilaufende Männer" und "Das Leben ist nichts für Feiglinge", die 2011 von Matthias Tiefenbacher bzw. 2012 von André Erkau verfilmt wurden. Zu beiden Verfilmungen schrieb er auch das Drehbuch.

Auch sonst begann Gricksch verstärkt als Drehbuchautor zu arbeiten. So zeichnete er für die Vorlagen zu Sönke Wortmanns "Das Hochzeitsvideo" (2012), der TV-Komödie "Die Lichtenbergs – Mein Bruder, die Liebe und ich" (2014) und der Krimireihe "Kommissar Dupin" (2014-2015) verantwortlich. Außerdem schrieb er mit "Die heldenhaften Jahre der Kirschkernspuckerbande" (2013) und "Morgens in unserem Königreich" (2014) zwei weitere Romane, sowie mit "Die Paulis in Tatukaland" (2014) eine Fortsetzung seines ersten Kinderbuch-Erfolgs.

Das Drehbuch zu der christlich-muslimischen Culture-Clash-Komödie "Der Hodscha und die Piepenkötter" (2011), nach dem gleichnamigen Roman von Birand Bingül, wurde von Buket Alakuş verfilmt. Für Regisseur André Erkau schrieb er das Originaldrehbuch "Happy Burnout" (2017), über einen Alt-Punk, der eine Therapiegruppe aufmischt. Das märchenhafte Flug-Roadmovie "Grüner wird’s nicht" (2018) mit Elmar Wepper war erneut eine Roman-Adaption (nach Jockel Tschiersch), diesmal mit Florian Gallenberger als Regisseur. Bei der Sitcom "Tanken: mehr als Super" (2018) fungierte Gricksch als Chefautor des Drehbuchteams. Ende 2018 lief die TV-Komödie "Extraklasse" (Regie: Matthias Tiefenbacher), mit Axel Prahl als Hilfslehrer, der es an einer Berliner Abendschule mit Problemschülern zu tun bekommt.

 

FILMOGRAFIE

2017/2018
  • Drehbuch
2016/2017
  • Drehbuch
2011/2012
  • Drehbuch-Mitarbeit
2011/2012
  • Drehbuch
  • Vorlage
2011/2012
  • Drehbuch
2007/2008
  • Darsteller
  • Drehbuch
  • Vorlage