Exil

Belgien Deutschland Kosovo 2018-2020 Spielfilm

Inhalt

Erst hängt eine tote Ratte an der Tür des Hauses, in dem Xhafer mit seiner Frau und den Kindern lebt. Dann kommen Mails "versehentlich" nicht an. Die Anzeichen, dass der Pharmaingenieur an seinem Arbeitsplatz gemobbt und schikaniert wird, mehren sich. Und auch wenn weder seine Frau noch seine Kolleg*innen ihm Glauben zu schenken scheinen, fühlt sich der aus dem Kosovo stammende, seit Jahren gut integrierte Mann immer stärker aus der (deutschen) Gemeinschaft ausgestoßen. Oder verliert er den Bezug zur Realität?

In seinem zweiten Langfilm seziert Regisseur Visar Morina die psychische Wirkung sozialer Ausgrenzung und inszeniert sie als Wechselspiel von Zugehörigkeit und Entfremdung. In subtilen, sich mit dem Zustand seines Protagonisten nach und nach verändernden Bildern und mit präzise agierenden Hauptdarsteller*innen zeigt er, welche Rolle die Persönlichkeit bei der Integration in eine andere Gesellschaft spielt, und wie schnell ein vermeintlich stabiles Identitätsgerüst Risse bekommen kann.

Quelle: 70. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Alle Credits

Regie

Regie-Assistenz

Drehbuch

Kamera

Standfotos

Art Director

Ausstattung

Kostüme

Schnitt-Assistenz

Ton-Design

Casting

Darsteller

Herstellungsleitung

Produktionsleitung

Produktions-Assistenz

Produktions-Koordination

Dreharbeiten

    • 04.08.2018 - 22.10.2018: Köln und Umgebung
Länge:
121 min
Format:
DCP, 1:2,39 (CinemaScope)
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 17.02.2020, 197698, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 24.02.2020, Berlin, IFF - Panorama;
Kinostart (DE): 20.08.2020

Titel

  • Originaltitel (DE) Exil
  • Weiterer Titel Exile

Fassungen

Original

Länge:
121 min
Format:
DCP, 1:2,39 (CinemaScope)
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 17.02.2020, 197698, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 24.02.2020, Berlin, IFF - Panorama;
Kinostart (DE): 20.08.2020

Auszeichnungen

Deutscher Drehbuchpreis 2018
  • Goldene Lola