"Generation Beziehungsunfähig", Source: Warner Bros. Pictures Germany, DFF, © Tom Trambow
Frederick Lau, Luise Heyer

Neu im Kino: Generation Beziehungsunfähig

Als 2016 das Sachbuch "Generation Beziehungsunfähig", über die vermeintliche Liebesunfähigkeit der 'Generation Y', zu einem Bestseller avancierte, war eine Verfilmung nur noch eine Frage der Zeit. Hier ist sie nun, und sie kann sich sehen lassen: Frederick Lau spielt den Berliner Tim, der sein Leben in vollen Zügen genießt – ohne feste Bindung, dafür mit jeder Menge loser Affären. Bis er die eigenwillige Ghost (Luise Heyer) trifft und sich Hals über Kopf verliebt. Das Problem bei der Sache: Ghost hat an einer festen Bindung so wenig Interesse wie bisher auch Tim. Nun gilt es für ihn, Überzeugungsarbeit zu leisten… Regisseurin Helena Hufnagel, die auch am Drehbuch mitwirkte, hat bereits in ihrem preisgekrönten Langfilmdebüt "Einmal bitte alles" (ebenfalls mit Heyer in der Hauptrolle) ihr Gespür für die Nöte der Generation Y bewiesen. In "Generation Beziehungsunfähig" spielt sie auf sehr amüsante Weise mit den provokanten Thesen der Buchvorlage, nimmt ihre Figuren bei allem Humor dennoch ernst. Schön ist die Idee, dass hier zur Abwechslung die Frau und nicht der Mann von den Vorzügen einer festen Partnerschaft überzeugt werden muss. Am Ende ist der Film natürlich weniger Generationsporträt denn vielmehr eine Beziehungskomödie – doch auch als solche funktioniert er ausgezeichnet.

Aktuelles

Vom 1. bis 11. September 2021 versammeln sich am Lido von Venedig wieder Filmfreund*innen, Stars und Branchenvertreter*innen, um auf den 78. Internationalen Filmfestspielen das Kino hochleben zu lassen.

Die Schauspielerin Cornelia Froboess erhält bei der Verleihung des Deutschen Schauspielpreises 2012 (DSP) am 3. September 2021 für ihr schauspielerisches Schaffen den Ehrenpreis Lebenswerk des Bundesverbands Schauspiel BFFS.

Der "Preis für Schauspielkunst" des Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein geht in diesem Jahr an den Schauspieler Ulrich Matthes.

Die Filmförderungsanstalt FFA stellt 350.000 Euro als Soforthilfe für Kinos zur Verfügung, die von der jüngsten Hochwasserkatastrophe in Deutschland betroffen sind.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat die diesjährigen Kinoprogrammpreise vergeben. Insgesamt 245 Kinos bekommen die bis zu 50.000 € hohen Prämien verliehen.