Requiem

Requiem

Deutschland 2004-2006, Spielfilm

Inhalt

Inspiriert von einer wahren Begebenheit, erzählt der Film die Geschichte von Michaela Klingler, einer jungen Frau. Zerrissen zwischen Familie, Glaube und Krankheit, wird sie noch Anfang der 70er Jahre Opfer eines Exorzismus. In einem streng katholischen Elternhaus aufgewachsen, zieht sie mit 21 Jahren nach Tübingen, um dort Pädagogik zu studieren. Während sie in ihrem Vater einen Verbündeten hat, der ihr den Rücken stärkt, sieht die besorgte Mutter, die ihre an Epilepsie erkrankte Tochter in einen engen Kokon aus Verboten und Vorsichtsmaßnahmen einzuspinnen versucht, dem Studium mit gemischten Gefühlen entgegen.Glücklich, das kleinbürgerliche Umfeld hinter sich gelassen zu haben, genießt Michaela die neue Freiheit und findet in Hanna und Stefan schnell Freunde an der Uni. Doch Michaela wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: Trotz ärztlicher Behandlung hat sie immer öfter mit epileptischen Anfällen und Wahnvorstellungen zu kämpfen. Sie hört Stimmen und glaubt, von Dämonen besessen zu sein. Als Hanna sie eines Morgens bewusstlos zwischen umgestoßenen Möbeln im Zimmer ihres Studentenwohnheims findet, kann Michaela ihrer Freundin die schwierige Vergangenheit, die sie hinter sich lassen wollte, nicht länger verheimlichen.

In ihrer Verzweiflung sucht Michaela dort Hilfe, wo sie es gewohnt ist: in der Kirche ihres Heimatortes und bei ihrem Vertrauten, dem Dorfpfarrer Landauer. Landauer macht sie mit einem Kollegen bekannt. Nach anfänglichem Misstrauen lässt sich Michaela auf ein langes Gespräch mit dem jungen Priester Martin Borchert ein. Anschließend geht es Michaela besser, sie fühlt sich leicht und beschwingt.

Doch als sie die Weihnachtsferien bei den Eltern verbringt, verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand erneut. Zunächst kommt es zu einem offenen Streit mit der Mutter, dann erlebt Michaela einen schlimmen Anfall. Die Eltern wissen sich keinen anderen Rat, der zunehmend aggressiven Tochter zu helfen, als die Priester zu verständigen. Nach Gesprächen im Familienkreis und einem gemeinsamen Gebet stimmt Michaela schließlich einem Exorzismus zu.

Quelle: 56. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Regie:Hans-Christian Schmid
Drehbuch:Bernd Lange
Kamera:Bogumil Godfrejow
Schnitt:Hansjörg Weißbrich, Bernd Schlegel
  
Darsteller: 
Sandra HüllerMichaela Klingler
Burghart KlaußnerKarl Klingler
Imogen KoggeMarianne Klingler
Friederike AdolphHelga Klingler
Anna BlomeierHanna Imhof
Nicholas ReinkeStefan Weiser
Jens HarzerMartin Borchert
Walter SchmidingerGerhard Landauer
Irene KuglerHeimleiterin
Johann Adam OestProfessor Schneider
Eva LöbauKrankenschwester
  
Produktionsfirma:23/5 Filmproduktion GmbH (Berlin)
Produzent:Hans-Christian Schmid

Alle Credits

Regie:Hans-Christian Schmid
Regie-Assistenz:Christopher Doll
Script:Kerstin Faude
Drehbuch:Bernd Lange
Kamera:Bogumil Godfrejow
Kamera-Assistenz:Yvonne Geiler
2. Kamera:Fabian Rösler
Standfotos:Fabian Rösler
Licht:Fabian Rösler
Szenenbild:Christian Martin Goldbeck, Eva Stiebler
Requisite:Johannes Pfaller, David Hoffmann
Maske:Monika Münnich, Nadine Schränkler
Kostüme:Bettina Marx
Schnitt:Hansjörg Weißbrich, Bernd Schlegel
Schnitt-Assistenz:Ines Schalý
Ton:Marc Parisotto
Ton-Assistenz:Gregory Fernandez
Ton-Bearbeitung:Dirk Jacob, Lars Ginzel
Mischung:Martin Steyer
Casting:Simone Bär
  
Darsteller: 
Sandra HüllerMichaela Klingler
Burghart KlaußnerKarl Klingler
Imogen KoggeMarianne Klingler
Friederike AdolphHelga Klingler
Anna BlomeierHanna Imhof
Nicholas ReinkeStefan Weiser
Jens HarzerMartin Borchert
Walter SchmidingerGerhard Landauer
Irene KuglerHeimleiterin
Johann Adam OestProfessor Schneider
Eva LöbauKrankenschwester
  
Produktionsfirma:23/5 Filmproduktion GmbH (Berlin)
in Co-Produktion mit:Südwestrundfunk (SWR) (Stuttgart), Westdeutscher Rundfunk (WDR) (Köln), Bayerischer Rundfunk (BR) (München), Arte Deutschland TV GmbH (Baden-Baden)
Produzent:Hans-Christian Schmid
Redaktion:Sabine Holtgreve (Südwestrundfunk [SWR]), Georg Steinert, Wolf-Dietrich Brücker, Bettina Reitz
Ausführender Produzent:Uli Putz
Herstellungsleitung:Anja C. Klement
Produktionsleitung:Katja Siegel
Aufnahmeleitung:Nina Klingen
Dreharbeiten:11.2004-12.2004: Tübingen und Umgebung
Erstverleih:X Verleih AG (Berlin)
Filmförderung:MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (Stuttgart), Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH (MBB) (Potsdam), Filmförderungsanstalt (FFA) (Berlin), Beauftragte/r der Bundesregierung für Kultur und Medien -Filmförderung- (Berlin)
Länge:2520 m, 92 min
Format:35mm, Cinemascope
Bild/Ton:Farbe, Dolby Digital
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung: 25.01.2006, 104104, ab 12 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung: 17.02.2006, Berlin, IFF - Wettbewerb;
Kinostart: 02.03.2006;
TV-Erstsendung (DE FR): 06.02.2009, Arte

Titel

Originaltitel (DE) Requiem

Fassungen

Original

Länge:2520 m, 92 min
Format:35mm, Cinemascope
Bild/Ton:Farbe, Dolby Digital
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung: 25.01.2006, 104104, ab 12 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung: 17.02.2006, Berlin, IFF - Wettbewerb;
Kinostart: 02.03.2006;
TV-Erstsendung (DE FR): 06.02.2009, Arte
 

Auszeichnungen

Preis der deutschen Filmkritik 2007
Beste Darstellerin
Bester Spielfilm
 
Tallin Black Nights Festival 2006
Darstellerinnenpreis
 
Montageforum Film+ 2006
Schnitt-Preis in der Kategorie Spielfilm
 
IFF Sitges 2006
Beste Darstellerin
Bester Film
Premi de la Crítica José Luis Guarner
 
Deutscher Filmpreis 2006
Lola, Beste Nebendarstellerin
Lola in Silber (ex aequo >Knallhart<), Bester Spielfilm
Lola, Bestes Kostümbild
Lola, Beste Tongestaltung
Lola, Beste Darstellerin
 
Jury der evangelischen Filmarbeit 2006
Film des Monats
 
IFF Berlin 2006
Silberner Bär, Beste Darstellerin
FIPRESCI-Preis
 
FBW 2006
Prädikat: besonders wertvoll
 
Bayerischer Filmpreis 2006
Beste Nachwuchsdarstellerin
 

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