Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit
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In seinem episodisch angelegten, poetischen Film-Essay beschäftigt sich Alexander Kluge mit dem Phänomen "Zeit" und denkt über das Kino in gesellschaftskritischer Wirklichkeit nach. Die Spielsequenzen sind skizzenhaft angelegt und handeln unter anderem von einer Frau, die sich einem deutschen Soldaten hingibt, um die Schätze der polnischen Filmgeschichte zu retten; oder von einem Regisseur, der während eines Drehs erblindet und dennoch nicht aufgeben will, weil sein Kopf noch immer voller Bilder ist. Dabei geht es gleichsam weniger um die Schicksale Einzelner – Kluge reflektiert in diesen Geschichten vielmehr das Schicksal der gesamten Menschheit.
Credits
| Regie: | Alexander Kluge |
| Drehbuch: | Alexander Kluge |
| Kamera: | Thomas Mauch, Werner Lüring, Hermann Fahr |
| Schnitt: | Jane Seitz |
| Musik: | Archivaufnahmen |
| Darsteller: | |
| Jutta Hoffmann | Gertrud Meinecke |
| Armin Mueller-Stahl | Blinder Regisseur |
| Hans-Michael Rehberg | Herr von Gerlach |
| Peter Roggisch | Großer Chef |
| Rosel Zech | Ärztin |
| Maria Slatinaru | Sängerin der Tosca |
| Günther Reich | Sänger des Polizeichefs Scarpia |
| Piero Visconti | Sänger des Cavaradossi |
| Edgar M. Böhlke | Schrotthändler |
| Henning Burk | Heimarbeiter |
| Produktionsfirma: | Kairos Film (München), Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) (Mainz) |
| Produzent: | Alexander Kluge |
Alle Credits
Titel
| Originaltitel (DE) Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit |
| Arbeitstitel Unheimlichkeit der Zeit |
Fassungen
Original | |
| Länge: | 3041 m, 111 min |
| Format: | 35mm, 1:1,37 |
| Bild/Ton: | Eastmancolor, Ton |
| Prüfung/Zensur: | FSK-Prüfung (DE): 25.09.1985, 55912, ab 16 Jahre / feiertagsfrei |
| Aufführung: | Uraufführung (DE): 10.1985, Hof, Internationale Filmtage; TV-Erstsendung (DE): 20.06.1998, ZDF |
Auszeichnungen
| Deutscher Filmpreis 1987 |
| Filmband in Silber, Weitere programmfüllende Filme |




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