Darsteller
Neuruppin München

Biografie

Jörg Hube wird am 22. November 1943 in Neuruppin/Brandenburg geboren. Er wächst in Dießen am Ammersee und in München auf, wo er das Gymnasium vor dem Abitur verlässt, um zunächst an der dortigen Otto-Falckenberg-Schule, später am Salzburger "Mozarteum" Schauspielunterricht zu nehmen. Nach seiner Ausbildung beginnt seine Laufbahn als Theaterschauspieler 1968 mit einem Engagement am Theater Trier.

Von dort kehrt er Anfang der 1970er Jahre nach München zurück. Zwischen 1971 und 1973 gehört er hier dem Kabarett "Die Hammersänger" an und spielt am Theater der Jugend, bevor er von 1973 an bei den Münchner Kammerspielen und mit Beginn des neuen Jahrtausends am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert ist. Neben seiner Schauspieltätigkeit inszeniert er in späteren Jahren auch selbst. Zudem unterrichtet er an der Otto-Falckenberg-Schule und wird von 1991 bis 1993 deren Leiter.

Zu seinen herausragenden Leistungen als Bühnendarsteller gehören seine kabarettistischen "Herzkasperl"-Programme, die er gemeinsam mit einer Ehefrau Elisabeth Fall entwirft. Sie werden ab 1975 zunächst am "Theater im Fraunhofer" aufgeführt, bevor sie ab 1983 mit wechselnden Inhalten zum festen Bestandteil der Münchner Kammerspiele werden.

 

Bereits seit 1972 ist Hube auch für das Fernsehen tätig. Er wirkt dort in so populären Reihen wie "Tatort", "SOKO 5113", "Polizeiruf 110" oder "Monaco Franze" mit. Eine zentrale Rolle spielt er Anfang der 1980er Jahre als Otto Wohlleben im ersten Teil von Edgar Reitz" aufwändig inszenierter und breit angelegter "Heimat-Trilogie". Einen großen Erfolg feiert er zudem als Protagonist Kommissar Grandauer in der 26-teiligen Serie "Löwengrube" (1989-1992).

Einem breiten Kinopublikum wird Hube vor allem durch die beiden Verfilmungen des Schicksals der Nazi-Wiederstandsgruppe "Die weiße Rose" bekannt. Hier mimt er zunächst 1982 in Michael Verhoevens "Die Weiße Rose" den Oberregierungsrat, 2004 dann in Marc Rothemunds Film "Sophie Scholl – Die letzten Tage" Sophies Vater Robert Scholl. Sein letzter Film ist Joseph Vilsmaiers bayerische Volksmärchenadaption "Die Geschichte vom Brandner Kaspar" (2008), wo Hube an der Seite seines Kollegen Franz Xaver Kroetz den Petrus verkörpert.

Am 19. Juni 2009 erliegt Jörg Hube im Alter von 65 Jahren in München den Folgen eines Krebsleidens.

FILMOGRAFIE

2008/2009
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1989
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1988/1989
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1985-1987
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1983/1984
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1983/1984
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1981/1982
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1981/1982
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1981-2006
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1981-1984
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1980/1981
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1979/1980
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1976/1977
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1976/1977
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1976/1977
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1954
  • Sprecher