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Antje Traue

Darstellerin
Mittweida

Biografie

Antje Traue wurde am 18. Januar 1981 in Mittweida (damals DDR) geboren und wuchs zunächst in Genthin auf. 1990 zog sie mit ihrer Mutter nach Berlin, fünf Jahre später nach München. Bereits als Schülerin sammelte Traue in einer Theater-AG erste Bühnenerfahrungen. In München begann sie mit 16 Jahren eine Schauspielausbildung am International Munich Art Lab; während dieser Ausbildung spielte sie 1999 eine Hauptrolle in dem Hip-Hop-Musical "West End Opera", das bis 2002 in ganz Deutschland sowie in Italien, Österreich, der Schweiz und schließlich sogar in New York City, USA, aufgeführt wurde.

 

Ihr Kinodebüt gab Antje Traue mit einer kleineren Nebenrolle als Schülerin in der deutsch-deutschen Jugendgeschichte "Kleinruppin Forever" (2004). In den Jahren danach wirkte sie in einer Reihe von studentischen Kurzfilmen mit und hatte eine Gastrolle in der Serie "SOKO Köln" (2007). Einen kleineren Part spielte Traue als Nachbarin von Robert Stadlobers Hauptfigur in dem Coming-of-Age-Film "Berlin am Meer" (2008).

Nachdem Christian Alvart sie an der Seite von Ben Foster und Dennis Quaid in einer zentralen Rolle seines Science-Fiction-Thrillers "Pandorum" (GB/DE 2009) besetzt hatte, wirkte Traue in weiteren internationalen Produktionen mit: Sie gehörte zum Ensemble von Renny Harlins Kriegsfilm "5 Days of War" (GE/US 2011) und spielte in Zack Snyders Superman-Film "Man of Steel" (US 2013) die böse Faora-Ul, eine Adjutantin des finsteren General Zod. In Sergey Bodrovs mit Jeff Bridges und Julianne Moore hochkarätig besetztem Fantasyabenteuer "Seventh Son" (US/GB/CA/CN 2014) war sie eine böse Hexe; Regisseur Simon Curtis besetzte sie in "Die Frau in Gold" (GB 2015) als Adele Bloch-Bauer, die Frau auf dem titelgebenden Gemälde von Gustav Klimt.

Zurück in Deutschland sah man Traue in einer Schlüsselrolle von "Der Fall Barschel" (2015, TV), als mysteriöse Journalistin und Femme Fatale. Zentrale Rollen hatte sie auch in der hoch gelobten Mini-Serie "Weinberg" (2015, TV), als unzufriedene Frau eines Provinz-Bürgermeisters, und als glamouröse Nachtclub-Besitzerin in dem historischen Krimi "Mordkommission Berlin 1" (2015, TV). Für diese beiden Rollen wurde Traue 2016 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Mit dem Spionage- und Liebesdrama "Despite the Falling Snow" (GB/CA 2016) und dem Actionthriller "Criminal" ("Das Jerico-Projekt: Im Kopf des Killers", US/GB 2016) folgten zwei weitere internationale Produktionen.

Auf sehr positive Resonanz bei Kritikern stieß die Berliner Kiez-Serie "Tempel" (2016), in der Traue an der Seite von Ken Duken als Prostituierte zu sehen war. Nach einer Nebenrolle als leitende Polizistin in Wolfgang Petersens Gaunerkomödie "Vier gegen die Bank" (2016) sah man Antje Traue Anfang 2017 in gleich zwei Kinofilmen: Robert Thalheims Komödie "Kundschafter des Friedens" zeigte sie als BND-Agentin und in Sam Gabarskis Nachkriegskomödie "Es war einmal in Deutschland..." (DE/BE/LU 2017) war sie eine amerikanische Offizierin, die im Berlin des Jahres 1946 eine Clique jüdischer Überlebenskünstler unter die Lupe nimmt.

Filmografie

2017/2018
  • Darsteller
2016/2017
  • Darsteller
2016/2017
  • Darsteller
2015/2016
  • Darsteller
2015/2016
  • Darsteller
2015
  • Darsteller
2014/2015
  • Darsteller
2014/2015
  • Darsteller
2009
  • Darsteller
2008/2009
  • Darsteller
2007-2009
  • Darsteller
2006
  • Darsteller
2005
  • Darsteller
2003/2004
  • Darsteller