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Strohfeuer

BR Deutschland 1972 TV-Spielfilm

Inhalt

In plötzlich erwachendem Selbstbestimmungsdrang lässt sich Elisabeth Junker von dem Lektor Hans-Helmut scheiden und beendet ihr Hausfrauendasein. Sie sucht eine eigene Arbeit und schlägt sich als Messehostess und Verkäuferin durch, dann als Assistentin eines Kunsthistorikers – eine nur vermeintliche Verbesserung, denn der hat es auf sexuelle Gefälligkeiten abgesehen. Mit ihrem Ex-Mann muss sie um das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Nikki kämpfen; ihre unsicheren Orientierungsversuche werden dabei zu ihrem Nachteil ausgelegt. Nicht etwa nur an äußeren Widrigkeiten und männlichen Vorurteilen, sondern auch an eigenen Rollenbildern scheitert sie; zuletzt geht sie eine neue Ehe ein und flüchtet in alte Muster. Die Hauptrolle in Volker Schlöndorffs Emanzipationsdrama spielte seine Ehefrau Margarete von Trotta, die auch am Drehbuch mitarbeitete und dabei ansatzweise autobiographische Erfahrungen einfließen ließ.

 

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Credits

Kamera

Schnitt

Darsteller

Alle Credits

Dreharbeiten

    • 24.04.1972 - 10.06.1972: München, Mailand, Bergamo, Aying [34 Drehtage]
Länge:
2775 m, 101 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
Eastmancolor, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 18.09.1972, 45000, ab 16 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (IT): September 1972, Venedig, IFF;
Kinostart (DE): 01.11.1972, München, Arri;
TV-Erstsendung (DE): 02.11.1972, ARD

Titel

  • Originaltitel (DE) Strohfeuer

Fassungen

Original

Länge:
2775 m, 101 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
Eastmancolor, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 18.09.1972, 45000, ab 16 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (IT): September 1972, Venedig, IFF;
Kinostart (DE): 01.11.1972, München, Arri;
TV-Erstsendung (DE): 02.11.1972, ARD

Auszeichnungen

IFF Chicago 1973
  • Golden Hugo
1972
  • Deutscher Kritikerpreis