Der Kleinstadtpoet

Deutschland 1940 Spielfilm

Filme der NS-Zeit sind im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption zu sehen. Mehr erfahren »

Inhalt

Paul Schleemüller ist Stadtsekretär von Schönbach, doch insgeheim rechnet er damit, eines schönen Tages Bürgermeister der Gemeinde zu werden. Pauls wahre Leidenschaft gilt jedoch der Poesie, was er jedoch bislang noch niemandem gestanden hat, denn er ist der Meinung, dass es sich für einen städtischen Würdenträger nicht schickt, Gedichte zu schreiben.

 


Erst unter gehörigem Alkoholeinfluss gesteht er seinem Freund, dem Friseur Emil Kurz, seine dichterischen Ambitionen. Emil erklärt sich bereit, Pauls gesammelte Werke unter seinem Namen zu veröffentlichen, und siehe da: der Lyrikband wird ein voller Erfolg! Auch Emils Friseurgeschäft profitiert von der Popularität des Buches: Jeder will von dem Dichter die Haare geschnitten bekommen – bis er eines Tages Gedichte herausgibt, die sich über Honoratioren der Stadt lustig machen. Nun will niemand mehr etwas mit dem Emil zu tun haben. Da trifft die Nachricht ein, dass die benachbarte Universität Emil für "seine" Werke einen Preis in Höhe von 10.000 Mark zugesprochen hat. Jetzt stellt sich natürlich für Paul die Frage, ob es nicht an der Zeit wäre, die wahre Identität des Poeten zu offenbaren.

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Credits

Alle Credits

Dreharbeiten

    • 27.05.1940 - Juli 1940: Sakrow (bei Berlin)
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Ton
Aufführung:

Uraufführung (DE): 20.12.1940, Berlin, U.T. Friedrichstraße

Titel

  • Originaltitel (DE) Der Kleinstadtpoet
  • Arbeitstitel Verkannte Bekannte

Fassungen

Original

Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Ton
Aufführung:

Uraufführung (DE): 20.12.1940, Berlin, U.T. Friedrichstraße

Prüffassung

Länge:
2627 m, 96 min
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 28.11.1940, B.54550, Jugendfrei