Beim nächsten Kuss knall ich ihn nieder!

Deutschland 1994/1995 Spielfilm

Inhalt

33 Spielszenen aus dem Leben des Hamburger Schauspielers und Regisseurs Reinhold Schünzel. Mitte der 1920er ist er einer der beliebtesten Schurkendarsteller des deutschen Films, zudem sein eigener Produzent und Regisseur. Als Hitler 1933 an die Macht kommt, ist Schünzel der einzige jüdische Filmkünstler, der noch mit Sondererlaubnis für die UFA drehen darf, denn der Führer liebt seine brillanten Komödien.

 

Doch Schünzel überspannt den Bogen der frechen Anspielung und muss emigrieren. In Hollywood sieht er sich der Kollaboration mit den Nazis verdächtigt und auch im Deutschland der 1950er Jahre kann er nicht mehr Fuß fassen. Hans-Christoph Blumenbergs Portrait des eigensinnigen Filmemachers, den das Schicksal zwischen alle Stühle setzte und in Vergessenheit hat geraten lassen, spiegelt auch die Geschichte des Kinos zwischen Komödie und Tragödie, Sittenstück und Seifenoper, Roadmovie und Krimi.

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Credits

Darsteller

Alle Credits

Regie-Assistenz

Kamera-Assistenz

Standfotos

Licht

Kamera-Bühne

Titel

Garderobe

Schnitt-Assistenz

Ton-Assistenz

Beratung

Darsteller

Sprecher

in Zusammenarbeit mit

Ausführender Produzent

Produktions-Assistenz

Geschäftsführung

Dreharbeiten

    • November 1994: Hamburg und Umgebung
Länge:
2338 m, 85 min
Format:
16mm - Blow-Up 35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
Eastmancolor, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 10.04.1996, 75060, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 29.10.1995, Hof, Internationale Filmtage;
Kinostart (DE): 11.04.1996;
TV-Erstsendung (DE FR): 16.02.1998, Arte

Titel

  • Originaltitel (DE) Beim nächsten Kuss knall ich ihn nieder!

Fassungen

Original

Länge:
2338 m, 85 min
Format:
16mm - Blow-Up 35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
Eastmancolor, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 10.04.1996, 75060, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 29.10.1995, Hof, Internationale Filmtage;
Kinostart (DE): 11.04.1996;
TV-Erstsendung (DE FR): 16.02.1998, Arte

Auszeichnungen

Deutscher Filmpreis 1996
  • Filmband in Gold, Bestes Drehbuch